By Prof. Wurst on Nov 30, 2008 in Die Wurst im Fernsehen | 4 Comments
Am 4. November habe ich ja das Wurstduell auf Kabel1 angekündigt. Damals ging es mir nicht aus, es “live” im Fernsehen anzusehen, aber ich habe nun das Wurst-Duell auf youtube gefunden. Das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Interessant ist aber nicht das Duell selbst, das entäuscht eher, sondern die Zubereitung der Hummer- und Brennessel-Würste.


Nachdem ich das “Duell” gesehen habe, muss ich schon sagen, dass ich etwas enttäuscht bin über dieses unfaire Duell, allerdings habe ich mir ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet. Ist doch eigentlich ganz klar, dass die Currywurst von dem Imbissbudenbesitzer Axel Brinkmann gewonnen hat. Wenn ich das Duell am Currywurststand von einem der beiden Duellierenden abhalte und die Tester noch dazu auf echte Currywurst geeicht sind, ist es wohl kein Wunder, dass die zwei Gourmet-Würste von Peter Hribar leer ausgingen und die originale Currywurst das Rennen machte. Ich glaube, da müssen wir nicht weiterreden. In einem Gourmettempel wäre das Duell sicherlich anders ausgegangen. Außerdem verstehe ich nicht ganz, wie sich ein echter Gourmet-Koch so einem solchen Duell stellen kann, dessen Ausgang von vorne herein klar ist. Aber was soll’s! Nun wissen wir wenigstens wie Hummer- und Brennessel-Würste gemacht werden.
By Prof. Wurst on Nov 30, 2008 in Wurst Gourmet Rezepte | 2 Comments
Wie gestern schon angekündigt, ist die Zwangspause beendet und es geht gleich weiter mit folgendem Gourmet-Rezept:
Nachdem uns Guggi ja schon mit einem Rezept beglückt hat, kommt heute das nächste Rezept von ihm - Bratwurstscheiben mit Zigeunersoße und Kartoffelstäbchen! Ich habe es natürlich schon nachgekocht und ich muss sagen: Es war ausgezeichnet! Bratwurst mit Zigeunersoße ist eine sich perfekt ergänzende Kombination.
Zutaten:
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- Frische dickere Bratwurst
- Butterschmalz
Was zu tun ist:
Die Bratwurst zuerst in Scheiben schneiden und diese anschließend in Butterschmalz von beiden Seiten anbraten. Soviel zur Wurst. Ruck-Zuck geht das!
Zur Zigeunersoße:
Zutaten:
- Paprika rot frisch in Würfel
- Paprika grün frisch in Würfel
- Paprika gelb frisch in Würfel
- Tomaten geschält, entkernt und gewürfelt
- Schalotten in Würfel
- Paprikapulver süß
- Knoblauch frisch gehackt
- Sauce Demi-Glace
- Rapsöl
- Kräutersalz
- Pfeffer aus der Mühle
- Prise Zucker
Zubereitung:
Die Schalottenwürfel, alle Sorten der Paprikawürfel und gehackten Knoblauch in Rapsöl anbraten. Dann Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 29, 2008 in Mini-Info | 0 Comments
Es haben ja schon einige Besucher nachgefragt, was denn hier los sei an der Wurstakademie, weil es keine neuen Artikel mehr gibt und ich auch sonst nichts mehr von mir hören lasse. Tja, höhere Computergewalt zwang mich dazu eine kurze Zwangspause einzulegen. Aber ihr könnt beruhigt sein,…
…ab morgen gehts wieder weiter hier an der Wurstakademie!!!
Die kurze Geschichte dazu: Am Dienstag mitten in der Nacht gab mein Computer den Geist auf - mitten im Bearbeiten von Fotos für den nächsten Artikel! Ich hatte dann etwas Stress mit meinen Daten, das letzte Mal sicherte ich sie vor 2 Monaten… Wie dem auch sei, die Daten wurden gerettet und ich habe nun einen neuen Computer und 2 superfeine Bildschirme… Das Aufsetzen und Installieren der Programme war noch mühsam, aber nun passt wieder fast alles. 
By Prof. Wurst on Nov 22, 2008 in Geschichten | 0 Comments
Für das Wochenende habe ich diesmal eine amüsante und fast unglaubliche Geschichte für euch, nämlich die Sage vom “Murrmann”. Gefunden auf einer Sagen-Webseite und an uns weitergegeben von der Wurstakademie-Studentin Rikki. Danke für den Tipp!
In Bayern gibt es einen Ort namens Geiselwind, der während des 30-jährigen Krieges durch eine Wurst und eine Katze vor der Plünderung und Verwüstung gerettet wurde. Unglaublich, aber wahr!
Im Dreißigjährigen Krieg hatte sich ein schwedischer General mit seiner Heeresabteilung vor Geiselwind gelagert, das damals hohe und starke Mauern und hinter diesen Mauern eine tapfere Bürgerschaft hatte. Dreimal ließ der General zur Übergabe auffordern. Die Bürger zauderten. Da rückten die feindlichen Haufen näher heran und machten Anstalten die Mauern zu erstürmen. Schon fielen draußen donnernde Schüsse, als die Vertreter der Bürgerschaft vom Rathaus kamen, wo sie beschlossen hatten, durch Abgesandte den feindlichen General nochmals um Gnade zu bitten. Sie gingen hinaus mit der weißen Fahne in der Hand. Das Belagerungsgeschütz schwieg und der General empfing sie in seinem Zelt, wo er eben im Begriff war, eine Wurst zu verzehren. Er hörte die Bürger an, wollte aber nichts von Bedingungen wissen; unbedingte Übergabe war es, worauf er bestand. Da riefen die Bürger aus: “Nun, so wolle uns Gott helfen, dass Ihr nicht in unsere Mauern kommt!” “So wahr ich diese Wurst in meinen Händen halte, komme ich hinein“, entgegnete der General.
Aber in demselben Augenblick sprang eine große Katze auf des Generals Schulter, schnappte ihm die Wurst aus der Hand und lief davon. Die Gesandten Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 21, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 5 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung in Paris (1910er)
Von der Tiefenpsychologie angeregte Strömung der Literatur und bildenden Kunst
Hinwendung zur Traum-, Symbol- und Märchenwelt
Ausschaltung der Logik, Freilegung der Kräfte des Unbewußten als Ziel
Malerei, Skulpturen, Fotografie
z.B.: Salvador Dalí, René Magritte, Meret Oppenheim
“Surrealismus” bedeutet soviel, wie “über bzw. jenseits der Wirklichkeit” und entstand in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Künstler des Surrealismus waren Zeugen der Zeit des 1. Weltkriegs, der kommunistischen Revolution in Russland und der Begründung der Psychoanalyse durch Sigmund Freud.
Die Surrealisten wollten im Prinzip die Alltagswirklichkeit durch eine neue Wirklichkeit “ersetzen”. In diese surreale Wirklichkeit gelangten sie durch Meditation, mit Hilfe von Drogen und durch Träume. Diese Erfahrungen und Erlebnisse versuchten sie dann in Bildern festzuhalten und sozusagen das Unmögliche und Unterbewusste zu verbildlichen.
In der heutigen Zeit lebt der Surrealismus sehr stark in der Fotografie bzw. in der Fotobearbeitung fort. Heutzutage ist es leicht, Fotos auf Surrealismus zu trimmen. Aber ich muss sagen, ich finde immer noch, dass ein echt gutes Foto nicht bearbeitet werden darf. Es muss von vorne bis hinten alles passen - auch bei surrealistischen Fotos. Ist viel Arbeit, man braucht viel Zeit und Geduld, aber das Resultat ist echt und unverfälscht. An solchen Fotos erkennt man Fotografen, die echt etwas drauf haben oder nur mit Photoshop & Co spielen können. Keine Frage, bei der Bearbeitung am Computer kommen auch wundervolle Ergebnisse heraus, aber es ist für mich keine echte Fotografie.
Auch das Bild rechts oben ist ein surrealistisches Foto. Der Titel sehr passend: “Fruchtfleisch”. Diese Wurst-Banane hat etwas “überrealistisches”, weil Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 19, 2008 in Wurst | 0 Comments
Wie schon in dem früheren Artikel hier auf der Wurstakademie über die Frankfurter/Wiener angesprochen, gibt es eine österreichische Abwandlung dieser allseits bekannten Wurst - nämlich das Sacherwürstl. Wer schon einmal in Wien war, kommt an den Sacherwürsteln mit Sicherheit nicht vorbei. Sacherwürstel stehen für Wien genauso wie die Sachertorte. Gemeinsam haben sie allerdings nur den Namen “Sacher”. Seit Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger ist das Sacherwürstel als Gattungsbezeichnung im Österreichischen Lebensmittel Codex gelistet. Das Sacherwürstel ist somit genauso wie die österreichische Käsekrainer eine relativ junge Wurstkreation.
Das originale Sacherwürstel, es wird von der Wiener Firma Trünkel produziert, erkennt man an der Goldmedaille, die per Hand bei jedem einzelnen Paar befestigt wird - gleichzeitig wird so jedes Wurstpaar einer Qualitätsprüfung unterzogen.
Jährlich macht Trünkel mit dem Sacherwürstel bei diversen internationalen Wettbewerben mit und gewinnt mit dieser Wurst regelmäßig die Goldmedaille, so auch in diesem Jahr beim internationalen Wettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren 2008 der österreichischen Bundesinnung für Fleischer. Wir gratulieren!
Worin besteht nun der Unterschied zum normalen Frankfurter/Wiener? Die Antwort auf diese Frage gab uns Mag. Hans Trünkel höchstpersönlich: “Für das Sacherwürstel verwenden wir noch hochwertigere Rohstoffe. Einerseits merkt man das am Geschmack und andererseits wird dadurch der Biss noch knackiger!”
Der feine Unterschied ist sogar fürs Auge sichtbar, wie man auf dem folgenden Foto sehen kann Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 17, 2008 in Spass, Wurst | 6 Comments

WAS IST DAS? Ich bin mir sicher, alle würden auf eine echte Wurst tippen, wenn ihr die Überschrift nicht gelesen habt! Ihr täuscht euch! Es ist keine “echte” Wurst. Es ist eine Schokolade, die als Wurst getarnt ist. Hier die Geschichte dazu:

Eine ganz liebe Freundin von mir war mit einem ganz lieben Freund vor kurzem in Venedig. Wieder in der Heimat, überreichte sie mir mit einem Grinsen ein kleines weißes Sackerl mit goldenen Sternen drauf. Da müssen Süßigkeiten drinnen sein, dachte ich mir sofort. Ich war also komplett auf Süßes geeicht, obwohl ich mich schon auch über eine gute venezianische Wurst gefreut hätte. 
Wie auch immer, ich griff ins Sackerl und was zog ich heraus? Eine Wurst! Kurze Zeit war ich
etwas durcheinander. Mein Gesichtsausdruck war anscheinend zum Lachen.
Ein Sackerl für Süßes mit einer Wurst darin. Wie gemein! Bei näherer Betrachtung war mir allerdings bald klar: Es ist eine als Wurst getarnte Schokolade! Perfekt gemacht und täuschend echt. Das nenn ich ein nettes, süßes und wurstiges Mitbringsel - fast zu schön, um gegessen zu werden. Aber nur fast - inzwischen hat die Wurst schon das Zeitliche gesegnet…
Danke sehr, Sissi! 
By Prof. Wurst on Nov 16, 2008 in Clipping | 5 Comments
In letzter Zeit wurde wieder mal auf einigen Blogs von der Wurstakademie berichtet bzw. die Wurstakademie vorgestellt. Deshalb wollte ich euch heute an dieser Stelle die drei interessantesten Blogs vorstellen.
Der erste Blog - der Frittenblog - ist ein Blog, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die große, weite Pommes-Welt zu berichten und allen, die den Fritten verfallen sind, alle möglichen und überlebensnotwendigen Infos zu geben. Biggi, die den Blog betreibt, erledigt ihre Aufgabe sehr gut und sehr kurzweilig. Man glaubt gar nicht, was es so alles über Pommes zu berichten gibt. Ich bin immer wieder erstaunt!
Berichtet wird auch über “pommesabhängige” Produkte, wie Burger, Currywurst & Co und Imbiss-Buden, usw… Keine Frage: Ein Muss für Pommes-Fans! ZUR WURSTAKADEMIE-VORSTELLUNG AUF DEM FRITTENBLOG.
Der zweite Blog ist der Blog von Ludger Freese: Essen Kommen! Ludger ist der wohl kreativste Fleischer Deutschlands. Nicht nur, dass er einen amüsanten und informativen Blog über das Fleischer-Business betreibt, nein, er ist auch Erfinder der World-Wide-Wurst.
Seiner Meinung nach ist die Welt wieder eine Scheibe (=Computerbildschirm) geworden. Internet und Genießen passen ja gut zusammen. Deshalb entstand diese Internetwurst. Schneid dir eine Scheibe ab! Außerdem ist er auch Autor auf dem Fleischer/Metzger-Blog und hinterläßt auch dort seine kreativen Spuren. IN DIESEM ARTIKEL AUF LUDGER’S BLOG WIRD DIE WURSTAKADEMIE VORGESTELLT.
Der dritte Blog ist der kulinarische Blog von Guggi, einem Steirer, den es von Österreich nach Stuttgart zog. Warum das? Weil er sie ganz einfach mag, die Schwaben! Sie sind ja auch ganz süß, die Schwaben, mit ihrem netten Dialekt.
Kochen ist seine Leidenschaft! Das sieht man sofort, wenn man sich durch seine auf den Blog gestellten Rezepte klickt. Zum Beispiel: “Zanderfilet auf Trollinger-Risotto”, “Buabaspitzle mit Schwarzwurzelgemüse” oder “Tortellini mit Gemüse-Käsefüllung an Kräutersahne”. Wer bekommt da nicht Lust auf Nachkochen? Übrigens ist Guggi der erste Koch, der für die Wurstakademie in der “Wurst Gourmet Rezepte”-Rubrik eigens Wurst-Rezepte kreiert: Wie zum Beispiel seine Bratwurststäbchen paniert mit Dips. IN DIESEM ARTIKEL AUF GUGGIS BLOG WIRD GANZ UNTEN DIE WURSTAKADEMIE VORGESTELLT.
Danke euch Dreien, für die nette Vorstellung!
By Prof. Wurst on Nov 14, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 1 Comment
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung um 1917/14 in Russland
Geometrisch-technische Gestaltungsweise
meist große Farbflächen und einfache geometrische Formen
in Malerei, Architektur, Design
z.B. Wladimir Tatlin, Aleksandr Rodtschenko, Sophie Taeuber-Arp
Nach der interessanten Vorlesung letzte Woche mit dem Thema “Kubismus” ist heute der Konstruktivismus an der Reihe. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort “constructio”, was soviel heißt wie “Zusammenfügung” und “Bau”.
Die bis dahin historisch gewachsene Formen- und Bildersprache der Malerei wurde beiseite gelegt, um noch einmal mit grundlegenden geometrischen Formen und gleichmäßigen Farbflächen von vorne anzufangen. Der Konstruktivismus ist somit eine streng gegenstandslose Stilrichtung. Er entstand in Russland und wurde dort zur offiziellen Revolutionskunst.
Im Westen hatte der Konstruktivismus seine Vertreter vor allem im Bauhaus. Links ist das Logo von Bauhaus zu sehen. Das Bauhaus wurde von Architekt Gropius in Weimar gegründet und war die einflussreichste Bildungsstätte im
Bereich Architektur und Design. Allerdings hatte das Bauhaus mit der politischen Lage im Land zu kämpfen und musste 1925 nach Dessau übersiedeln. Ein weiteres Mal musste das Bauhaus 1932 übersiedeln, und zwar nach Berlin, und wurde dann 1933 von den Nationalsozialisten als Stätte “entarteter Kunst” endgültig geschlossen.
Der Konstruktivismus ist eine sehr spannende Stilrichtung, schon alleine deshalb, weil auch ich mich schon eine Weile malerisch damit beschäftige. Das Gemälde, das mir bisher am Besten gelungen ist, könnt ihr rechts bestaunen. Es trägt den Titel “Eine Wurst, Senf und Kren/Meerrettich - was braucht der Mensch mehr!”. Wie gefällt es euch? Das Tolle an dem Bild ist, dass Weiter lesen…