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Frohe Ostern! oder: Die “Saucisse de Lapin” – eine Hasenwurst

Liebe Eltern, liebe Tanten und Onkels, liebe Großeltern und auch Lehrer und Kindergartentanten! Bitte erzählt euren Kindern nichts von diesem Artikel und lest ihn den Mädchen und Jungen auch nicht vor, sondern zeigt ihnen lieber das Bild von Albrecht Dürers Hasen aus der Albertina in Wien1 statt dem wurstigen Bild unten! Wir wollen doch, dass sie noch ein paar Jahre an den lieben Osterhasen glauben, der so lieb in der Gegend herumhoppelt und zwischendurch farbige Eier legt, um sie dann mit anderen Kleinigkeiten2 zu verstecken. Aber unter uns Erwachsenen: Es gibt einfach zu viele (Oster)hasen! Da muss man was dagegen tun! Findet ihr nicht?

Das dachten sich auch die Franzosen, die mit ihrer Küche diesbezüglich Vorreiter für andere Länder sein können. Sie haben sich eine ganz spezielle (Oster)wurst einfallen lassen:

Eine “Saucisse de Lapin”! Eine Hasenwurst!
Leider haben wir sie noch nicht persönlich testen können, aber die Bestandteile der Wurst klingen berauschend gut:

  • Klarerweise Hasenfleisch,
  • ein bisschen Schwein,
  • gewürzt mit Pflaumen &
  • Weinbrand 3 und
  • Zwiebel, Salz, Knoblauch, Petersilie, Rosmarin, Koriander, Muskatnuss, Kümmel & Majoran

Eingefüllt in Naturdarm sind diese Würste frei von Antibiotika, Hormonen, Konservierungsstoffen und ohne künstliche Zutaten und Nitrite hergestellt. Und auch den Tieren soll es bis zum Tag “Nun aber Wurst”4 bestens gehen und sollen reinstes Naturfutter bekommen. Das konnten wir nun nicht nachprüfen, aber glauben wir es einfach mal, weil Ostern ist.

Die Würste, die ihr hier seht, sind genau genommen gar nicht Weiter lesen…

  1. Der Feldhase von Albrecht Dürer gehört zur Sammlung der Albertina in Wien und kann zur Zeit in der Ausstellung “Die 100 Meisterwerke der Albertina” noch, das erste mal seit 2003, bis 29. Juni 2014 bestaunt werden.
  2. Das mit den Kleinigkeiten stimmt ja eigentlich nicht mehr so ganz, denn Ostern nimmt schön langsam weihnachtlich konsumorgasmatische Züge an, wie wir immer wieder feststellen können.
  3. In anderen Sprachen auch als Brandy oder Cognac bezeichnet. Mit einem Mindestalkoholgehalt von 38% Vol. kann er bei übermäßigem Genuß dazu führen, dass man eierlegende Hasen sieht. Der bekannteste Weinbrand in Deutschland ist der Asbach Uralt. Weitere Infos zu Weinbrand gibt es hier auf Wikipedia.
  4. Klingst doch besser als “Tag X” oder “Schlachttag”, oder? ;-)
Was du sonst noch tun kannst:

Ist Wurst eine Alternative zum herkömmlichen Ohrstöpsel?

Wir sind bei Recherchen zu einem anderen Thema auf dieses Foto rechts gestoßen und fragten uns sogleich, ob Würste eine Alternative zu herkömmlichen Ohropax-Stöpsel 1 sein könnten.

Ich nehme an, jeder weiß, wofür man solche Ohrstöpsel verwenden kann/soll/muss. Zum Beispiel weil…

…der Straßenverkehr oder das Formel1-Rennen zu laut ist oder…
…die Mitmenschen zu viel Schwachsinn reden oder…
…das Gewehr beim Abdrücken zu laut knallt oder…
…man als Kind Ruhe vor den Belehrungen von Erwachsenen braucht, oder…
…weil Musik zu laut ist und/oder sie einem nicht gefällt oder…
…weil man einfach nur in Ruhe ein Schläfchen machen will und und und!

Wenn man über die Idee, Wurst als Alternative zu Ohrstöpseln zu verwenden, mal einige Minuten nachdenkt, kommen einem schon einige Vor- und
Nachteile in den Sinn. Zuerst zu den Vorteilen:

• Es gibt Würste in verschiedenen Größen und Formen: Es ist für jeden Gehörgang was dabei!
• Wurst dichtet sicher ganz gut ab
• Wurst passt sich dem Gehörgang an – mit dem richtigen Druck
• Auch die Länge kann man variieren
• 100%ig biologisch abbaubar
• Es gibt auch vegetarische/vegane Wurstohrstöpsel aus Soja und/oder Tofu
• Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Für einige Tiere sind die Wurstohrstöpsel sehr anziehend
• Man vermeidet Plastikmüll

Natürlich und leider gibt es keine Vorteile ohne Nachteil: Weiter lesen…

  1. Ohropax wurde 1908 gegründet und stellt seit jeher Gehörschutzprodukte her. Das Wort setzt sich aus “Ohr” und “Pax”, lateinisch für “Frieden”, zusammen. Zuerst wurden die Ohrstöpsel aus Wachs und seit einigen Jahren auch aus Kunststoff hergestellt. Weitere Infos gibt es auf deren Webseite und in einer Zusammenfasssung auf Wikipedia.
Was du sonst noch tun kannst:

Das Dänische Hotdog soll UNESCO-Weltkulturerbe werden

Wie die österreichische Qualitätszeitung derStandard heute berichtet1, stellte die Vereinigung der königlich dänischen Hotdog-Imbissbetreiber einen Antrag bei der UNESCO2, damit das Dänische Hotdog endlich Weltkulturerbe wird.

Wir dachten zuerst an einen Aprilscherz, aber wir fragten bei der Vereinigung der königlich dänischen Hotdog-Imbissbetreibern nach und sie erklärten uns, dass das wirklich wahr ist, denn das Dänische Hotdog erfüllt nicht nur eine, sondern sogar zwei UNESCO-Kriterien für Kulturgüter:

1. Die Güter stellen ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft dar.
2. Die Güter stellen ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur dar.

Das Hotdog ist ja in seiner Reinform schon ein Meisterwerk, aber die dänische Variante ist ja wirklich außergewöhnlich! Das Hotdog mit der leuchtend rot eingefärbten Wurst3 wird mit Röstzwiebeln und Gewürzgurkenscheiben garniert. Als Saucen kommen Ketchup, milder Senf und dänische Sauce Remoulade zum Einsatz – NIE gewöhnliche Mayonnaise!

Da können wir an der Wurstakademie nur sagen: Wir sind gespannt auf den Ausgang der UNESCO-Beratungen, wünschen dem Dänischen Hotdog alles Gute, allen Hotdog-Liebhabern “Guten Appetit” und Weiter lesen…

  1. Hier geht es zum derStandard-Artikel über die dänischen Möchtegern-Weltkulturerbe-Hotdogs
  2. UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization. Derzeit gibt es 195 Mitgliedsstaaten und der Sitz ist in Paris. Weitere Infos hier auf der dt. UNESCO-Webseite.
  3. dänisch: Røde Pølser
Was du sonst noch tun kannst:

“ER hat gekocht!” – Wurstkarte # 9 aus Bielefeld

Ist lange her, als wir hier die letzte vorstellten – exakt 37 Monate. Das heißt aber nicht, dass uns in der Zwischenzeit keine Wurstpostkarten mehr erreichten. Ganze 8 Stück haben uns engagierte Wurstakademiestudenten geschickt! Diese Karte haben wir im Sommer 2010 bekommen und zwar “Mit lieben Grüßen von der modern times GmbH”. Toll, dass einem Postkartenverlag die Idee unserer Wurstpostkarten-Serie 1  gefällt und sich selbst einbringt! 2 Danke schön der Schreiberin/dem Schreiber (Name steht leider nicht drauf…)!

Viele Damen werden sich beim Anblick der Karte wohl denken: “Typisch Mann!” oder “Das kommt mir bekannt vor!” oder was Ähnliches. Aber wir an der Wurstakademie denken ein bisschen anders: Wir sagen ganz frech, dass es ein ganz besonderes Essen ist. Warum? Wer sagt, dass “er” die Würste nur gekauft hat und ins heiße Wasser gelegt hat? Ok, nicht jede bekommt von ihrem Mann/Lover/Freund eine selbst produzierte Wurst zum Essen! Aber da steckt viel Arbeit, Liebe und Zeit in einer Wurst! Also Hut ab, vor diesem tollen romantischen Abendessen! <3

Und falls er die Würste doch gekauft haben sollte, dann hat er diese Sacherwürste - so sehen sie zumindest aus – sicher beim Fleischer seines Vertrauens gekauft. ;-)

  1. Falls du auch eine tolle Wurstkarte für unsere Serie hast, freuen wir uns sehr darüber! Schick sie einfach an folgende Adresse: Wurstakademie, z.Hd. Mario Pizzinini, Sonnenburgstr. 2, A-6020 Innsbruck. Danke!
  2. Vertrieben wird diese Karte von modern times – www.postkarten.de (modern times GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 31, D-33719 Bielefeld), die sich auf den Vertrieb von spaßigen Postkarten spezialisiert haben.
Was du sonst noch tun kannst:

Interview mit der letzten Bratwurst vor Amerika in Portugal

Wie jedes Jahr war der gestrige Tag so etwas wie das Einläuten des Frühlings. Warum? Weil es gestern nämlich wieder mal soweit war und fern von Deutschland und Österreich, am Cabo de São Vicente in Portugal, “Die letzte Bratwurst vor Amerika” seine Pforten öffnete! Das Kap ist der südwestlichste Ort des europäischen Festlandes und war immer schon ein heiliger und magischer Ort – ob bei Kelten, Phöniziern oder Römern! Lange Zeit gab es dort ein Kloster, bis es Freibeuter Francis Drake zerstörte und ein Erdbeben den Gemäuern dann noch den Rest gab. Über viele Jahre hinweg war es dann sehr ruhig um das Kap. Bis Wolfgang und Petra Bald das Kap 1995 wieder zu einem heiligen Ort machten und seitdem an ihrem Wurststand “Letzte Bratwurst vor Amerika” alle Menschen mit ihren Original Nürnbergern und Thüringer Bratwürsten verzaubern.1

Wolfgang Bald und seine Wurst-Muse

Und weil ihr sicher genauso neugierig seid wie wir, wie man auf die Idee kommt, weit weg von zu Hause einen Wurststand zu eröffnen und deutsche Würste anzubieten, haben wir gedacht, den Firmengründer Wolfgang Bald vor das Wurstakademie-Mikrofon zu holen und ihm einige Fragen zu stellen:

Prof. Wurst: Wie kommt man auf die Idee, am äußersten Zipfel Europas einen Wurststand zu eröffnen? Warum und wann hattest du diese Idee?

Wolfgang Bald: Wenn man es genau nimmt, sind wir mit unserem Wohnmobil in Portugal hängengeblieben. Im ersten Jahr war es richtig schwierig, was gutes Fleischiges zu bekommen – ich muss dazusagen, dass ich kein Fischesser bin. Richtig gehungert habe ich damals. Im 2. Jahr war ich dann schlauer und habe aus meiner Heimat Nürnberger Bratwürste in Dosen mitgenommen. Am Campingplatz habe ich dann samstags die Dosen geöffnet und auf den Grill gelegt. Der Duft lockte innerhalb von 10 Minuten 30 bis 40 Urlauber an, die alle wissen wollten, wo man die Würste kaufen kann. Da staunte ich nicht schlecht und habe mir gedacht, dass das hier eine Marktlücke wäre. Und so gab es bald darauf zwischen all den Souvenirshops und Reisebussen den fahrenden Imbiss von uns.2

Prof. Wurst: Wie reagierten Freunde und Verwandte?

Wolfgang Bald: Teils waren sie neidisch, teils total konsterniert. Von “Super ich beneide euch und bewundere euren Mut!” bis “Vaterlandsverräter!” war alles dabei…

Der Wurststand mit der zum Kap führenden Straße...Prof. Wurst: Hattest du vor der Eröffnung eine Verbindung zur Wurst? Bist du aus einer Fleischerfamilie?

Wolfgang Bald: Nein, nicht direkt. Aber als geborener Nürnberger hat man das Bratwurstgen mit Sicherheit vererbt bekommen.

Prof. Wurst: Du wohnst nun permanent in Portugal, nehme ich an, oder doch nur während der Wurstsaison?

Wolfgang Bald: Seit 16 Jahren wohne ich permanent in Portuagal. Ich mache es umgekehrt – sprich: 3 Wochen Urlaub in Deutschland. Aber Portugiese werden will ich nicht. Ich bleibe meinem Franken schon treu. Wir sind auch nicht ausgestiegen, wie es viele meinen, sondern wir sind umgestiegen – umgestiegen in ein interessanteres Leben.

Prof. Wurst: Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen einem Wurststand in Portugal und in Deutschland?

Cabo de Sao Vicente - Algarve - Portugal

Wolfgang Bald: Wurststand ist Wurststand, die Bestimmungen EUgenormt – abgesehen natürlich von Unterschieden in der Wurstqualität, die bei uns top ist! Aber einen wchtigen Unterschied gibt es doch: Ich habe viel weniger Regen als in Deutschland.

Prof. Wurst: Von wann bis wann ist euer Wurststand geöffnet?

Wolfgang Bald: Übers Jahr gesehen von ungefähr Ostern bis Ende Oktober. Wenn das Wetter passt, machen wir, wie heuer, auch früher auf. Und tagesmäßig gesehen täglich von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr – Ruhetag gibt es keinen.

Prof. Wurst: Wieviele Mitarbeiter gibt es?

Wolfgang Bald: Meine Frau und noch 2 bis 3 Angestellte. Wir sind ein gutes Team.

Prof. Wurst: Was hat es mit dem allseits bekannten Zertifikat auf sich? Weiter lesen…

  1. Hier findest du “Die letzte Bratwurst vor Amerika”: Cabo de São Vicente, 8650 Sagres, Portugal. Telefon: +351 962 682 921 – Im Netz: Hier geht es zur WEBSEITE und hier zur Facebook-Page.
  2. Wer es noch genauer will, schaut am besten hier auf der Firmengeschichte-Unterseite auf der Letzten Bratwurst-Webseite
Was du sonst noch tun kannst:

Was sich so an der Wurstakademie Anfang 2014 tut

Erstens freut es uns, dass ihr wieder mal hier seid, um etwas an der Wurstakademie zu lesen und zweitens freut es uns, dass wir endlich wieder mal etwas schreiben, damit ihr hier was zu lesen habt. ;-) Lange nichts mehr passiert hier – auf der wurstakademischen Facebook-Page ja, aber hier nicht so wirklich. Und deshalb gibt es hier nun ein kleines Update für euch, unsere lieben Wurststudenten und Wurststudentinnen.

Wir sind ja eigentlich schon länger dran, die Seite hier neu zu gestalten/zu programmieren. Aber das dauert alles länger als gedacht und so wird an der Seite nun nebenher weiter gebastelt, aber trotzdem hier auf der alten Seite weiter geschrieben. Wenn ihr wüsstet, wie viele Artikel anstehen, um an der Wurstakademie publiziert zu werden – ihr würdet leuchtende Augen bekommen! Und wie gesagt: Kommt Zeit, kommt neu gestaltete Page. ;-)

Das Konzept der Wurstakademie wurde in den letzten Monaten auch überarbeitet und ebenfalls wurde neu definiert, wofür die Wurstakademie steht. Über letzteres, die wurstakademische Philosophie, werden wir in nächster Zeit einen eigenen Beitrag hier schreiben. Und die einzelnen Konzeptideen werden euch hier präsentiert, wenn sie Realität werden – nein, natürlich schon vorher, falls ihr dann den Newsletter abonniert habt. Denn der Newsletter wird der allererste Punkt sein, der abgehakt wird. Wir haben nämlich nun ein tolles, neues Newslettersystem! Wird in 2 bis 3 Wochen soweit sein… Und dann seid ihr mit diesem immer die Erstinformierten!

Außerdem gibt es noch sehr viel mehr zu erzählen! Aber bevor wir mit dem Schreiben und Erzählen weitermachen, setzten wir uns in ein paar Stunden ins Auto und machen einen Wurst-Trip in den Norden Deutschlands nach Visbek zum “Blog trifft Gastro 2014″-Event.

Ganz besonders freuen wir uns auf das Kennenlernen von einigen Bloggern, die wir seit den Anfängen der Wurstakademie anno 2008 virtuell kennen und mit denen wir mal weniger, mal mehr Kontakt hatten. Das wären zum Beispiel Ludger mit seinem “Essen kommen!“-BlogBiggi mit ihrer “Pommeswelt, Theo mit seinen “Notizen für Genießer oder Thomas mit seinem “Winzerblog.  Das wird sicherlich ein Spaß!

Wir werden euch darüber berichten! Bis bald!

 

Was du sonst noch tun kannst:

Wurstiges Eis ist der neue Sommerhit!

Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen bis zu 40 Grad kommt wohl niemand an einem Eis vorbei… Wie wäre es also mit wurstakademischen Eisspezialitäten? ;-)

Ihr könnt dieses Poster auch als A4- und A3-PDF-Datei downloaden. Links sind weiter unten.

Wursteis tut einfach nur gut an einem heißen Sommertag



Was du sonst noch tun kannst:

Wurstblatt ist Fussball

Eigentlich wollten wir neue Beiträge erst im neuen Wurstakademie-Design veröffentlichen, aber das dauert anscheinend doch noch ein bisschen, deshalb kommen hier einfach noch ein paar Beiträge… :-)

Wie auch immer – Wie alle wissen, wird heute der Ball losgelassen und die nächsten paar Wochen steht die (Fussball-)Welt wieder mal Kopf. Der künstlerische, wurstakademische Beitrag zur Fussball-EM 2012 ist die Collage mit dem Titel “Wurstblatt ist Fussball”. Na dann, haut mal die Bälle ins Tor, Jungs!

Die Collage zur EM 2012 Wurstblatt ist Fussball

Es gibt auch ein Gewinnspiel dazu – wie ebenfalls auf unserer Facebook-Seite angekündigt. Gewonnen werden kann ein Wurstakademie-Paket, bestehend aus einem Wurstigen Buch, aus einer ausgezeichneten italienischen Salami, einer Würstlzange und natürlich dürfen auch 5 Wurstakademie-Lesezeichen nicht fehlen! Ihr müsst ganz einfach hier unter dem Beitrag euren Tipp bis zum 2. Deutschlandspiel (Mittwoch, 13.6. um 20:45) abgeben, wer Europameister wird. Jeder darf nur einen Tipp abgeben, eh klar, oder!? Und wenn mehrere von euch den richtigen Tipp abgeben, wird das Paket unter diesen verlost… :-) Viel Glück beim Tippen! … allen anderen wünschen wir viele spannende Spiele!

Möge die beste Mannschaft gewinnen!

Was du sonst noch tun kannst:

Schöne Ostertage & eine erfolgreiche Wursteiersuche!

Liebe WurststudentInnen! Die Wurstakademie wünscht euch allen ein schönes Osterwochenende und viel Spaß bei der OsterWursteiersuche! Ihr wisst, dass die originalen Wursteier zwei Wurstzipfel haben, oder?! :-)

Schöne Ostern und viel Erfolg bei der Wursteiersuche!...

Erfolgreiche Wursteierfinder können ihr Beweisfoto
auf der Wurstakademie-Facebookseite posten.

Was du sonst noch tun kannst:

Die Tofuwurst – Die Suche nach dem Sinn eines (Wurst)Lebens

Die Tofuwurst - Das TitelbildIch muss ja zugeben, dass ich als Prof. Wurst nicht unbedingt ein Freund von “vegetarischen Würsten” bin, da ich – und viele andere auch – normalerweise Wurst ja doch mit Fleisch assoziieren. “Tofu”1 und “Wurst” in einem Wort ist für mich irgendwie ein Widerspruch in sich. Aber dann, eines Tages war sie da, zuerst auf meinem Bildschirm und nicht viele Tage später auch auf meinem Schreibtisch: Die Tofuwurst! Und zwar in Buchform. Und es bestätigte sich (natürlich) auf sehr amüsante Weise, dass die Tofuwurst ein großes psychisches Problem hat – genauso wie die anderen Zwitterwesen namens “Gemüseschnitzel” und “Leberkäse”.

Dieses Buch von Mele Brink2 ist ziemlich grenzgenial! Mein Kompliment! Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht und jedes mal, wenn ich dieses Büchlein mit der tragisch-komischen Lebensgeschichte der Tofuwurst aufschlage, muss ich wieder laut loslachen! Das wichtigste ist aber mit Sicherheit, dass sich meine Einstellung zu Tofuwürsten ein wenig verändert hat. Abgesehen davon kenne ich inzwischen einige Vegetarier(innen) – und die sind eh voll in Ordnung… ;-)

Aber wieder zum Buch der Tofuwurst: Dieses 72 Seiten starke Büchlein ist voll von aquarellierten Illustrationen der Tofuwurst und deren Freunden und Bekannten.

Die Tofuwurst - Illustrationen aus dem Buch

Wie das Leben der Tofuwurst anfing, weiß sie selber nicht so genau, was natürlich bald Fragen aufwirft, vor allem beim Warten im Kühlregal auf einen Käufer. Nach 10 Tagen dem Verfallsdatum entgegen Langweilen, überkam die Tofuwurst dann schlußendlich die große Sinnkrise. Fragen, wie “Wer, wie, wozu bin ich hier?” oder “Wurst oder nicht Wurst, das ist die Frage…” kamen auf. Also ging es ans Weiterbilden. Bücher wurden gewälzt und in einer Metzgerei konnte sie sich erstmalig mit vielen anderen Wurstsorten unterhalten. Darunter fanden sich Kochwurst, Jagdwurst, Bockwurst, Pinkelwurst, Teewurst, Weißwurst, Bratwurst, Räucherwurst, Presswurst und viele andere. Alle Würste passend und amüsant illustriert. Aber alles Reden und Lesen half nichts – die Identitätskrise verschwand nicht. Und so landete sie schlussendlich – gefangen im falschen Körper -auf der Couch. Wie bei Menschen durchlebte sie die Phasen Traurigkeit, Verzweiflung und Wut. Aber irgendwann, nach vielen Sitzungen und vor allem, nachdem die Tofuwurst mit Yoga begann und zu sich selbst fand, ging es auch innerlich wieder bergauf und sie akzeptierte dann endlich ihre Besonderheit, eine fettarme, eiweißreiche und geschmacksneutrale Tofowurst zu sein. In Tofuwursts Worten:”Ich bin fad. Und das ist gut so.” Trotzdem oder gerade deshalb, weil sie sich selbst akzeptierte, träumte sie immer öfter von einem aufregenden Leben, von einem Leben mit würzigen Soßen. Weiter lesen…

  1. Ursprünglich asiatisches Nahrungsmittel aus weißem Sojabohnen-Teig. Hergestellt durch Gerinnung der Eiweißbestandteile von Sojamilch – analog zu Frischkäse aus tierischer Milch. Gehört in Japan, China, Thailand, Vietnam und Korea zu den Grundnahrungsmitteln. Wird wegen des Proteinreichtums häufig als Ersatz von Fleisch un Fisch benutzt.
  2. Mele studierte Architektur, lernte Bildhauerei. Zeichnen erlernte sie nebenher autodidaktisch, veröffentlicht seit 1996 Cartoons und Illustrationen und ist seit 1998 freiberufliche Vollblutzeitzeichnerin… Mehr Infos über sie und ihre Arbeiten auf ihrer Webseite
Was du sonst noch tun kannst: