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Euer Prof. Wurst

HNRX und seine Wurst-Graffiti

 

HNRX und seine Wurst-Graffiti

Die besagte Inns'Wurscht-KarteVon meinem Bruder und seiner Freundin bekam ich Anfang 2014 eine “Inns’Wurscht”-Karte1  geschenkt und nahm so das erste Mal seine Kunstwerke bewusst wahr. Damals war er schon über ein Jahr mit seinen Spraydosen unterwegs und brachte vielerorts Menschen mit seinen Werken zum Lächeln. Ich rede hier von HNRX – ausgesprochen: ‘henrix’ – einem etwas anderen Graffitisprayer! Aber eigentlich sollte ich eher Graffitikünstler sagen, oder überhaupt nur Künstler, denn erstens ist er nicht “nur” ein Gangstasprayer2, der seine Tags und Stencils an allen möglichen und unmöglichen Plätzen hinterläßt und zweitens sind seine Werke nicht nur für mich Kunstwerke. Außerdem sagt er ja auch selbst von sich, dass er einfach ein “Künstler sei, der viel im öffentlichen Raum unterwegs” ist.

In den folgenden Monaten fielen mir immer mehr diese etwas anderen Graffiti auf. Da waren nicht nur Würste zu sehen, auch Bananen, Gurken, Orangen, Zitronen, Burger, Streichhölzer, Zahnbürsten und Wäscheklammern. Alltagsgegenstände, denen man eigentlich nie wirklich Beachtung schenkt. Aber bei diesen Graffiti muss man das, auch wenn man nicht will: man muss Spraykunst von HNRX in Innsbruckhinschauen! Sie strahlen so viel positive Vibes aus, die einen für den restlichen Tag happy machen. Es ist wohl die Einfachkeit der Motive gepaart mit einer Liebe zum Detail, die HNRX perfekt verbindet. Ich habe noch nie jemanden in meinem Bekannten- und Freundeskreis irgendetwas Negatives über diese Kunstwerke sagen hören, eher das Gegenteil. Freunde, die sich regelmäßig über “normale” Graffiti aufregen, sagen plötzlich: “Du, ich habe hier und dort ein neues Kunstwerk von dem Wurstsprayer entdeckt.” Wohl auch deshalb, weil einfach jeder damit was anfangen kann und weil sie nicht als “Verschandelung” oder “Vandalismus” gesehen werden, sondern als Bereicherung des öffentlichen Raumes, der ja oft genug grau ist.

Was für ein Zufall, was für ein Glück, dass eben dieser HNRX ums Eck von der Wurstakademie zu Hause ist. Vielleicht ist es ja auch gar kein Zufall, dass Innsbruck/Tirol sich zu einem Wurstzentrum mausert. Wie auch immer, bei uns kam dann im Zuge der Wurst&Durst-Messe-Organisation der Gedanke auf, dass HNRX ja perfekt dorthin passen würde und eventuell live eine Riesenwurst sprayt und dort auch seine Shirts und Karten und Poster verkaufen kann. Ein Blogbeitrag über ihn, seine Arbeiten und seine Motivation muss natürlich auch sein. Ein Treffen war schnell ausgemacht und ohne mich weiter zu informieren (so bleibt es spannend) ging ich zu unserem Treffen in einem Cafe in Innsbruck.

Europaweite Kunst von HNRXGleich zu Beginn die erste Überraschung: Er war jünger, als ich dachte. Anfang 20. Und er fing gleich mit dem Kompliment an, dass ihm die Wurstakademie super gefällt und er es toll findet, was wir da machen. So was freut einen natürlich. Das Kompliment konnte ich dann sofort erwidern!
Dieses Gespräch war total angenehm und amüsant zugleich. Ich habe erfahren, dass er seine erste Wurst im Jänner 2013 gesprayt hat, dass er persönlich lieber Vegetarisch isst und wenn, dann mal eine gute Wurst vom Bauernmarkt, und dass er schon im Kindergarten gerne gezeichnet hat. Im Laufe der Zeit entwickelte er seinen Stil. Über eine Phase mit vielen Skeletten und Totenköpfen kam er über die HTL für Bau und Design3, durch die er die einfachen Dinge zu sehen lernte, zu seinem so unverwechselbaren HNRX-Style. Hauptsächlich sprayt er legal, was sehr zur Qualität seiner Werke beiträgt. Auf jeden Fall habe ich schon gemerkt, dass er ziemlich süchtig ist nach dem, was er tut. Nachtsessions, lange Zugfahrten, skizzieren, nachdenken, mit Leiter und Dosen durch die Städte Europas marschieren – das ist sein Leben.
So wie die Wurstakademie nicht nur in Innsbruck unterwegs ist, ist auch HNRX international unterwegs. Er fühlt sich hier zwar pudelwohl, aber es zieht ihn regelmäßig in die weite Welt hinaus. Seine Würste, Gemüse- und Obstsorten und sonstigen Gegenstände kann man auch in Wien, Linz, Berlin, Hamburg, München, Paris, Zürich, Brüssel, Budapest, Florenz und in vielen anderen Städten bestaunen. Und ich bin sicher, Weiter lesen…

  1. Inns’Wurscht hat sich hier in Innsbruck aufgrund des Inns’Bruck-Logo-Skandals etabliert. Das 2010 neu präsentierte Logo kostete 35000 Euro und die Vergabe des Auftrags war auch, naja, was soll’s. Das Logo wurde nicht nur regional durch den Designkakao gezogen und es gab unzählige Wortspiele und kreative Ideen, mehr aus dem Logo zu machen und natürlich mit Inkludierung des Deppenapostrophs. Und eine Idee damals war das “Inns’Wurscht”. Ihr könnt ja ein bisschen googeln, falls es euch interessiert.
  2. Das meine ich nun gar nicht böse oder negativ, liebe Sprayer! Natürlich haben Writing und Graffiti-Stile aller Art eine Berechtigung und bereichern Städte und den öffentlichen Raum. Auch wenn es manchen nicht gefällt. Nur vielleicht auf die sinnlosen Tags an Hauswänden könnte man verzichten…
  3. HTL (Abk. für Höhere Technische Lehranstalt) ist eine Schulart in Österreich, die Schule und Berufsausbildung vereint, 5 Jahre dauert und mit Matura (=Abitur) abschließt. Hier geht es zur Webseite der HTL für Bau und Design in Innsbruck.
Was du sonst noch tun kannst:

Der Saumarkt zu Ulm

Der Saumarkt zu Ulm

Metzgermeister Tom Schlotter, Initiator der Marke “Ulmer Land”1, erzählte uns vor einiger Zeit auf der SÜFFA in Stuttgart vom Ulmer Saumarkt und dass es dort eine “offene Fleischerei” gibt, in der jeder interessierte Besucher beim Würste machen zuschauen kann. Neben einem Wiedersehen mit dem musizierenden Metzger Schlotter – er spielt in einer Band, die nach dem Wursten die Besucher unterhielt – interessierte uns vor allem diese offene Produktion im Hinblick auf unsere Wurst&Durst-Messe nächstes Jahr. Also entschieden wir uns, nach Ulm zu fahren!

Sightseeing in UlmWir machten uns am Samstag in der Früh, also dem ersten Tag des 2-tägiges Saumarkt-Spektakels, auf den Weg. Von Innsbruck ist Ulm keine zweieinhalb Stunden entfernt und ich wundere mich, dass wir vorher noch nie dort waren. Auch ohne dem Thema “Wurst” ist diese Stadt einen Besuch wert. Sie erinnerte uns ein bisschen an Innsbruck: überschaubar groß, eine Studentenstadt, viele Lokale, eine medizinisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Uni inklusive Uniklinik, eine nette Innenstadt mit ausreichend Sehenswürdigkeiten und an einem Fluss gelegen. Ziemlich genau wie Innsbruck. Nur die Berge rundherum fehlen – aber dafür gibt es den Ulmer Münster, ist auch hoch. Dann bleibt uns aber doch noch ein kleiner aber feiner Unterschied: Der Saumarkt! Den gibt es in Innsbruck nicht.

Collage Ulmer SaumarktHeute ein Altstadtfest von Fleischern, die es zusammen mit Bäckern und Brauereien ausrichten, hat die Geschichte des Saumarktes natürlich schon mit echtem Schweinehandel zu tun. Seit vielen Jahrhunderten wurde in Ulm mit Schweinen gehandelt. Schriftliche Aufzeichnungen gehen bis ins Jahr 1539 zurück. Aus diesen Aufzeichnungen geht auch hervor, dass der Schweinemarkt mehrfach den Standort wechselte – entweder wegen Geruchs- und Lärmproblemen oder/und (so unsere Vermutung) weil ein Ratsmitglied in der Nähe wohnte2.  1539 entschied der Stadtrat, dass “Der Sawmarckt soll hienfurd uff dem Judenplatz freytags und samstags gehalten werden.”, so die Originalschreibweise von damals. 45 Jahre später, am 12. November 1585, wurde der Markt dann vor die Stadt verlegt, vor das Herdenbruckertor. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts handelte man am heutigen Ort des Saumarktfestes mit Schweinen und seit 1808 wird der Platz auch offiziell Schweinemarkt, inoffiziell: Saumarkt, genannt. Weiter lesen…

  1. “Ulmer Land” ist eine Initiative von Metzgermeistern und ihren Familienbetrieben in Ulm und Umgebung. Hier geht es zur “Ulmer Land”-Webseite und hier zur Facebook-Seite.
  2. Solche Einflüsse auf Entscheidungen soll es ja auch heute noch geben – mir fällt da schon das eine oder andere Beispiel ein.
Was du sonst noch tun kannst:

Metzger, Fleischer, Schlachter, Fleischhauer oder Fleischhacker! Wie sagt man wo?

Den Anfragen in schriftlicher oder mündlicher Form nach, interessiert diese Frage sehr viele Menschen. Wie sagt man denn nun zu jemandem, der sich mit der Schlachtung von Tieren und mit der Herstellung und Verkauf von Wurst- und Fleischwaren beschäftigt? Manche sagen Metzger, manche Fleischer, andere Schlachter und wieder andere Fleischhacker oder Fleischhauer. Was ist nun richtig?

Prinzipiell kann man diese Bezeichnungen alle im deutschen Sprachraum verwenden, man wird sicher überall verstanden, und wenn es mit hochgezogenen Augenbrauen der Fall ist. 1966 wurde zwar im Deutschen Bundestag beschlossen, dass das Wort “Fleischer” für dieses Handwerk allgemein in ganz Deutschland1 gelten soll. Aber man sollte bei solchen Beschlüssen nicht die Gewohnheit der Menschen unterschätzen. Denn Gewohnheiten aufzugeben oder zu ändern, auch wenn es nur ein Wort ist, braucht viel Zeit. Und so sagen die Menschen in den verschiedenen Regionen immer noch die gewohnten, alten Bezeichnungen.

Was sagt man wo? Fleischer, Metzger, Schlachter, Fleischhacker oder Fleischhauer

Natürlich gibt es auch dazu wissenschaftliche Untersuchungen. Und wären wir nicht über diese Publikation gestolpert, hätten wir wohl selber eine Umfrage gestartet. Prof. Dr. Stephan Elspaß von der Universität Salzburg und Prof. Dr. Robert Möller von der Université de Liège beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der deutschen Alltagssprache und finden heraus, wo man was sagt. Der deutsche Sprachraum ist sehr vielfältig was Dialekte angeht und dies beeinflusst natürlich auch die Alltagssprache. So starteten die beiden Wissenschaftler den “Atlas zur deutschen Alltagssprache 2, in dem jährlich einige Wörter bzw. Varianten davon untersucht werden.

Im Jahre 2004/2005 ging es um unseren fleischverarbeitenden Handwerker3. Das Ergebnis der Umfrage ergab eine Vierteilung des deutschsprachigen Raumes, wie ihr auch schön in unserer Abbildung oben, die sich durch Daufklicken vergrößert, entnehmen könnt.

Schlachter:

Fangen wir im Norden und Nord-Westen an. Dort ist der der “Schachter” oder “Schlächter” noch ziemlich geläufig. Hier im Süden versteht man darunter jemanden, der wirklich nur die Tiere schlachtet.

Fleischer:

Die Bezeichnung “Fleischer” ist im Osten Deutschlands verbreitet und sollte theoretisch in ganz Deutschland verwendet werden.

Metzger:

Das Wort “Metzger” nehmen die meisten Menschen im Süden und Westen Deutschlands, in der Schweiz und in den westlichen Bundesländern Österreichs in den Mund.

Fleischhacker und Fleischhauer:

Die Bezeichnungen “Fleischhacker” und “Fleischhauer” hört man vor allem in den östlichen Bundesländern in Österreich.

Da ja die deutsche Sprache eine lebendige Sprache ist, bin ich sehr gespannt, was heraus kommt, wenn wir in 15 oder 20 Jahren diese Umfrage nochmal durchführen. Ich nehme an, dass dann Weiter lesen…

  1. Für Österreich habe ich noch keine Antwort bekommen. Reiche ich nach, sobald ich etwas Genaueres dazu weiß.
  2. Hier geht es zur Webseite des Atlas zur deutschen Alltagssprache.
  3. Die Publikation dazu könnt ihr hier auf einer Unterseite des Atlas zur deutschen Alltagssprache lesen.
Was du sonst noch tun kannst:

100 Gramm Salami aus 140 Gramm Fleisch. Wie geht das?

Warum wird aus viel Fleisch weniger WurstVor Kurzem hat ein Freund ein Foto auf Facebook gepostet, auf dem zu sehen bzw. lesen war, dass Schweinefleisch verschwindet, weil laut Etikett von 140g Schweinefleisch 100g Salami übrig bleiben. Und da ich denke, dass sich das schon öfter jemand gefragt hat, was da los ist mit den Würsten, klären wir das hier auf.

Euch wird ja sicher aufgefallen sein, dass Rohwürste – wie zum Beispiel Salami, Ahle Worschd, Chorizo, Saucisson, Landjäger, Gendarmes oder wie sie auch immer heißen mögen – etwas härter sind als frische Bratwürste. Wenn man erzählt, dass die Rohwürste auch einmal so weich waren wie Bratwürste, wird einem das im ersten Moment gar nicht geglaubt. Aber es ist so!

Wie kann das sein?

Ganz einfach: Die Würste werden nach dem Abfüllen in die Wursthülle an der Luft getrocknet! Unter einer Trocknung/Austrocknung/Exsikkation versteht man den Entzug von Flüssigkeiten aus dem Trockengut, in unserem Fall eine Wurst, durch Verdunstung/Verdampfung. Das in der Wurst enthaltene Wasser entfleucht also in gasförmigem Zustand als Wasserdampf der Wurst. Und da Wasser etwas wiegt, 999,975 kg/m³ bei 3,98 °C, kommt es zu einem Gewichtsverlust.1

Wieviel Gewicht verlieren Würste?

Dieser Gewichtsverlust, der beim Trocknen und Reifen auftritt, wird als Abtrocknungsgrad bezeichnet und in Prozent angegeben. Der Abtrocknungsgrad kann bis zu 40% betragen. Das erstaunt nicht sehr, wenn man bedenkt, dass Fleisch nämlich aus über 70% Wasser2 besteht. Generell kann man sagen, dass bei einem geringen Abtrocknungsgrad die Wurst weicher ist. Ist der Abtrockungsgrad hoch, ist die Wurst auf der härteren Seite.

Warum macht man das überhaupt?

Das in die Wurstmasse gegebene Salz – das immer schon ein ‘Werkzeug’ für das Haltbarmachen von verschiedensten Lebensmitteln war – entzieht der Wurst Feuchtigkeit, schafft für Bakterien keine Heimat und verhindert das Wachstum schädlicher Keime. Das alles hilft beim Trocknen die Wurst haltbar zu machen. Oft werden die Würste auch noch zusätzlich Weiter lesen…

  1. Schau einfach hier auf der Wikipedia-Seite zur Trocknung und hier auf der Wikipedia-Seite über Wasser, wenn du dazu mehr erfahren willst.
  2. Genauere Angaben zum Wassergehalt der verschiedenen Fleischsorten könnt ihr hier nachlesen auf der Nährwertrechner-Webseite 
Was du sonst noch tun kannst:

Werbeagentur buhlt um Frischfleisch = Praktikanten

MotherNewYork sucht FrischfleischFrische Lebensmittel sind In! Würste und frisches Fleisch sind In! Frische und unverbrauchte Praktikanten sind In! Warum also nicht das alles verlinken und mit dem Thema “Frischfleisch” um Nachwuchs werben? Wer aber nun denkt, dass eine Fleischerei damit wirbt, liegt falsch! Denn es ist eine Werbeagentur, genauer gesagt die die Agentur MotherNewYork1, die Praktikanten für den Sommer sucht. Ist ein cooles und ziemlich trashiges Video geworden. Es gibt dafür sogar eine eigene Micropage ‘meatmeatmother.com’2, wo alle weiteren Infos zu finden sind und wen sie für welche Bereiche brauchen, bspw. für die Bereiche Strategie, Kreativität, Produktion, Shop, Ideenarchitektur. Bis zum 24. April 2015 habt ihr Zeit, euch zu bewerben. Natürlich gilt dies auch für Vegetarier! Wir sind uns ziemlich sicher, dass sich einige vegetarische Kreative durch das Video, drücken wir es mal so aus: vielleicht nicht wirklich willkommen fühlen in der Agentur. Und wenn das nicht wirkt, dann gibt ihnen das Versprechen, dass am Ende des Praktikums bei einer geilen Grillparty am Dach des Bürogebäudes gefeiert wird, sicher den Rest. Das Leben von Vegetariern ist wirklich nicht leicht!

Viel Spaß beim Video ansehen:

Da hilft wohl auch nicht wirklich die Aussage von Managing Director Donald Buscando, dass “das Video ja nicht zum Fleisch essen aufruft, sondern dass es darum geht, dass die Bewerber selber das frische Fleisch sind.“, wie es auf creativity-online.com3 steht. Naja, aber solange dieses frische Fleisch am Ende des Praktikums nicht auf dem Grill landet, ist ja alles gut! Oder?! Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Neuer Termin für die Wurst&Durst-Messe!

Wir wollen Qualität – wohl genauso wie ihr! Nicht nur bei den Nahrungsmitteln und den Würsten, sondern auch bei anderen Sachen, mit denen man zu tun hat. So auch bei der geplanten Wurst&Durst-Messe. Die letzten Wochen waren spannend – fast ein bisschen zu spannend. Aber es ist nun der Fall eingetreten, dass wir nach vielen Überlegungen und einigen konstruktiven Diskussionen eine Entscheidung getroffen haben, die schwer war, aber die wir im Namen der Qualität treffen mussten:

Es gibt einen neuen Termin für die Wurst&Durst-Messe! Sie findet im Frühjahr 2016 statt, rechtzeitig vor dem Sommer bzw. vor der Grillsaison 2016: am 23. & 24. April 2016!

Neuer Termin der Wurst&Durst-Messe - April 2016

In den letzten Tagen haben wir schon alle fixen und potentiellen Aussteller und Partner kontaktiert und die Reaktionen auf den neuen Termin im April 2016 waren durchwegs positiv, freundlich, ermutigend und verständnisvoll. Und so gut wie alle gaben schon jetzt gleich eine Zusage für nächstes Jahr, was uns ganz besonders freut. Einige, denen es dieses Jahr nicht ausgegangen wäre, dabei zu sein, freuen sich, dann doch bei der ersten Ausgabe der Wurst&Durst-Messe dabei sein zu können.

“Warum? Wer hat das verbockt?” werden sich nun wohl die meisten von euch fragen und die Antwort ist: Teils wir, teils andere – wie es halt immer so ist. Hier sprechen wir aber nur über die Fehler von uns. Wir waren erst letzten Herbst soweit, die Idee der Messe zu starten – nachdem sich die Idee zu solch einer Wurst-Messe im Sommer konkretisierte. Wir müssen zugeben, dass wir einerseits den Aufwand für solch eine Veranstaltung unterschätzten und andererseits brauchten einige wichtige Sachen verdammt viel Zeit, viel mehr als gedacht! Der Faktor “Zeit” ist halt doch ein wichtiger Faktor, den man nicht unterschätzen darf. Tun wir sicher nicht mehr.

Auf die Frage, ob wir das mit der Messe denn bereuen? Nein, absolut nicht! Wir sehen das alles durchwegs positiv: Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Die Wurst ist voll im Trend und absolut in! …

… Aber ehrlich gesagt: all unsere Wurstakademiestudenten und wir wissen das schon seit mindestens 2008, seit dem es unsere Wurstakademie gibt! Bis es im Mainstream ankommt, dauert es manchmal einfach etwas. Aber es ist sehr gut, dass das jetzt so ist! Denn man sieht nun, dass es den Konsumenten, auch und vor allem den Jüngeren, nicht egal ist, was sie zu sich nehmen. Sie wollen mehr über ihre Nahrung erfahren und wollen auch wissen, woher das kommt, was sie essen bzw. wie es hergestellt wird. Genau so soll es sein – eine wunderbare Entwicklung, die uns gefällt! Und mit unserer Wurstakademie, der Wurst&Durst-Messe und den anderen tollen Punkten auf unserer Liste, die auf die Umsetzung warten1, sind wir seit Anfang an auf der richtigen Schiene und freuen uns, dass ihr dabei seid!

HIER KLICKEN, um zum Video zu gelangenGalileo2 hat sich wieder mal dem Thema “Wurst” hingegeben und berichtete am 27.2. von den verschiedenen Wurst-Trends. Der 1. Trend: “Schlachtfeste und Wurstkurse“, der 2. Trend: “Fleisch- und Wurstboutiquen” und der 3. Trend “Ungewöhnliche Wurstsorten und Wurst aus aller Welt“.

Aber seht euch den 9 Minuten-Film einfach selbst auf der Galileo-Webseite an – einfach auf das Bild links klicken und ihr werdet weitergeleitet. Sehenswert und informativ!

<<< ZUM VIDEO: AUF DAS BILD KLICKEN <<<

 

Wursttrend Nr. 1 - Schlachtfeste und WurstkurseIm ersten der drei Teile geht es also um Wurstkurse und Schlachtfeste. Das konnten wir auch beobachten, dass in den letzten Jahren immer mehr Anbieter von Wurstkursen aus dem Boden schossen. Entweder von einzelnen Fleischern angeboten oder auch bei Kulinarikveranstaltungen, wie beispielsweise in der Berliner Markthalle Neun bei der “Wurst und Bier”-Veranstaltung3. Bei echten Nose-to-tail-Veranstaltungen wird absolut alles vom geschlachteten Tier verwendet – sogar auch Schnauze und Ohren. Im Idealfall ist man auch beim Schlachten dabei und beim Tier aussuchen. Dann weiß man mit Sicherheit, was man isst – und hat auch noch die Portion Respekt und Ehrfurcht vor den Lebensmitteln, die man isst. Etwas, das bei Discountfleisch nicht mehr vorhanden ist – ja gar nicht vorhanden sein kann, denn sonst könnte man dieses Billigfleisch ja nicht mehr runterschlucken.

Wursttrend Nr.2 - Fleisch- und WurstboutiquenDer zweite Teil handelt von Wurst- bzw. Fleisch-Boutiquen. Beispielhaft wird die “Vom Einfachen das Gute”-Boutique4 in Berlin vorgestellt. Es geht um besten Schinken vom 100%-Iberischen Schwein, der 3 Jahre gereift ist, und um den Topseller im Laden: die grobe Bio-Leberwurst, wie uns die sympathische Ladenbesitzerin Manuela Rehn erklärt. Das “Bio” müsste man aber nicht besonders betonen, denn Weiter lesen…

  1. Wie zum Beispiel Wurst- und Zerlegekurse und weitere reale und virtuelle Projekte/Produkte… Ihr könnt gespannt sein. :-)
  2. Eine Wissensserie von Pro7. Hier geht es zur Webseite von Galileo von Pro7…
  3. Hier geht es zur Wurst & Bier-Facebookpage und hier zur Webseite der Markthalle Neun in Berlin
  4. Hier geht es zur Webseite und hier zur Facebook-Page der Vom-Einfachen-das-Gute-Boutique
Was du sonst noch tun kannst:

Wir haben einen Wurst-Drucker!

Es ist einige Zeit her, als das Thema “Wurst und Fleisch aus dem 3D-Drucker” durch alle möglichen Zeitungen und Informations-Webeiten/Blogs geisterte1. Dabei sollen aus Stammzellen von Tieren in einer Nährstofflösung vermehrt werden. Diese Gewebemasse kommt dann als “Fleisch-Tinte” in den Drucker. Dann sucht man sich noch am Bildschirm die Wurst aus, die man essen möchte und klickt dann einfach auf den “Jetzt drucken“-Button und schon hat man den gewünschten Brotbelag. So ungefähr kann man sich das vorstellen2

Wir dachten uns, dass wir das einfacher schaffen. Im Dezember 2008 berichteten wir ja schon von einer Salami-Tinte!3 Von dieser hatten wir noch ein Gläschen hier im Wurstakademiebüro herumstehen und so machten wir uns daran, die Tinte in eine alte, leere Patrone zu füllen und in den Drucker zu geben. Nun noch ein beschichtetes Fleischerei-Papier ins Papierfach und los ging es. Schaut euch mal das Ergebnis an! Einfach umwerfend und geschmeckt hat das auch unglaublich gut. Wir verstehen echt nicht, warum man das so kompliziert machen muss mit den Stammzellen, geht viel einfacher!

Unser Wurst-Drucker

Und wenn jemand nun den Text hier unter dem Foto liest, Weiter lesen…

  1. Nachzulesen gibt es einige Berichte z.B. hier auf sfr.ch oder hier auf welt.de oder hier auf t-online.de oder sucht einfach auf Google nach wurst 3d drucker.
  2. Natürlich ist das etwas komplizierter und es kommt auch nur sowas wie eine Extrawurst raus, da es beim Druck von Fetteinlagerungen Schwierigkeiten gibt. Also im Endeffekt ist es noch ein langer Weg zur echten Wurst aus einem Drucker… Und ganz ehrlich: Wir sind deswegen nicht traurig!
  3. Wir waren der Zeit anscheinend ziemlich voraus…
Was du sonst noch tun kannst:

Rutscht gut rüber in ein wurstreiches Jahr 2015!

Mit Wurst und Feuerwerk ins neue JahrWar ein gutes Jahr, das Jahr 2014. Es ging viel weiter hier an der Wurstakademie. Es gab einige neue Blogbeiträge, die Wurstakademie-Strategie wurde entwickelt und alte Überlegungen überarbeitet und integriert, es wurden viele Gespräche geführt, Veranstaltungen besucht und Kontakte geknüpft, tolle Menschen kennengelernt und Projekte konkret gestartet, wie zum Beispiel die Wurst&Durst-Messe. Aber das Schönste ist, zu sehen, wieviele Wurstakademiestudenten es da draußen in der großen weiten Welt gibt, die sich einbringen, die in Kontakt treten, Fragen stellen und einen gehörigen Wissensdrang haben. Danke euch dafür recht herzlich!

Wir freuen uns mehr als nur ein bisschen auf das Jahr 2015 und auch darauf, viel Neues mit euch teilen zu können! In diesem Sinn, wünschen wir euch einen guten Rutsch in ein fantastisches und wurstreiches Jahr 2015! Feiert mega oder verbringt den Jahreswechsel auf der ruhigen Schiene! Wie auch immer ihr rüber rutscht,  lasst es euch gut gehen!

Bis im neuen Jahr dann!
Euer Prof. Wurst und das Wurstakademie-Team Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Unser Socialmedia-Schneebildbeitrag: #wurst #schnee #winter

Nachdem es bei unglaublichen Ereignissen1  – wie im Moment: Schneefall Ende Dezember – in den verschiedensten Social-Media-Kanälen ziemlich rund geht und jeder mit dem frühesten und wenn das nicht geht mit dem aktuellsten oder einfach nur mit dem tollsten Foto alle Freunde und Follower an ihren persönlichen Schneeerlebnissen teilhaben lassen und in der Folge unter den Hashtags #schnee #snow #winter unzählige weiße Bilder zu betrachten sind,  müssen wir auch einfach unseren Senf Schnee dazu geben. Bei uns ist es ein ziemlich wurstiges Schneebild geworden. Ihr seht also alle, dass es auch in Innsbruck endlich Schnee hat. Zumindest ein bisschen weiß ist es. Aber was noch nicht ist, kann ja noch mehr werden. Der Winter hat ja gerade erst angefangen! Für alle, denen das wurscht ist, ist die Wurst im Schnee gewidmet!

Der wurstakademische Schneebild-Beitrag: Wurst im Schnee

Ach ja, aber toll, dass nun endlich Wintergrillen auch wie Wintergrillen aussieht!

  1. Weitere solche Ereignisse können sein: Erste Biene im Frühling / Erster Sonnenstrahl nach 4 Wochen Regen / Erster Regentropfen nach 4 Wochen Hitzewelle / Schneefall im Sommer / Großfeuer / Eisregen, sprich Hagel / usw.
Was du sonst noch tun kannst: