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studenten bzw. einer echten Wurstakademiestudentin genießen zu können!

Nun aber viel Spass beim Lesen!
Euer Prof. Wurst

Was hat es mit Nachtwürstelständen auf sich?

Vor einigen Tage wollte eine Wurstakademiestudentin wissen, was es mit Nachtwurstständen auf sich hat. Kurz gesagt ist das ein Würstelstand, bei dem man nur in der Nacht einen – meist nötigen - Imbiss genießen kann.

Der Wurststand in der Maria-Theresien-Strasse in Innsbruck, Austria

In vielen Städten, wie zum Beispiel auch hier in Innsbruck1 gibt es vor allem in der Innenstadt keinen Platz für einen fixen Würstelstand, im Gegensatz zur Weltstadt Wien, die ja eine ganz eigene Wurststandkultur hat mit vielen fixen Würstelständen. Es gibt also einige wenige Konzessionen für ausgewählte Plätze in der Innenstadt, auf denen vom Abend bis weit in die Nacht mobile Wurststände stehen und dort ihre Frankfurter, Burenwürste, Käsekrainer, St. Johanner oder andere Würste verkaufen dürfen.

Gäste gibt es genug in der Nacht: Menschen, die gerade keine Lust zum Kochen haben oder nur einen kleinen Hunger stillen müssen, Theater-, Kabarett- & Vernissagebesucher, Nachtschwärmer, noch nicht Betrunkene, die eine Unterlage brauchen und Besoffene, die nicht mehr wissen, was sie tun, und Touristen darf man natürlich auch nicht vergessen.

Der seit Ewigkeiten existierende Wurststand in der Innsbrucker Altstadt

Und nach einer anstrengenden Nacht werden die Würstlstände in ihre Garage oder auf ihren Tagesstellplatz gefahren und warten den ganzen Tag geduldig auf den Betreiber, der sich ein paar Stunden erholt – denn der nächste Abend kommt bestimmt! Weiter lesen…

  1. Faszinierend, es gibt wirklich nur Tourismusmarketingseiten von Innsbruck, deshalb hier der Link zur Wikipediaseite über die Innsbrucker Innenstadt und über Innsbruck komplett.
Was du sonst noch tun kannst:

Clipping: Die Wurstakademie in der Tiroler Tageszeitung

Nachdem Deborah Darnhofer, eine Journalistin der Tiroler Tageszeitung1 , über den AMA Food Blog Award auf drei Tiroler Blogs aufmerksam wurde, kam ihr die Idee über die männlichen Foodblogger zu schreiben – was natürlich schon eine Glanzidee war! Heraus kam ein größerer Artikel über den Videofoodblog “cookwithme.at” von Christian und Pascal2. Beide sind leidenschaftlich gerne am Grill unterwegs und produzieren Videos von bekannten und unbekannten Rezepten und stellen sie in ihrem Blog vor. Mehr über die beiden gibt es in Kürze hier an der Wurstakademie zu lesen! Der zweite vorgestellte Blog ist der Backblog von Marian “mannbackt.de” – ebenfalls ein toller Blog mit Potential zum nicht schlank bleiben3.
Und der dritte vorgestellte Blog ist die Wurstkademie! Er ist bestens geschrieben! Das gefällt uns! Danke, Deborah! :-)  Aber natürlich muss ich schon sagen, dass man mich, Prof. Wurst, ganz vergessen hat. Bin nicht mal erwähnt… Aber gut, bin ja keine beleidigte Leberwurst und wird schon zuwenig Platz gewesen sein in den paar Zeilen. Warum auch immer das so ist, eines können wir mit Sicherheit sagen: Mein Assistent Mario macht seine Sache echt gut – also passt das schon so! In diesem Sinn, viel Spaß beim Lesen – ihr könnt oben auf den Artikel klicken, damit er größer wird und unten könnt ihr die ganze Seite als PDF herunterladen, um auch die anderen beiden Beiträge zu lesen. Solltet ihr wirklich machen – lesenswert!

Online könnt ihr den Artikel übrigens auch lesen hier auf der Webseite der Tiroler Tageszeitung – aber das PDF ist natürlich schöner!

Was du sonst noch tun kannst:

Unser Downloadbereich ist endlich wieder online!

Es gab einige Anfragen in letzter Zeit, wann endlich wieder Unterlagen zum wurstigen Studieren, zum Spaß haben und zur nützlichen Verwendung heruntergeladen werden können. Genau heute ist es soweit! Wir haben den Downloadbereich für unsere Wurstakademiestudenten wieder online gestellt.

Nachdem wir ein neues Downloadplugin installiert haben installieren mussten und die Downloads und die dazugehörigen Beiträge im Zuge dessen gleich angepasst haben, freuen wir uns, euch folgende Downloads zur Verfügung stellen zu können:

  • das Büchlein “Warum wird die Wurst schief geschnitten?”
  • das Wursteis-Plakat
  • der wurstakademische Sehtest
  • das wurstige Kreuzworträtsel
  • exklusive Facebook-Titelbilder
  • Bildschirmhintergründe
  • Wurstakademie-Banner

Weitere Downloads kommen klarerweise im Laufe der Zeit hinzu. Also immer mal wieder an der Wurstakademie vorbeischauen, uns auf Facebook oder Twitter folgen oder euch am besten gleich an der Wurstakademie einschreiben! Danke euch! Und nun viel Spaß mit den Downloads!

Was du sonst noch tun kannst:

Warum die Bockwurst Bockwurst heißt…

Bockwurst

Kürzlich wurde ich von Franz G. gefragt, woher der Name “Bockwurst” kommt und ob in der Wurst wirklich Fleisch vom Ziegen-, Reh- oder Steinbock enthalten ist, wie er hörte. Das konnte ich gleich mal verneinen mit dem Bockfleisch. Mit dem Zitat von Wilhelm Busch1 “Der Bock ist jenes Tier, welches auch als Bier getrunken werden kann.” kommen wir der Sache schon näher. Die Bockwurst hat nämlich mit Bier zu tun. Aber denkt nun nicht in die Richtung, dass Bier in die Würste verarbeitet wird, dies ist nämlich falsch.

Vielmehr hat die Bockwurst ihren Namen, weil sie ursprünglich zu Bockbier2 aufgetischt wurde! 

Es gibt zwei unterschiedliche Entstehungsgeschichten, wie unsere Recherchen ergeben haben:

  1. Bockwurststand 1947 in BerlinIn der Friedrichstraße in Berlin wollten 1889 der Wirt Robert Schol(t)z und der Fleischer Banjamin Loewenthal zur Wintersemesterauftaktfeier einmal etwas Neues servieren, als immer die groben, fetten Knobländer-Würste. So erfanden sie diese feinen Bratwürste aus Kalbs- und Rindfleisch – da Loewenthal Jude war, kam kein Schweinefleisch in die Wurst. Dazu gereicht wurde das berühmte Tempelhofer Bockbier. Die Studenten waren begeistert von der Wurst (und wohl auch von der Kombination mit dem Bockbier) und gaben der Wurst den Namen “Bockwurst”.  Bis zur Jahrhundertwende um 1900 kam sie mit Bratkartoffeln und brauner Bratensauce auf den Tisch. Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts kam Senf in Mode und so wurde in der Folge die Bockwurst immer öfter mit diesem kredenzt. Rechts im Foto seht ihr einen Bockwurststand in Berlin im Jahre 1947.3
  2. Amüsanterweise gibt es im Bayrischen Wörterbuch von 1827 unter dem Stichwort Bayrisches Wörterbuch Bockwurst“Bockbier” auf Seite 151 eine Erwähnung der Bockwurst, allerdings mit keiner genaueren Beschreibung, nur dass “Bock mit Bockwürsten (einer eigenen Species) an diesen Tagen ein beliebtes altmünchnerisches Frühstück” sei.4

Wobei wir schon sagen müssen, dass unsere favorisierte Entstehungsgeschichte, die aus Berlin ist – schließlich kommt Bockbier aus dem Norden Deutschlands! Dann soll doch die Bockwurst auch von dort kommen! Allerdings Weiter lesen…

  1. Mehr zu Busch könnt ihr hier auf Wikipedia lesen.
  2. Wie das Bockbier zu seinem Namen kam, könnt ihr hier im Bier-Lexikon nachlesen. Sehr interessant und lesenswert!
  3. Genauer nachlesen kann man das hier, auf der Webseite der Friedrichstrasse in Berlin.
  4. Ist ganz interessant dieses von Google digitalisierte Bayrische Wörterbuch von 1827. Auf Seite 151 ist die Erwähnung der Bockwurst.
Was du sonst noch tun kannst:

Durch den Linkwolf gedreht #7 – Grillen, Vegetarier, Wein & Wurst, Kriminalität, Food Blog Award

Durch den Linkwolf gedrehtIn der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die wir in letzter Zeit bei Recherchen oder durch Tipps von unseren Wurstakademiestudenten gestolpert sind, aber über die wir keinen Bericht schreiben wollen-können-werden. Trotzdem möchten wir sie euch natürlich nicht vorenthalten, da sie für einige von euch eventuell doch interessant sind und wie sagt Prof. Wurst: “Lernen tut man immer irgendwas daraus”.

Der Standard - Grillen, viel besser als sein Ruf1. Grillen: Viel besser als sein Ruf (der Standard, 23.06.2014, AT)
Wie oft hörte man, wie gefährlich, ja fast tödlich gefährlich Grillen ist. Im Artikel “Grillen: Viel besser als sein Ruf” in der österreichischen Tageszeitung “derStandard” geht es darum, vom Gegenteil zu berichten. Grillen ist die ursprünglichste Art, Speisen zuzubereiten und es ist, laut einem Ernährungswissenschaftler, sogar die gesündeste Art, Essen zuzubereiten. Na, was sagt man nun dazu! Man kann einiges Lernen, wenn man den Artikel liest und hat auch für die nächsten “Grillen ist böse”-Diskussionen gute Argumente parat.

Die Zeit - Magazin - Her mit der Wurst2. Fleischlose Ernährung – Her mit der Wurst! (ZEITmagazin, 17.07.2014, DE)
Haben wir mal wieder einen Artikel “Fleischlose Ernährung – Her mit der Wurst!” in der Zeitung “Die Zeit”, der sicherlich die Veganer und Vegetarier unter uns den Kopfschütteln lässt, wie jeder Bericht zu diesem Thema mit ähnlichem Inhalt. Es werden im Artikel sieben Gründe beschrieben, warum Vegetarier und Veganer falsch liegen:  1. Annahme: Man darf Tiere nicht töten, nur weil sie Tiere sind. 2. Annahme: Den Nutztieren in deutschen Ställen geht es nicht gut. Wenn ich auf Fleisch verzichte, ist das ein Boykott. 3. Annahme: Vegan is the future 4. Annahme: Wenn man Fleisch isst, ist man Schuld am Welthunger, weil Nutztiere den Menschen das Getreide wegfressen. 5. Annahme: Für den Anbau von Futtermitteln wird der Regenwald gerodet, was dem Klima schadet. 6. Annahme: Fleischlose Ernährung ist gesünder. 7. Annahme: Die meisten Leute machen sich doch überhaupt nicht bewusst, dass sie ein totes Lebewesen verspeisen.

NutriCulinary – Wein und Wurst in der Schlachterei Wagner3. Wein und Wurst – Message in a bottle in der Schlachterei Wagner (NutriCulinary, 17.03.2014, DE)
Geschichten zum Thema “Wurst und Bier” hört man ja immer wieder, aber zum Thema “Wurst und Wein” sind die Beiträge etwas rarer gesät. Umso mehr hat mich der Artikel “Wein und Wurst – Message in a bottle in der Schlachterei Wagner” im März diesen Jahres im Blog “NutriCulinary von Stevan Paul fasziniert. Muss eine tolle Veranstaltung gewesen sein in der Hamburger Traditionsschlachterei Wagner, die es schon seit 1905 gibt und ihre eigenen Charolias- Limousin- Galloway- und Chianina Rinder züchtet. Aber eigentlich ist ja nicht nur dieser Artikel zu empfehlen, sondern Weiter lesen…

Was du sonst noch tun kannst:

Currywurst-Song von Grönemeyer inklusive übersetzte Lyrics

YouTube Preview ImageGestern war es wieder mal so weit und ich stolperte über den Currywurst-Song von Herbert Grönemeyer. Ich finde ihn eigentlich ganz amüsant und er passt ja bestens hierher an die Wurstakademie in die wurstige Musikkategorie, in der auch schon Stephan Remmler und die Band “Die Pest” vertreten sind.

Wie entstand der Song? Er stammte vom damaligen Produzenten von Herbert Grönemeyer: Jürgen Triebel. Für den Text waren Dieter Krebs und Horst-Herbert Krause verantwortlich. Alle Beteiligten1  kannten sich vom Schauspielhaus Bochum und inspiriert zu diesem Song wurden sie, wie kann es anders sein, beim gemeinsamen Currywurst genießen im Bratwursthaus2 in Bochum. Was man so lesen kann, war Grönemeyer selbst nicht so ein begeisterter Currywurstesser, aber sang den Song, weil Triebel eben sein Produzent war, er den Text in Ruhrpöttisch amüsant fand und noch einen deutschen Song für sein Album “Total egal” brauchte, das übrigens 1982 erschien. Und er lag mit dieser Entscheidung goldrichtig! Denn der Currywurst-Song war der Grundstein für Grönemeyers Image als Ruhrpottsänger und ebenso für seine danach folgende steile Musikkarriere.

Da ja manche Menschen sagen, dass das Geheimnis Herbert Grönemeyers Erfolg die Tatsache sei, dass ihn keiner versteht und deshalb alle klatschen und jubeln, um nicht in die peinliche Situation gebracht zu werden, dass man als deutschsprachiger Fan die Songtexte dabei haben muss3, haben wir für euch hier nun die Lyrics inklusive Übersetzung. Auf der linken Seite der Originaltext in Ruhrpöttisch4 und in der rechten Spalte ist der Text ins Hochdeutsche übersetztWeiter lesen…
  1. Infos gibt es hier und hier für Herbert Grönemeyer, hier für Jürgen Triebel, hier für Dieter Krebs und am wenigsten gibt es von Horst-Herbert Krause zu lesen, außer diese Discographie.
  2. Zum Bratwursthaus in Bochum
  3. Siehe auch hier auf Stupidedia. – Auch Spaß muss sein!
  4. Ruhrpöttisch oder auch Ruhrdeutsch ist die Umgangssprache im Ruhrgebiet. Hierzu gibt es einen interessanten Wikipedia-Beitrag.
Was du sonst noch tun kannst:

Was ist eine Opferwurst? Wozu braucht es ein Wurstopfer?

Beim Schach gibt es das Bauernopfer1 und beim Würste zubereiten die Opferwurst. Das freiwillige Opfern eines Bauern beim Schach hat ein Ziel: einen Vorteil im Spiel zu erlangen. Beim Würste zubereiten hat ein Wurstopfer auch das Ziel, einen Vorteil zu erlangen, einen Vorteil im Geschmack! 

WIE KANN MAN DAS MIT DER OPFERWURST NUN VERSTEHEN?

Keine Angst, ihr müsst nicht zum Mörder werden und einer Wurst die Halsschlagader durchschneiden und warten bis sie verblutet ist und das Zeitliche gesegnet hat, wie im Foto links. Es ist ganz einfach so zu verstehen, dass man eine Wurst “opfert”, ganz kurz und schmerzlos. Das heißt, man schneidet sie auf2, gibt sie ins Wasser und lässt sie mit dem Wasser heiß werden und kocht sie aus. Das alles natürlich bevor(!) man die restlichen Würste in den Wursttopf gibt.

WARUM MACHT MAN DAS?

Kurz gesagt: Damit kein Geschmacksverlust entsteht!

Länger gesagt: Das hat mit der Osmose bzw. dem osmotischen Druck zu tun. Falls die Schulzeit einfach zu lange her ist, hier eine kurz gehaltene Beschreibung: Das unterschiedliche Konzentrationsverhältnis zweier Lösungen und eine Trennung dieser beiden durch eine semipermeable (=halbdurchlässige) Membran ist Voraussetzung dafür, dass gelöste Teilchen durch diese Wand hindurch gehen können. Auf der Seite mit der höheren Konzentration von Teilchen ist der osmotische Druck höher und es treten gelöste Teilchen durch die Membran hindurch auf die Seite mit der weniger konzentrierten Lösung. Erst wenn die Konzentration auf beiden Seiten gleich hoch ist und es also ein Gleichgewicht gibt, stoppt der Teilchenfluss.3

In unserem Fall ist die eine Lösung das Wasser und die andere die Wurst und getrennt sind beide durch eine halbdurchlässige Wursthaut. Die Teilchen auf der Wurstseite sind Salze und Aromen, die auf der anderen Seite, der Wasserseite, nicht vorhanden sind. Sprich: Der osmotische Druck ist in der Wurst viel höher und somit treten Salze und Aromen die Wanderung durch die Wursthaut ins noch nicht besetzte Wasser an. Erst wenn ein Gleichgewicht herrscht und das normale Wasser zum Wurstwasser geworden ist, hört der Fluss der Salze und Aromen aus der Wurst auf – aber dann ist es für den Wurstgenießer geschmacksmäßig meist schon gelaufen, denn die Wurst schmeckt verwässert.

Aus diesem Grund opfert man eine Wurst und übergibt sie dem Wasser, das dadurch mit deren Salzen und Aromen angereichert wird und zum Wurstwasser geworden ist, bevor die zum Verzehr bestimmten Würste im Topf landen. Durch die Opferwurst herrscht von Anfang an ein Gleichgewicht im Wursttopf und es bleibt dort ruhig und niemand wandert herum. Die Salze und der Geschmack Weiter lesen…

  1. Infos zum Schachspiel gibt es hier auf Wikipedia.
  2. Ob quer oder längs ist egal…
  3. Wer es genauer wissen will, liest bitte hier auf Wikipedia weiter. Dort gibt es auch weiterführende Links
Was du sonst noch tun kannst:

Die Wurstakademie – vom Start 2008 bis zum Businessmodell-Wettbewerb AdventureX 2014 – Rückblick & Vorschau

Wie lange gibt es nun schon die Wurstakademie? Seit 2008! Eigentlich schon eine ganze Weile… Und wir freuen uns, dass einige von euch wirklich von Anfang an dabei sind und wir uns auch trotz einiger “Durststrecken” nicht aus den Augen verloren haben. In so vielen Jahren tut sich natürlich auch einiges.

Damals 2008 ging es ganz ambitioniert los. Nach einigen Monaten des Tüftelns und Arbeitens an Blog, Struktur, Themen, Grafik und Logo, des Schreibens und Fotografierens, des Kontakte knüpfen, des Auseinandersetzens mit rechtlichen Angelegenheiten wie der Markenanmeldung und was man in der Anfangszeit sonst noch alles erledigen und machen muss, ging es im September ’08 online. Und dann waren sie da, die ersten Besucher und das eine und andere Kommentar wurde hinterlassen. Das war schon cool! Es gab auch eine grobe Idee, wohin die Reise mit der Wurstakademie gehen könnte. Es gibt viele Bereichen, in denen wir wurstakademisch aktiv werden könnten, aber es war nichts konkret. Wir wussten nur, dass alles wachsen und sich entwickeln musste. Dummerweise dauert dieses “wachsen und sich entwickeln lassen” viel Zeit. Zeit in der man nicht viel verdient. Zeit in der man – amüsanterweise auch von nahe stehenden Menschen – oft als Wurst-Spinner abgetan wird und sich ständig anhören muss, dass man doch was Ordentliches machen sollte. Teils waren solche Meldungen wohl auf zu wenig Phantasie und auch zu wenig Geduld zurückzuführen, teils auch auf unsere damalige noch sehr nebulöse Vorstellung der Wurstakademie – wir konnten damals einfach nicht konkret sagen und erklären “was, wie, wann, warum und wie man davon leben kann”. Es war damals ein Bauchgefühl, dass aus der Wurstakademie irgendwann mal was Kultiges, etwas Größeres werden kann, von der man auch Leben kann.
Es kam, wie es damals kommen musste, das Geld ging aus, alte Freunde gingen/verschwanden, private Herausforderungen mussten gemeistert werden, neue Freunde kamen, und neue Jobs ebenfalls. Es wurde ruhiger an der Wurstakademie, die Blogbeiträge wurden weniger und dann war im Frühjahr 2010 komplette Funkstille. Wie ihr links sehen könnt, gab es 2011 nicht einen einzigen Blogbeitrag. Blogbeiträge schreiben, die Recherchen dazu, Fragen beantworten und sich mit dem Thema “Wurst” auseinandersetzen braucht sehr viel Zeit und Energie. Diese hatte ich nicht mehr bei einem (Marketing)Agentur-Fulltimejob – und Freunde und Hobbies gab es ja schließlich auch noch.

Trotzdem war die Wurstakademie auch in diesen Zeiten immer im Kopf präsent und ob bewußt oder unbewußt wurden alle neuen Kontakte, alles neu zu Lernende auf “Wurstakademietauglichkeit” gecheckt und das herausgeholt, was für die Wurstakademie von Wert sein könnte. Es gab sogar eine Zeit des Aufbäumens, im Frühjahr 2012,  in der uns die Lust packte, wieder wurstakademisch unterwegs zu sein. Das schlief dann aber gleich wieder ein – da uns wieder einfiel, dass es einen Kraftakt, viel Kopfarbeit und entsprechend Zeit braucht, um ein Konzept zu erstellen, dass aus dem “Hobby Wurstakademie” ein “Business Wurstakademie” macht, das allen Beteiligten, ob uns, den Wurststudenten, unseren Partnern, den Wurstakademiebesuchern, Konsumenten und Kundengruppen, noch viel mehr Spaß macht und auch Sinn stiftet.

Es dauerte dann noch bis zum Herbst 2013, bis wir so weit waren, dass wir kein monatliches Schmerzensgeld mehr bekommen wollten für das, dass wir nicht tun können, was wir eigentlich tun wollen! Und so begannen wir uns wieder intensiv mit der Wurstakademie auseinander zu setzten und Pläne zu schmieden und am Konzept zu basteln. Auch wurden alte Wurstakademie-Freunde wieder kontaktiert und ein wichtiger Meilenstein war wohl das Bloggertreffen “Blog trifft Gastro” im Jänner 2014 bei Ludger Freese1  in Visbek, 1000km entfernt von hier. Eine 2000km-Reise mit dem Auto auf sich zu nehmen sagt schon was aus. Und wir freuten uns, endlich mal virtuelle Freunde im realen Leben kennenzulernen wie Biggi, Theo, Thomas, Sonja, Matthias, Sandra, Thorsten und Ludger klarerweise2.Wir machten dann auch wurstakademische Stops in Schweinfurt und in Aachen bei Mele und Bernd3. Insgesamt ein paar tolle motivierende Tage, in denen auch über die Wurstakademie geredet und diskutiert wurde. Alles sehr positiv. Deshalb machte ich gleich den nächsten Termin aus: Die Kulinart-Messe Ende März in Stuttgart4. Weiter lesen…

  1. Das kleine, fast familiäre Treffen von Gastro- und Genussbloggern findet (meist) jährlich statt. Heuer war es in Visbek bei Ludger und 2015 wird es im Schwarzwald bei Sonja sein. Hier geht es zur Facebook-Seite von Blog trifft Gastro.
  2. Biggi – Pommeswelt, Theo – Notizen für Genießer, Thomas – Winzerblog, Sonja – Jägiblog, Matthias – Social Wine, Sandra – Sandra Schröder schreibt, Thorsten – Speisekarten-Blog… und natürlich auch Ludger!
  3. Aachen ist übrigens eine coole Stadt – deshalb passen Mele und Bernd sehr gut dort hin. hehe.
  4. Weitere Infos zur Messe auf der deren Webseite
Was du sonst noch tun kannst:

Currywurst in Berlin bei Nacht – Wurstkarte #10

Vor gar nicht allzu langer Zeit kam eine wurstige Karte von unserer Wurststudentin Magdalena1 aus einer der beiden deutschen Currywursthauptstädten: Berlin!
Genau genommen bekam die Karte2 ja mein Assistent Mario, zumindest steht in der Anrede nur “Hallo lieber Mario!” und nicht “Hallo Herr Prof. Wurst!”. Hmmm. Na gut, was soll’s, ich bin ja Gott-sei-Dank nicht gleich eine beleidigte Leberwurst! Danach schrieb unsere Wurststudentin so weiter: “Einmal Currywurst für dich (gegessen habe ich noch keine, werde ich noch machen und Bericht erstatten…) Und ganz liebe Grüße aus Berlin! Auf bald! Magdalena“.

Das freut uns ganz besonders, dass du an uns  bzw. an die wurstakademische Wurstpostkartensammlung gedacht hast, bevor du selbst eine Currywurst probiert hast! Naja, man muss einfach Prioritäten setzten! Das sagen wir auch immer.

Auf jeden Fall herzlichen Dank für die Karte, Magdalena! Hoffe, du hattest noch eine gute zeit in Berlin und hast dann noch eine gute Currywurst genießen können! Und warst du eventuell auch im Currywurstmuseum und hast dich dort ein bisschen weiterbilden können? Wir freuen uns auf einen Bericht von dir!

  1. Was für ein wunderschöner Name das doch ist…
  2. Vertrieben wird diese Karte vom JOKER-Vertrieb (Eisenacher Str. 56, D-10823 Berlin), der auch noch andere ganz amüsante Karten vertreibt. Die Webseite könnte man aber mal erneuern, finden wir… Und das Foto bzw. die Gestaltung der Karte stammt übrigens von Dieter Becher.
Was du sonst noch tun kannst:

Die wichtigste aller Fragen: Was ist Wurst?

Wenn man etwas nicht weiß, heißt es oft “Frag Google!”. Google weiß anscheinend alles, ist also ein richtiger Smartass1! Deshalb stellten wir heute Google2 mal die wichtigste aller Fragen: “Was ist Wurst?” Das Ergebnis kann sich sehen lassen! :-)

 

  • Wurst ist gesund: Stimmt! Zumindest bei Wurst, die beim Metzger deines Vertrauens gekauft wurde und nicht beim Discounter!
  • Wurst ist umgestülptes Tier: Ja, irgendwie stimmt das… Sehr interessanter Ansatz!
  • Wurst ist Leben: Auf jeden Fall! Vor allem für Wurstakademiker!
  • Wurst ist schmierig: Bei Schmierwurst stimmt das! (Schmierwurst = Streichwurst = Teewurst)
  • Wurst ist ungesund: Willst du dich ungesund ernähren? Kauf Discountwurst!
  • Wurst ist gesund frauentausch: Äh, ja, nein. mhm. manchmal. ähh. wer weiß.
  • Wurst ist eine Götterspeise: JA! Wurst ist die Speise der Götter! Wir wussten es: Wir sind alle Götter! Schmeißt mal den Grill an!
  • Wurst ist kein Fleisch: Bei echter vegetarischer Wurst sagen wir: Ja, das stimmt. Aber wie wir weiter unten sehen, stimmt das auch nicht ganz.
  • Wurst ist in uns allen: Klar, das wissen wir seit dem wir den Song “Invasion vom Wurststern” hörten. Dort heißt es: “[...] Sie haben uns befallen, Wurst ist in uns allen, Sie wollen nicht verhandeln, Sie wollen uns verwandeln [...]“ Wir berichteten hier…!
  • Wurst ist grün: Hahaha, das ist zu amüsant! Vor allem seit ein paar Tagen! Stichwort: Grüne (Matcha) Weißwurst!

Und dann mussten wir natürlich gleich eine Gegenprobe machen und fragten “Was ist Gemüse?” Und wir müssen sagen, dass Google den wurstakademischen Fragetest mit Bravour bestanden hat! Denn wenn Weiter lesen…

  1. “Smartass” ist auf Deutsch ein Klugscheißer oder Besserwisser. Muss es auch geben, oder?! Eine Definition auf Englisch gibt es hier.
  2. Für alle, die es noch nicht wissen: Google ist eine Suchmaschine. Meistens suchen wir an der Wurstakademie mit ihr.
Was du sonst noch tun kannst: