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Nun aber viel Spass beim Lesen!
Euer Prof. Wurst

Bratwurst selber machen! Macht Spaß und ist keine Hexerei!

Im vorigen Beitrag, in dem es um Wurst als Götterspeise ging, da nur Gott weiß, was in Würsten drinnen ist, sagten wir, dass das gar nicht stimmen muss! Man muss gar nicht Gott sein, um das zu wissen. Wie das sein kann? Ganz einfach: Du legst selbst Hand an und machst dir die Würste selbst! Das geht! Wirklich! Es ist keine Hexerei!

Den Beweis, dass Wurschtn1 nicht so schwer ist, seht ihr in folgendem Video, das bei einem gemeinsamen “Wurst selber machen”-Projekt zusammen mit unseren Freunden Pascal und Christian vom Rezeptevideokochblog cookwithme.at2 im Herbst entstand.

YouTube Preview Image

War wirklich spannend mit den beiden und auch sehr amüsant. Hinter so einem Videoblog steckt wirklich eine Menge Arbeit – Planen, Einkaufen, Vorbereiten, Kochen, Filmen, Essen3, Aufräumen, Video schneiden. Ein bisschen mehr Hintergrundwissen zu cookwithme.at könnt ihr übrigens im Artikel der Tiroler Tageszeitung bekommen, den ihr hier in unserem Beitrag downloaden könnt oder auch direkt in unserem Downloadbereich.

Nun zum schriftlichen Teil unserer Bratwurstsession. Zuerst zu den Gerätschaften, die ihr braucht:

  • 1 Fleischwolf: Das muss kein Profigerät sein. Im Endeffekt geht auch einer zum selber kurbeln. Dann ist es auf jeden Fall feiner, wenn man zu zweit ist, außer du hast 3 Arme. Wir hatten einen günstigen, elektrischen Durchschnittsfleischwolf
  • 1 Wurstfüller: meist ein Aufsatz, der bei Fleischwölfen zum Zubehör gehört
  • 1 Schneidbrett  Weiter lesen…
  1. = umgangssprachlich. Hochdeutsch heißt es: Wursten
  2. Cookwithme.at ist ein Videoblog in dem es um Rezepte aller Art geht, klarerweise dreht sich viel um Fleisch und Grillen, aber man kann auch andere Rezepte nachkochen. Und hier geht es noch zur cookwithme.at-Facebook-Page und hier zum YouTube-Kanal von cookwithme.at
  3. Ok, das ist der angenehmste Part!
Was du sonst noch tun kannst:

Jean Paul und die Wurst als Götterspeise

Jean Paul - Wurst ist eine Götterspeise

“Wurst ist eine Götterspeise.
Denn nur Gott weiß, was drin ist.”

Jean Paul
(*1763 Wunsiedel, +1825 Bayreuth)

Dieses Wurstzitat stammt aus der Feder des deutschen Schriftstellers Jean Paul1, der ja eigentlich Johann Paul Friedrich Richter geheißen hat. Da das Französische damals ziemlich en vogue war und Johann auch noch den Franzosen Jean-Jaques Rousseau sehr verehrte, war es naheliegend, sich Jean Paul zu nennen. Und dass er kein Vegetarier war, nehmen wir einfach an, trotz seiner leichten Kritik an Würsten – und nicht deswegen, weil er in Weimar anscheinend eine erotische Verwicklung mit seiner Verehrerin Charlotte von Kalb2 hatte.

Amüsanterweise Traurigerweise ist dieser Spruch aktueller denn je! Mit Gott haben diese billigen Massenwürste nicht viel am Hut und wahrscheinlich will nicht mal der Teufel wissen, was manche Produzenten da alles hineinwerfen. Damit meine ich nicht nur mieses Fleisch von Tieren aus der Massenzucht, sondern auch Geschmacksverstärker und sonstige Chemiekeulen. Umso wichtiger ist es heute, Lebensmittel wieder mehr schätzen zu lernen, Lebensmittel wieder begreifbar zu machen, im wahrsten Sinn des Wortes! Es kann doch nicht egal sein, was man isst! Und man muss dann auch gar nicht Gott sein, um zu wissen, was drinnen ist in den Würsten.

Wie das geht wollt ihr wissen? Das verrate ich euch im nächsten Beitrag hier an der Wurstakademie…  Weiter lesen…

  1. Hier auf der Jean Paul-Wikipediaseite könnt ihr mehr über Jean Paul erfahren und weiterführende Links gibt es dort auch sehr viele.
  2. Dass Charlotte von Kalb kein leichtes Leben hatte, könnt ihr hier auf Wikipedia nachlesen.
Was du sonst noch tun kannst:

Landflucht bei Würsten! Das Ergebnis: Die Zürcher ‘Stadtjäger’

Landflucht ist ein Problem! Es ist noch nicht so lange her, als ich eine Doku über Dörfer im Alpenraum sah, ich glaube es war auf ARTE, und es war sehr traurig zu sehen, dass in den Dörfern nur mehr alte Menschen (über)leben. “Die jungen Leute sind alle in die Stadt gezogen, dort wo man Geld verdienen kann. Hier ist das Leben einfach zu hart.”, sagen die Übriggebliebenen, mit denen viel Wissen verschwinden wird.1 So ist das leider mit der Landflucht.

Ihr staunt nun aber mit Sicherheit, wenn ich euch sage, dass die Landflucht auch vor Würsten nicht halt macht! Von Landjägern habt ihr hier ja alle schon im Zuge der Vorlesung “Die Wurst und der Kubismus” gehört. Aber nun gibt es sie, die in die Stadt geflüchteten Würste - urbane Würste im wahrsten Sinn des Wortes: Die Stadtjäger von Zürich!

Ich sah diese Wurst das erste Mal, als ich vor kurzem die Slow Food-Messe in Zürich2 besuchte und muss zugeben, dass mich diese geniale und zugleich sehr innovative Idee erstens zum Lachen brachte und zweitens den Gedanken formte, warum das einem nicht selber eingefallen ist. Und genau das sind für mich die Merkmale einer genialen Idee: einfach und mit Witz!

Mika Lanz, ein waschechter Zürcher Stadtbürger, ist der Erfinder dieser Wurst der Stadt.  Ursprünglich Kameramann, studierte er Lebensmittelwissenschaften an der ETH Zürich3 und arbeitete nebenher bei einem Metzger. So kam Mika zur Wurst!4 Er sagt über seine Stadtjäger Folgendes:

Der Stadtjaeger wird in kleinen Chargen handwerklich hergestellt und ist von Anfang bis Ende ein Zürcher Stadtprodukt.

Die Wurst entsteht zu hundert Prozent aus dem Fleisch von hiesig aufgewachsenen Bio-Stadtschweinen. Solche züchtet auf Zürcher Gebiet bislang exklusiv die Familie Götsch auf dem Waidhof5. Die gesamte Verarbeitung, Veredelung und Trocknung der Wurst findet innerhalb der Stadtgrenzen Zürichs statt. Die logistische Gesamtdistanz beträgt somit garantiert weniger als 25 Kilometer.

Die handarbeitlich hergestellten Stadtjaeger gibt es nur in Zürich.6

Die Zutaten der Stadtjäger sind Schweinefleisch und Speck vom Bio-Bauern Götsch, Rotwein, Kochsalz, Nitritpökelsalz, Rohrzucker & Gewürze.

Geschmacklich grandios und sehr intensiv – die Gewürzmischung ist ziemlich perfekt. Eine Scheibchen Stadtjäger herunterschneiden, auf die Zunge legen, Augen zu machen und auf der Zunge zergehen lassen. Wurstiges Kopfkino ist garantiert.

Eines ist nun aber ganz klar: Mit Landflucht habe ich bei Würsten – dank den Zürcher Stadtjägern von Mika – mit Sicherheit auch in Zukunft kein Problem! Bon App!

  1. Gott sei Dank gibt es aber doch wieder einige junge Menschen, die nicht wollen, dass alles alte Wissen verschwindet und beginnen wieder, die alten Häuser zu besiedelen und altes Wissen aufsaugen bzw. es wieder neu zu entdecken.
  2. Hier geht es zur Webseite des Slow Food Market Zürich, der jährlich im November stattfindet.
  3. ETH ist die ABkürzung für: Eidgenössische Technische Hochschule. Und hier geht es zur Unterseite vom Studium der Lebensmittelwissenschaften.
  4. Ich liebe Geschichten, wie Menschen zur Wurst kommen! Es gibt so viele unterschiedliche Wege zur Wurst! Toll ist das!
  5. Hier geht es zur Webseite der Familie Götsch und ihrem Waidhof.
  6. Hier geht es zur Webseite der Stadtjäger inklusive allen Adressen, wo man diese Wurst kaufen kann, z.B. im Berg und Tal-Laden. Leider bekommt man die Würste nur in Zürich. Aber so ist das Konzept. Würde allerdings ab nun empfehlen einen Stadtjäger als Mitbringsel aus Zürich mitzunehmen, anstatt die üblichen Luxemburgerli aus dem Sprüngli-Laden! ;-)
Was du sonst noch tun kannst:

Rien ne va plus, außer ein Würstel!

“Nichts geht mehr” hieß es in den Casinos Austria. Aber im wahren Leben wissen wir, dass ein Würstl immer noch geht. Und wahrscheinlich gab es deshalb heute in den Casinos Austria diese wurstige Veranstaltung “Würstel Vielfalt Österreich”, wo der Frage nachgegangen wird: Welche ist die beliebteste Wurst Österreichs? Das ist vielleicht etwas zu hochtrabend auf der Gault&Millau-Webseite1 geschrieben, die im Vorfeld schon von der Veranstaltung berichtete, aber zumindest ging es um die beliebteste Wurst der heutigen Besucher der Casinos und des Genuss-Events dort: in den Casinos Austria2 findet heute eine Wurst-, Senf- und Bierverkostung statt. Zuerst waren wir nicht sicher, ob wir darüber schreiben sollen, denn wer weiß schon woher die Würste sind… Aber ich kam kürzlich an die Listen der Metzger und Senfhersteller und ich muss sagen: Top! Wenn wir Zeit gehabt hätten, wären wir auf jeden Fall dort erschienen und hätten mit Sicherheit alle 14 Würstelsorten aus ganz Österreich3, probiert, die wir hier von A-Z geordnet haben:

  1. Budapester – aus 1160 Wien – W
  2. Burenwurst – aus 3492 Walkersdorf – N
  3. Debreziner – aus 5110 Oberndorf bei Salzburg – S
  4. Frankfurter – aus 9220 Velden am Wörthersee – K
  5. Halberstätter – aus 6060 Hall in Tirol – T
  6. Käsekrainer – aus 5121 Tarsdorf – S
  7. Krainer – aus 8435 Wagna – ST
  8. Mettenwürstl – aus 5020 Salzburg – S
  9. Pannonische Würstel – 7033 Pöttsching – B
  10. Sacherwürstl – aus 1030 Wien – W
  11. Schübling – aus 6845 Hohenems – V
  12. St. Johanner – aus 6372 Oberndorf – T
  13. Waldviertler – aus 3950 Gmünd – O
  14. Weißwürstel – aus 5640 Bad Gastein – S

Zusammen mit diesen 11 Senfsorten aus Österreich bzw. einer kam sogar aus Deutschland (wie kann es anders sein: Weiter lesen…

  1. Hier geht es zum besagten Event-Beitrag auf Gault&Millau.
  2. Hier geht es zu der Webseite der Casinos Austria
  3. Die Bundesländer, aus denen die einzelnen Würste kommen: W = Wien, N = Niederösterreich, S = Salzburg, K = Kärnten, T = Tirol, B = Burgenland, ST = Steiermark, V = Vorarlberg, O = Oberösterreich
Was du sonst noch tun kannst:

Die Wurstakademie-Notizblöcke sind da! Auch zum Downloaden!

Unsere Wurstakademieblöcke sind gerade angekommenGestern war es soweit und der Paketdienst brachte uns die bestellten Wurstakademie-Notizblöcke im A5-Format. Wurstige Notizen brauchen einfach ein adäquates Papier in Blockform, dachten wir. Denn in nächster Zeit werden wir für unsere Vorhaben einige Blöcke brauchen…

Auf Instagram (hier entlang zum Foto) und auf Twitter (hier entlang zum Tweet) war das verlosen einfach – dort verlosten wir jeweils einen Block! Auf Instagramm war es sowieso leicht, dort gewann der einzige Teilnehmer “bassart” und auf Twitter musste ich würfeln. Ging auch gut über die Bühne: Der “Wurstillion” gewann.


Hier auf unserer Facebookseite
 verlosten wir 3 Blöcke an drei Wurststudenten, die dem Beitrag ein Like spendierten oder ein Kommentar. Da es dort 45 Teilnehmer gab, verwendeten wir ein nettes Tool namens Glücksfee.1 Dort gibt man die URL des Posts ein und es werden per Zufallsgenerator 3 Gewinner ermittelt: Eine/r aus allen, die geliked haben. Eine/r aus allen, die kommentiert haben. Eine/r aus allen, die geliked und kommentiert haben. Sprich: Es haben Vanessa Tufekcic, Markus Pfänder und Thomas Löwel gewonnen! Wir gratulieren euch!

Screenshot unserer Glücksfee-Gewinnverlosung

Angezeigt wird auch der/die mit den meisten Likes an seinem Kommentar. Und da dachten wir, das ist einfach ein Zusatzgewinner. Also vergeben wir 4 Blöcke. Das freut mich besonders, denn dieser Block geht an jemanden, der sehr engagiert ist an der Wurstakademie auf Facebook und hat nun einen weiten Weg vor sich: Zu Erich Sollbock nach Singapur in seinen Wurststand!

DANKE ALLEN FÜR DAS MITMACHEN! Hat Spaß gemacht! Und für alle, die nicht gewonnen haben: Es gibt sicher bald wieder eine Chance UND: Ihr könnt die PDF-Vorlage in A5-Format und sogar A4-Format in unserem Download-Bereich oder auch direkt hier downloaden und bei euch ausdrucken!

Die Vorlagen sind in Druckqualität inklusive 2mm Überfüller, um eventuell Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Durch den Linkwolf gedreht #8 – Spaß, Schlachtfrage, Kriminalität, Lokalität und Interview

Durch den Linkwolf gedrehtIn der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die wir in letzter Zeit bei Recherchen oder durch Tipps von unseren Wurstakademiestudenten gestolpert sind, aber über die wir keinen Bericht schreiben wollen-können-werden. Trotzdem möchten wir sie euch natürlich nicht vorenthalten, da sie für einige von euch eventuell doch interessant sind und wie sagt Prof. Wurst: “Lernen tut man immer irgendwas daraus”.

1. Wurstspaß: „Kantine“ war gestern:  Ganz Wien begeistert über neuen Nachtclub „Würstelstand“ (Die Tagespresse, 10.10.2014, AT)

Die Tagespresse - Nachtklub Kantine Wurststand

So beginnt der Artikel über den neuen Nachtclub “Würstelstand”: Kaum eröffnet, will vom Nachtclub „Kantine“ niemand mehr etwas wissen. Denn der neue Club „Würstelstand“ hat der „Kantine“ den Rang als coolste Location der Stadt abgelaufen. Die Tagespresse war dort, wurde jedoch nicht reingelassen. Daher kletterten wir durch das Belüftungssystem. Ein Lokalaugenschein. Und so endet der Artikel: Es wird sechs Uhr, der Würstelstand leert sich langsam. Deichsler verkauft seinen letzten Liquid-Ecstasy-Krainer, eine Eigenkreation, dann macht er Sperrstunde. Er wird heute ruhig schlafen, denn er weiß: dank ihm hat Wien wieder einen coolen Club. Unser Fazit: Lesens/lachenswert!

2. Die Schlachtfrage: Muss ich als Fleischesser beim Schlachten von Tieren zuschauen können? (Mit Vergnügen, 12.10.2014, DE)

Mit Vergnügen - Fleischesser, Schlachten und WurstenEin toll geschriebener Beitrag von Charlott Tornow, den sie für den Berliner Blog “Mit Vergnügen” geschrieben hat. Es geht um die Frage, ob man als Fleischesser wissen sollte, woher das kommt und wie es verarbeitet wird, was auf den Teller kommt. Habe beim Lesen schon ein paar mal schmunzeln müssen! Auch wir von der Wurstakademie finden, dass das ein wichtiges Thema ist. Und ja, auch wir finden, dass der Bezug, die Verbindung zu unseren Lebensmitteln wieder verstärkt werden muss! Aus diesem Grund veranstalten wir ja auch nächstes Jahr eine Messe mit vielen Workshops.

3. Wurstlokalität:  Lokal Herman ze German in London: “Our Wurst is ze Best” (SpiegelOnline, 08.10.2014, DE)

Der Spiegel - Herman ze German - Wurst in LondonÜber Herman ze German, dem dieser Artikel “Our Wurst is ze Best” auf der Spiegel-Webseite gewidmet ist, haben sicher schon einige von euch gehört. Ein Wurstlokal, das echte deutsche Wurst an die kulinarisch nicht so gesegneten Engländer verkauft. Sie stürmen regelrecht die Bude und genau aus diesem Grund gibt es nun schon das dritte Lokal in London. Ich schau dort bestimmt vorbei, wenn ich wieder mal in London bin und werde alle 3 Würste, die aus dem Schwarzwald kommen, testen:  Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Eine wurstige Geburtstagskarte – Wurstkarte #11

Ein Hund vor meiner Geburtstags-Wurst-Torte - Die Wurstpostkarte Nr. 11Die Überraschung war groß, als ich heute im Postkastl diese schöne wurstige Geburtstagskarte1 vorfand. Und ich muss zugeben, dass ich beim Anblick von diesem Herz zerreißenden Hundeblick lachen musste, der mir irgendwie sagt, dass ich diese “Wursttorte” teilen soll! Muss ich mir noch gut überlegen – schließlich ist das ja heute mein Geburtstag und somit auch meine Wursttorte!

Die Karte kam aus München, ohne Absender und ohne Name:
Sehr geehrter Herr Prof. Wurst,
Nur die besten und wurstigsten Glückwünsche zu Ihrem Geburtstag! Da man ja nicht jünger wird, hoffe ich, dass Sie immer noch fit wie ein Turnschuh sind und es auch weiterhin bleiben! Denn die Wurstcommunity möchte noch viele Lach- und Sachgeschichten von Ihnen lesen!
Schöne Grüße,
Eine Wuschelköpfin aus München

Sehr nett, sehr nett, liebe Wuschelköpfin! Danke sehr und beste Grüße nach München! Aber wir können auch gerne per Du sein – das bin ich mit den meisten Wurstakademiestudenten. Das mit dem per Du sein ist Usus an der Wurstakademie… Und fit wie ein Turnschuh bin ich und bleibe ich, keine Sorge!

Und falls ich die Wurst auf dem Teller nicht schon selbst gegessen habe, wartet dieser süße Hund wohl immer noch darauf, bis ich sage: “Friss das Würstchen!” Ich kann mir bildlich vorstellen, was dann sehr schnell passiert! :-) 2

  1. Vertrieben wird diese Karte von Inkognito (Erkelenzdamm 11-13, D-10999 Berlin). Das Foto bzw. Design stammt von Heinz Krimmer/Voller Ernst. “Voller Ernst” ist echt ein kultiger Name! Das kann echt nicht voller Ernst sein, oder?! :-D Die Karte hat auch einen Namen: Hundeteller.
  2. Falls du auch eine tolle Wurstkarte für unsere Serie hast, freuen wir uns sehr darüber! Schick sie einfach an folgende Adresse: Wurstakademie, z.Hd. Mario Pizzinini, Sonnenburgstr. 2, A-6020 Innsbruck. Danke!
Was du sonst noch tun kannst:

Französischer Markt mit vielen verschiedenen Saucisson sec

Saucisson sec am Französischen Markt in InnsbruckAls ich vorhin durch Innsbruck schlenderte, kam ich auch am Marktplatz vorbei, der gerade sehr französisch angehaucht ist. Es macht gerade ein Französischer Wandermarkt – oder im Original: Le Marché français 1 – Station und ein Stand hat es mir besonders angetan: Der Wurststand! Dort gibt es jede Menge verschiedene Saucisson sec aus der Auvergne2, also die französische Variante der Italienischen Salami, die ja vor langer Zeit zuerst durch Italiener in Frankreich importiert wurde und nach einiger dann selbst hergestellt wurde. Es gibt sehr viele verschiedene Saucisson sec in Frankreich – experimentieren macht den Franzosen wohl viel Spaß!

Eine gute Auswahl gibt es hier bei diesem Stand:

  1. Saucisson sec mit Ente und grünem Pfeffer (de canard)
  2. Saucisson sec mit Haselnüssen (Saucissons sec aux noisettes)
  3. Saucisson sec mit Walnüssen (aux noix)
  4. Saucisson sec mit Esel (d’âne)
  5. Saucisson sec mit Pfeffer (au poivre)
  6. Saucisson sec mit Oliven
  7. Saucisson sec mit Schwein pur
  8. Saucisson sec mit Knoblauch
  9. Saucisson sec mit Kastanie
  10. Saucisson sec mit Käse (au Beaufort)
  11. Saucisson sec mit Steinpilzen
  12. Saucisson sec mit Wildschwein (de sanglier)
  13. Saucisson sec mit Feigen
  14. Saucisson sec mit Kräutern der Provence (aux herbes)
  15. Saucisson sec mit Reh
  16. Saucisson sec mit Chili
  17. Saucisson sec mit Hirsch
  18. Und eine spanische Wurst hat sich auch eingeschlichen: eine Chorizo

Gefällt mir sehr, muss ich sagen! Denke, da muss ich morgen nochmal hin! 

  1. Der Markt hat sogar eine eigene Webseite
  2. Die Auvergne ist eine Region in Zentralfrankreich. Siehe auch hier auf Wikipedia.
Was du sonst noch tun kannst:

Mit Weißwurst-Servietten kann man die Tränen abwischen …

Die Münchner Weißwurst-Servietten in der Verpackung… wenn man darüber zu traurig ist, dass wieder mal das alljährliche Münchner Oktoberfest die Pforten geschlossen hat, wie es am Sonntag der Fall war.1 Müll wurde dort auch reichlich produziert. 230 Tonnen sollen es gewesen sein, 20 Tonnen weniger als im Vorjahr.2 Servietten befanden sich sicher auch genug darunter. Unsere Servietten hier landen zwar auch auch mit großer Sicherheit irgendwann mal im Müll, da sie nicht waschbar sind und auch sicherlich abfärben würden – aber es sind dennoch keine 08/15-Servietten3Was kann man also mit ihnen machen, bevor auch sie im Müll landen?

  • Ein nettes Mitbringsel für Freunde und Bekannte in der weiten Welt, für die Deutschland DAS Wurstland ist.4
  • Bayern-Feeling nach Hause holen. Damit meine ich das Land, nicht den Fussball! Aber apropos:
  • Fans von anderen Vereinen brauchen keine teuren FC Bayern-Fahnen kaufen, um diese zu schänden. Diese Servietten tun es auch (nachdem sie verwendet wurden, bitteschön!). Ist ja sowieso nur symbolisch.
  • Wenn man Vegetarier ist, kann man immerhin mal sagen, dass man eine Weißwurst in der Hand hält/gehalten hat.
  • Ein Geschenk für französische Freunde, wenn man sie ein bisschen ärgern will – denn die Franzosen mögen die Weißwurst nicht.
  • Und eben, wie in der Überschrift schon erwähnt: Tränen abwischen, weil das Oktoberfest vorbei ist oder auch weil die Freundin sagt, sie ist ab nun Vegetarierin.
  • Ach, das hätten wir nun fast vergessen: Man kann sie auch bei normalen Mahlzeiten (muss keine Wurstmahlzeit sein) verwenden, wie jede andere Serviette.

Die Weißwurst-Servietten in ihrer vollen PrachtDie großen Servietten, die Lunch-Servietten “Brotzeit”, sind ausgebreitet 33 x 33cm groß und die kleineren Cocktail-Servietten “Bayrische Brotzeit decken mit 25 x 25cm nicht ganz so viel ab. Beide Servietten sind 3-lagig und aus 100% Altpapier. Das heißt also, wie es auf der kleineren Packung steht: 70% weniger CO2, schützt die Ressourcen, Umweltbelastungen der Zellstofferzeugung aus Frischfasern werden vermieden, die Wälder werden also auch geschont, sie sind 100% biologisch abbaubar & optische Aufheller wurden bei der Produktion auch nicht verwendet. Die Servietten sind mit Farben auf Wasserbasis bedruckt und die Verpackungsfolie verbrennt auch rückstandsfrei und ist grundwasserneutral. Alles in allem richtig vorbildhaft!

Beide Weißwurst-Servietten sind “Made in Germany” und können in diversen Servietten-, Haushaltshops und Souvenirläden gekauft werden, hauptsächlich Weiter lesen…

  1. Das 181. Münchener Oktoberfest ist zwar vorbei, aber das 182. Münchner Oktoberfest im Jahr 2015 kommt bestimmt, und zwar findet es vom 19.9.2015 bis zum 4.10.2015 statt. Weitere Infos gibt es hier auf der offiziellen Webseite. Für einen kurzen, informativen Überblick könnt ihr auch hier auf Wikipedia nachlesen.
  2. Müllinfos aus diesem Artikel der Münchner Nachrichten.
  3. Falls jemand nicht wissen sollte, woher die Redewendung 08/15 kommt, kann hier mal nachlesen.
  4. Was es ja neben den anderen Ländern mit Alpenanschluss ja wirklich ist.
Was du sonst noch tun kannst:

Unser Besuch der SÜFFA in Stuttgart – der Fachmesse für das Fleischerhandwerk

Die SÜFFA - Süddeutsche Fleischerfachausstellung - in der Messe Stuttgart Schon seit einigen Monaten stand die SÜFFA in der Messe Stuttgart1 auf unserer “Unbedingt zu besuchen”-Liste. Menschen, die mit Fleischerhandwerk nicht viel zu tun haben, fragen sofort, was das denn sei und ob das eine Bierveranstaltung sei oder sonst was mit “Trinken” zu tun hat. Zuerst wunderte ich mich über solche Fragen, aber gut, zu Münchner Oktoberfestzeiten2  gibt es eine gewisse Verwechslungsgefahr. Da hört man nämlich all zu oft: “Oans, zwoa, g’suffa!” Wenn man schon etwas mehr Alk intus hat, sagt/hört man wohl leicht ein “g’SÜFFA”. Mit Bier hat die Messe aber nur im Entferntesten etwas zu tun, etwa, wenn man sich dort zu einer guten Wurst ein Bier gönnt.

Damit es ab nun alle wissen: SÜFFA ist die Abkürzung für ‘Süddeutsche Fleischerfachausstellung’. Sie ist eine Fachmesse für das Fleischerhandwerk, die 3-tägig in der Messe Stuttgart veranstaltet wird.

Würste auf der SÜFFA in StuttgartSchon im Vorfeld sehr positiv war die Tatsache, dass man sich als “Blogger” akkreditieren konnte, wenn man einige Auflagen erfüllte, und so gratis Zugang zur Messe hatte. Kann mir aber vorstellen, dass das nicht allzu viele Blogger nützten – im Bereich Fleisch gibt es halt mal nicht sehr viele Blogger. Für Normalsterbliche war der Eintritt auf jeden Fall auch erschwinglich – glaube, so um die € 10,00 waren es. Diese Messe3 wird jährlich veranstaltet – heuer schon das 21. Mal – mit Ausnahme der Jahre, in denen die IFFA4 stattfindet, das nächste Mal ist also im Jahr 2016 Pause.

Was erwarteten/erhofften wir uns von dieser Messe bzw einem 8 Stunden-Aufenthalt dort:

  1. Viele Infos bezüglich Utensilien/Geräte zum Thema “Wursten”
  2. Ein positives Treffen und Kennenlernen mit Sandra und Gerd von K-Konzept
  3. Gespräche mit Fleischern
  4. Sehen von Produkten, die sinnvoll sind und an die man im Vorfeld nicht gedacht hat
  5. Dass alles klappt mit der Anfahrt zur Messe und dem Reinkommen in die heiligen Hallen
  6. Gutes Wetter – was bei uns “sonnig und warm” bedeutet

Dann gehen wir die Punkte mal nacheinander durch:

Fleischereimaschinen auf der SÜFFA in Stuttgart1) Infos zum Thema “Wursten” gab es sehr wohl – ist ja schließlich eine Fachmesse für die Fleischerbranche. Große, tolle und schön glänzende Maschinen standen herum und Top-Werkzeuge wurden präsentiert, mit denen man schlachten, zerlegen und weiter verarbeiten kann. Schweineenthaarer, Fleischwölfe, Kutter, Wurstfüllmaschinen, Brühanlagen, Räucheranlagen usw. gab es zu bestaunen und auch Kleinigkeiten, wie Messer, Handschuhe, Fleischerbekleidung und Würstlzangen. Infos gab es also genug. Klarerweise ist die Messe schon ziemlich auf Fleischer ausgerichtet, die eine eigene Metzgerei haben mit Verkaufsraum und eventuell noch Partyservice dabei. Aber kleinere Hobbywurstmacher kommen trotzdem auf ihre Rechnung. Was man auch klar sagen muss: Die Messe regt zum Träumen an. Wer träumt nicht von einem Kutter mit über einem Meter Durchmesser und einer dazu passenden Wurstfüllmaschine! :-)

Das Fleischerehepaar Bohrmann bzw. Sandra Schröder und Gerd Krekels2) Das Treffen mit Sandra und Gerd von K-Konzept begann für uns spannend, nämlich als Zeugen der Geburt des Fleischerehepaars Bohlmann auf der Messebühne.5 War sehr amüsant, wie sie den Alltag eines Fleischerehepaars teils ein bisschen überspitzt (oder auch nicht!) darstellten und zwischendurch kleine Präsentationen zu angespielten Problemen gaben. War eine spaßige und gleichzeitig informative Vorstellung. Das anschließende Gespräch bei Cafe und Käsekuchen6 im Freien7 war auch positiv und wir können uns gut vorstellen, das sich das eine oder andere gemeinsame Projekt in Zukunft ergibt und so weiter und so fort…

3)  Gespräche mit Fleischern hatten wir ebenfalls wie erwünscht. Ich erfuhr, wie man durch Zufall und Liebe in einen Fleischerbetrieb hineinrutschen konnte, was es dort im Familienbetrieb für Problemchen Herausforderungen zu bewältigen galt und wie die Fleischerei dann gemeinsam mit viel Einsatz, Wille und Arbeit auf  Vordermann gebracht wurde. Martina und Jens, danke schön für die sehr persönlichen Einblicke ins familiengeführte Fleischerbusiness.
Und dann gab es noch Tom, ein Fleischer der auch Musiker ist und Weiter lesen…

  1. Die Messe Stuttgart ist ein sehr modernes Messe- und Kongresszentrum, gleich neben dem Flughafen südlich von Stuttgart. Die SÜFFA ist eine von derzeit 67 Veranstaltungen dort. Weitere Infos zur Messe Stuttgart gibt es hier auf deren Webseite und hier zur SÜFFA auf der SÜFFA-Unterseite.
  2. Das Münchner Oktoberfest findet jährlich im Herbst statt. Heuer findet es schon zum 181. Mal statt.Weitere Infos gibt es hier auf der Oktoberfest-Webseite und hier auf Wikipedia für einen schnellen Überblick.
  3. Heuer (2014) war die Messe von Sonntag, den 28.09., bis Dienstag, den 30.09..
  4. Die IFFA, die Internationale Fleischerei-Fachausstellung, ist die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft und findet alle 3 Jahre in der Messe Frankfurt statt. Hier geht es zum Webauftritt der IFFA. Der nächste Termin ist mit 7. bis 12. Mai 2016 fixiert.
  5. K-Konzept ist ein Beratungs- und Marketingunternehmen von Gerd Krekels, das sich auf Fleischerfachgeschäfte und seit neuestem auch auf Bäckerfachgeschäfte spezialisiert hat, die ja mit den gleichen Problemen kämpfen. Hier geht es zur Webseite von K-Konzept - und hier zu der Facebook-Page. Und Sandra hat einen eigenen Blog ‘Sandra Schröder schreibt’. Und die Bohlmanns gibt es auch seit Neuestem auf Facebook mit einer eigenen Page.
  6. Der Käsekuchen war verdammt gut!
  7. Es war so warm und sonnig, dass man fast denken konnte, es sei noch Sommer…
Was du sonst noch tun kannst: