Archiv für Februar, 2009

Durch den Linkwolf gedreht #2 »

Durch den Linkwolf gedreht - Links zum Thema Wurst und WurstkulturIn der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.

  1. Das Wurst-Klebeband
    Nicht nur für Wurstpaket-Versender geeignet… Wer seine Pakete wurstgerecht verschließen will, kann das mit dem dekorativen Sausage-Tape machen. Die Empfänger freuen sich allein schon deshalb - mit Sicherheit! :-)
  2. Wurstlampen - Eine Idee für’s Wohnzimmer oder Schlafzimmer
    Wer sagt, dass Würste nicht als Wohnungseinrichtungsgegenstände dienen können? Die Wurstlampen von Laura Kikauka passen perfekt ins Wohnzimmer oder aufs Nachtkästchen im Schlafzimmer. Installationskunst, die sich sehen lassen kann!
  3. Eine Wurst ohne Ende aus Kroatien
    In Vinkovci/Kroatien wurde Mitte Februar ‘09 eine 530 Meter lange Wurst serviert und in 3000 Portionen aufgeteilt. Ich bin mir sicher, dass sie in keinen Naturdarm abgefüllt wurde - mir ist kein Tier mit einem solch langen Darm bekannt.
  4. Der Grillspieß “Big Boy” für die muskelprotzende Grillgesellschaft
    Auch Spass muss sein, denken sich (wahrscheinlich nur) muskelprotzende Grillöre, die diesen Grillspieß kaufen. Naja, die Geschmäcker sind bekannterweise sehr verschieden. Sogar aus rostfreiem Edelstahl und praktischem Holzgriff. Toll!
  5. Das Zelleiweiß namens “Wurst” sorgt dafür, dass die Atmung funktioniert
    Ein neu entdecktes Zelleiweiß namens “Wurst” scheint bei der Atmung eine entscheidende Rolle zu spielen - und das möglicherweise in sämtlichen Tieren von der Fliege bis zum Menschen. Was, wie und warum kann man hier nachlesen.

Kreuzworträtsel-Gewinnspiel: ein Wurstpaket zu gewinnen! »

Das Wurstakademie-Kreuzworträtsel3. Gewinnspiel ist erledigt.Der Gewinner steht fest: Hier nachzulesen - dort gibt es auch die Lösung!

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Nun ist es wieder mal soweit! Das 3. Gewinnspiel an der Wurstakademie startet und läuft bis Dienstag, dem 31. März um 24 Uhr! Diesmal ist es aber etwas schwieriger, als das letzte Mal, als man nur ein Kommentar schreiben musste.

Es muss nämlich ein Kreuzworträtsel gelöst werden, das nur was für helle Köpfe ist! Fragen, wie “Welche Wurst kommt aus dem Waldviertel? (Antwort = Waldviertler)” gibt es nämlich nicht. Man muss seine grauen Zellen schon etwas mehr anstrengen und auch quer denken. Das i-Tüpfchen ist dann noch das Lösungswort, das ihr euch aus den Buchstaben in den Orangen Kästchen zusammenstöpseln müßt!
Das Rätsel wurde von unserer wohlbekannten Biggi kreiert. Wer Biggi ist? Sicher schon mal was von dem Frittenblog gehört, oder? Außerdem macht sie professionell Kreuzworträtsel für Unternehmen und hat eine Werbeagentur1. Lieben Dank Biggi für dieses tolle Rätsel!!!

Euer Gewinn: Ein Wurstpaket von Ludger FreeseUnd was wird der Gewinn für einen von euch erfolgreichen Kreuzworträtselbezwingern sein? Etwas für Genießer! Nämlich ein Wurstpaket von Ludger Freese mit exakt dem gleichen Inhalt, wie das Paket das er mir höchstpersönlich vor Kurzem schickte! In diesem Beitrag könnt ihr euch darüber genauer informieren. Beste Produkte sorgen für höchste Gaumenfreuden, das kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen! Meine Favoriten sind die Landsknechte und die Honig-Zimt-Leberwurst! Von dem Paket ist in der Zwischenzeit nichts mehr übrig, sehr lecker war’s… :-)

Und so könnt ihr mitmachen: Weiter lesen…

Der echte Wurstbaum: Kigelia Africana - mein Lieblingsbaum! »

Die Früchte bzw. Würste des afrikanischen (Leber)wurstbaumesIm letzten Beitrag ging es hier ja um den “künstlichen” Wurstbaum. Wie ich dort schon erwähnte, gibt es aber auch einen natürlichen Wurstbaum. Finden kann man ihn in Afrika. Ursprünglich nur in Westafrika beheimatet findet man ihn nun in ganz Afrika und sogar in anderen warmen Ländern, in denen Samen des Baums in die Erde gesteckt wurden, wie z.Bsp. auf Hawaii1.

Wissenschaftlich betrachtet gehört der (Leber)wurstbaum oder Sausage Tree - der lateinische Name lautet: kigelia africana - einer Pflanzenart aus der Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae) an2. Dieser mittelgroße Baum wird bis zu 18 Meter hoch und zeigt seine dunkelroten Blüten zwischen Juni und August. Bestäubt werden die Blüten durch Fledermäuse in den Nachtstunden. Das Beste sind die Früchte des Baums, die dem Baum auch den Namen geben: Würste! Aber leider nur aus Fruchtfleisch. Diese werden bis zu 1 Meter lang, haben einen Durchmesser von 20cm und können bis zu 10Kg schwer werden. Die Würste erinnern mich irgendwie an eine italienische Mortadella di Bologna. :-)

Ein Wurstbaum mit verdamt vielen Würsten! Mahlzeit!Was ihr nie tun solltet, ist, unter einem Wurstbaum zu schlafen - das kann schief gehen! Es gibt da nämlich eine afrikanische Weisheit, die besagt, dass ihr dort…

  • entweder von einer herunterfallenden Frucht erschlagen werdet,
  • oder von Elefanten, die diese Früchte zum Fressen gern haben, zertrampelt werdet.

Also besser ein anderes Plätzchen aussuchen! Nun wundert es, dass David Livingstone3 vor vielen Jahren die Übernachtung unter einem solchen Baum in der Nähe der Viktoriafälle überlebt hat. Glück gehabt, Mr. Livingstone!

Der Baum ist auch sehr nützlich - man braucht ihn für Alkoholräusche, zum Heilen, für die Schönheit und für Boote Weiter lesen…

  1. Wie man auf der Webseite von Netti und Tom sehen kann…
  2. Noch genauer: Art: (Leber)wurstbaum / Gattung: Kigelia / Familie: Tropenbaumgewächse (Bignoniaceae) / Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales) / Unterklasse: Asterähnliche (Asteridae) / Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
  3. Mehr zu David Livingstone auf Wikipedia

Wie im Schlaraffenland! Der Wurstbaum von 1976 »

Der Wurstbaum am Egetürk-Messestand 1976 in BerlinAlso ich muss sagen: Hut ab! Dieser künstliche1 Wurstbaum am Egetürk2 Messestand bei der “internationalen Grünen Woche”3, einer Messe in Berlin, war eine geniale Idee und die Umsetzung konnte sich sehen und schmecken lassen! Ist zwar schon Ewigkeiten her, dass es ihn gab - man konnte ihn 1976 bestaunen - aber ist ja wurscht!

Wenn man den Baum so ansieht, kann man sich gut vorstellen, wie die Bäume im Schlaraffenland aussehen. Man liegt faul darunter, klopft mal kurz am Stamm und schon fliegt einem eine Wurst in den Mund. Gibt es etwas Schöneres? Aber Achtung: Ich denke, dass es sich bei den Würsten um die berühmt-berüchtigten Knoblauchwürste handelt, von denen man nicht zu viele auf einmal essen sollte, sonst kann es sein, dass man ganz schnell ganz schön einsam wird. :-)

  1. Ich schreibe hier bewußt künstlich, denn es gibt auch einen echt natürlichen Wurstbaum, über den ich in nächster Zeit mal an der Wurstakademie berichten werde….
  2. Die Lebensmittelfirma “Egetürk” wurde 1966 von Burhan Öngören gegründet und ist eines der ersten von einem Türken aufgebauten Unternehmen in Deutschland. Sie stellen Würste aus Lamm-, Rinder- und Geflügelfleisch her - also entsprechend den islamischen Speisevorschriften ohne Schweinefleisch. Egetürk beliefert Deutschland und die gesamte EU. Hier geht’s zur Webseite von Egetürk.
  3. Die “Internationale Grüne Woche Berlin” ist eine jährlich wiederkehrende Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau der Messe Berlin.

Der Münchner Weißwurstkrieg ist verloren! »

Tja, was soll man sagen, der Krieg ist verloren! Den meisten Menschen wird das eher egal sein, aber die kulinarische Münchner Ecke trifft das sicher sehr hart. Jahrelang1 wurde dafür gekämpft, Der Münchner Weißwurst-Krieg ist verlorendass der Name bzw. die Herkunftsbezeichnung “Münchner Weißwurst” markenrechtlich geschützt wird. Es wurde sogar eine “Schutzgemeinschaft Münchner Weißwurst”2 gegründet. Die vielen Mitglieder werden jetzt wohl ziemlich geknickt durch München gehen und am Markenrecht zweifeln. Vor allem auch wegen der Tatsache, dass es die verhältnismäßig kleinere Nürnberger Bratwurst 2003 geschafft hat, was nun die Münchner Weißwurst eben nicht geschafft hat.

In der ersten Instanz war man ja erfolgreich und das Patentamt gab grünes Licht für den Antrag, dass “blasse Würstchen nach den EU-Rechtsvorschriften als ‘Geografische Angabe’ eingetragen und zusammen mit dem eingereichten Rezept geschützt werden sollen”.
Aber die “liebe” Konkurrenz von außerhalb Münchens sah das anders und ging vor das Patentgericht - mit Sitz in München. Das Urteil der Patentrichter besagt, dass…

Münchner Weißwürste eben nicht nur in der Stadt und im Landkreis München in den Darm gebracht werden. Im Gegenteil: Seit Jahrzehnten würde die Spezialität zum überwiegenden Teil in anderen Teilen des Landes hergestellt. Und damit gehöre die Weißwurst halt nicht nur den Münchnern, auch wenn die mit ihrem Namen dafür herhalten sollen.3

Mit diesem Urteil ist die Münchner Weißwurst nun “Allgemeingut” und darf von jedem Metzger in allen Ländern der Welt produziert und als “Münchner Weißwurst” verkauft werden.4

Was denkt Prof. Wurst über das Urteil?

Für mich kann eine echte Münchner Weißwurst nur aus München kommen!
Punkt! Aus!

Wenn man bedenkt, dass z.B. Champagner, Parmaschinken und auch die Nürnburger Bratwurst europaweit als regionale Herkunftsbezeichnung geschützt wurden, finde ich es reichlich komisch, unfassbar und fast traurig, dass die Münchner Weißwurst nicht als schützenswert empfunden wird. Ich meine, Weiter lesen…

  1. Hier schrieb Theo in seinem Blog schon vor fast 5 Jahren(!) über den Münchner Weisswurst Krieg…
  2. Hier geht’s zur “Schutzgemeinschaft Münchner Weisswurst” im Netz.
  3. Quelle: Der Artikel im Online-Portal der WAZ-Mediengruppe: http://www.derwesten.de/…
  4. Eine weitere Quelle: Dieser Artikel zum Urteil hier auf dem Genussportal “Wein & Gourmetwelten”.

25 Random Things About Prof. Wurst »

Facebook-LogoGestern hatte ich mit meinem Assistenten Mario eine kleine Diskussion über den Kettenbrief, der gerade auf Facebook unterwegs ist, namens “25 random things about me”.1 Man soll in Facebook, wenn man von einem Freund dazu aufgefordert wird, 25 verschiedene persönliche Dinge posten und dann 25 Freunde von sich einladen, das gleiche zu tun. Mario findet das “hirnverbrannten Schwachsinn“, wie er sagt, aber ich finde das ganz amüsant und deshalb werde ich hier 25 ganz persönliche Dinge über mich, Prof. Wurst, niederschreiben. Mir ist es egal, ob Mario das gut findet oder nicht. Viel Spass beim mich näher Kennenlernen! :-)

  1. 25 things about me, Prof. WurstAls Kind war ich ein armes Würstl, denn alle lachten mich immerzu aus, weil ich wie eine Wurst aussah. Liegt halt in der Familie. Wie eine Wurst sehe ich ja immer noch aus, aber inzwischen bin ich stolz darauf.
  2. In meinen Jugendjahren war ich wohl etwas verwirrt und wollte ein Käsekrainer sein. Ich schminkte mich sogar, damit man meint, dass ich ein Käsekrainer sei. Funktionierte aber nicht. Man soll halt nicht etwas sein wollen, was man nicht ist - nun weiß ich es besser.
  3. Meine erste große Liebe war ein Sacherwürstel.
  4. Aber meinen ersten Kuss bekam ich von einer Waldviertler-Dame. Sie war einige Jahre älter, war mir aber egal. Ich lernte viel von ihr! ;-)
  5. Meine Schwester kam als Knacker auf die Welt, also etwas dicker. Irgendwie war ich damals schon sehr gemein, denn ich ärgerte meine Schwester immer und immer wieder. “Du dickes Würstl” war noch der harmloseste Ausdruck.
  6. Mein Vater wollte immer, dass ich mal in seinem Würstelstand mitarbeite. Aber irgendwie war ich zu Höherem berufen. Ich entschied mich für die Uni-Laufbahn. In den Ferien arbeitet ich aber ab und zu im Wurststand mit.
  7. Meine Glückszahl 13 (Soviel scharfe Debreziner hab ich mal in guten Zeiten auf einmal verdrückt).
  8. Ich war einmal mit einer Salzburger Frischen verheiratet. Es ging ein paar Jahre gut, bis sie sich von einem dürren Landjäger-Würstchen kaufen ließ, nach monatelanger Bearbeitung hinten rum. Er war ein Freund, zumindest tat er so. In Nachhinein betrachtet war er einfach nur falsch und hatte keinen Charakter. Er fuhr einen tiefschwarzen Jeep, ist mir irgendwie in Erinnerung geblieben. War eine blöde Zeit. Kinder hatten wir Gott sei Dank keine. Was ich daraus lernte? Man überlebt viel, wird dadurch stärker. Und vielleicht, dass man doch nicht jedem dahergelaufenen “Menschen” vertrauen und als Freund betrachten sollte. Widerlich, solche Personen! Wie auch immer: Wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch glücklich und zufrieden zusammen - sollen sie! :-D
  9. Es gibt Zeiten in denen ich sehr viel arbeite. Manchmal kommt mir vor, dass die Beziehung zur Wurstwissenschaft schon sehr groß und intensiv ist - obwohl es schon viele entzückende Wurst-Damen out there geben würde…
  10. Die peinlichste Situation in meinem Leben? Ich bestellt mal vor vielen vielen Jahren in München “ein Paar Weißwürste”. Das war vielleicht peinlich. Passierte mir nie wieder.
  11. Ich bin sportlich. Das einzige was ich als Kind liebte, war Sackhüpfen. Da war ich immer der Beste. Liegt wahrscheinlich an meiner hüpfenden Fortbewegungsart. Inzwischen habe ich Klettern entdeckt und Yoga mach ich auch - ergänzt sich beides perfekt.
  12. Da fällt mir ein: Noch peinlicher als Punkt 10 war die Begegnung mit einem wunderschönen Käsegriller-Mädchen: Ich sagte zu ihr: “Du hast da einen Pickel!” und wollte es ihr ausdrücken. Aber es war ein Käsestückchen. Das war vielleicht Weiter lesen…
    1. Auf spiegel.de gibt es dazu einen Bericht, könnt ihr ja mal lesen, wenn ihr mehr dazu wissen wollt.

#2: Das runde Glasglücksschwein mit den blauen Ohren »

Ein kugelrundes Glasglücksschwein mit blauen Ohren

Schwein gehabt” Nr.2

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bißchen Glück im Leben schadet nicht…

Guggis Currywurst im Kartoffelnest »

Die Serie "Wurst Gourmet Rezepte": Heute mit Johannes Guggenberger.Die Currywurst ist ja in aller Munde, vor allem Im Norden Deutschlands. Aber es rührt sich auch im Süden etwas. Auf eine gute Currywurst muss man auch im Süden immer weniger verzichten. Es gibt Currywurst-Lokale und es wird experimentiert.
Guggi
, der ja schon 2 Wurstrezepte als unser erster Wurst-Gourmet-Koch hier an der Wurstakademie vorstellen konnte, kreierte diesmal eine Currywurst im Kartoffelnetz1. Eine ausgezeichnete, passende und kreative Kombination. Warum muss man immer Pommes dazu essen?
Und so sieht das Wurst-Gourmet-Rezept aus:

Wurst Zutaten:

      • Weiße Bratwurst ohne Haut2
      • Rapsöl

Was zu tun ist:
Guggis "Guggis Currywurst im Kartoffelnest"Die Bratwurst am Stück in heißem Rapsöl braten und anschließend in Scheiben schneiden. Das wars schon mal mit der Wurst. Als nächstes geht es ans Kartoffelnest.

Das Kartoffelnest - Zutaten:

  • Rohe Kartoffeln in feine Streifen gerieben und fest ausgedrückt
  • Bio-Ei
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Rapsöl

Zubereitung:
Ei und Mehl gut vermischen,die Kartoffelstreifen untermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die fertige Masse in einem kleinen Sieb ausstreichen, dann mit dem Sieb im heißen Rapsöl fritieren.

Die Soße - Zutaten: Weiter lesen…

  1. Johannes Guggenberger wohnt in Stuttgart und seine Leidenschaft ist das Kochen. Hier geht’s zu seiner ganz privaten kulinarischen Webseite. Und hier zum Originalbeitrag von diesem Rezept auf seiner Seite
  2. Guggi hat sie wieder mal beim Besh-Stand in der Markthalle in Stuttgart gekauft

Was haben diese Mini-Wurststände und Ronaldinho gemeinsam? »

Der Wurststand Nr.1 in Porto Alegre - Der Mann beim Arbeiten.Wer an Brasilien denkt, denkt nicht wirklich an Wurst, sondern wohl eher an Sommer oder Fussball. Aber es gibt sie auch dort - die Wurst! Vor Kurzem bekam ich elektronische Post aus Brasilien mit ein paar Fotos von Wurstständen aus Porto Alegre1, einer Millionenstadt im Süden Brasilien.

Eines von vielen Kunstwerken von Maria TomaselliMaria Tomaselli2, eine nach Brasilien ausgewanderte Tirolerin, ist dort Künstlerin und hat die Fotos exklusiv für die Wurstakademie gemacht. Herzlichen Dank dafür! Sie berichtete, dass es zwar keine echte Wurstkultur in Brasilien gibt, aber es gibt einige Einwanderer aus dem deutschen Sprachraum, die dort dafür sorgen, dass es dort vereinzelt gutes Brot3 und auch gute Würstl gibt, wie z.B. die Lingüiça, über die ich hier auch mal etwas schreiben will.

Der Wurststand Nr.2 - mit Sitzgelegenheiten :-) und RegendachDie Wurststände dort sind mit denen bei uns nicht wirklich zu vergleichen. Sie schauen richtig niedlich aus. Ein Minibus wurde ganz einfach zu einem Miniwurststand umgebaut. Irgendwie habe ich ein bißchen schmunzeln müssen, als ich die Bilder sah. Aber es ist alles da. Regenschutz, Mülleimer und sogar 2 Sitzgelegenheiten(!). Die Preisliste ist als Folie ganz einfach quer über die Seitentür geklebt. Toll finde ich den - zwangsweise - direkten Kontakt mit den Kunden. Der Verkäufer steht nicht wie bei uns im Würstelstand und vor ihm die hungrigen Kunden. Nein, hier Der Wurststand Nr.2 wird von einer Frau betriebensind Verkäufer und Kunde auf einer Stufe und können sich direkt ins Gesicht sehen. Das nenne ich direkten Kundenkontakt - näher geht es nicht. :-)

Würstl wie bei uns gibt es zwar dort nicht, wie z.B. eine Käsekrainer mit Senf und Brot, aber es gibt “Super heiße Hunde”. So heißen dort die Hot-Dogs. Und die gibt es mit “gepresster Wurst” (=Super Dog Prensado) und mit “geräucherter Wurst” (=Super Dog Linguica). Dann gibt es dort auch Cheeseburger (=X4) mit Fleisch, Huhn und mit Calabrese Wurst! Getränke gibt es auch reichlich, aber das Beste ist, dass es dort sogar einen Espresso, einen “kleinen Café” (=Cafezinho), gibt. Das würde man sich auch an unseren Würstlständen manchmal wünschen. Es ist schon erstaunlich, was so ein Mini-Würstlstand so alles anbietet. :-D

Bevor ich es ganz vergesse: Ich bin euch ja noch die Antwort auf die Frage in der Überschrift schuldig: Weiter lesen…

  1. Porto-Alegre-Infos auf Wikipedia und dem deutschen Brasilien-Portal.
  2. Maria macht so ziemlich alles: Gemälde, Aquarelle, Mosaike, Skulpuren, Installationen, Illustrationen usw.. Die Arbeiten sind mehr als bemerkenswert!
  3. Deutsches Brot vom Bäcker Klaus in Brasilien. Hier gehts zu seiner Webseite.
  4. Das “X” spricht man im Potugiesischen so wie “Cheese” aus

Die Wurstakademie auf Facebook - mach mit! »

Die Wurstakademie-Fan-Seite auf FacebookDer Grund, warum es seit Montag keinen neuen Beitrag hier gegeben hat, ist ein ganz einfacher. Habe mich mit der Wurstakademie auf “Facebook” und “Flickr” beschäftigt. Viel Arbeit - aber es lohnt sich. Facebook ist “betriebsbereit” und mit dem Flickr-Account dauerts noch ein bißchen bis alle Fotos raufgeladen sind (dazu mehr ein anderes Mal).
“Facebook”1, die größte Social Networking Website weit und breit, kennt wahrscheinlich jeder. Und genau dort präsentiert sich auch die Wurstakademie mit einer eigenen Fan-Seite. Die Seite auf Facebook gibt es zwar schon länger, aber erst die letzten Tage habe ich Zeit gefunden, diese auf Vordermann zu bringen. Nun wird etwas geboten und ihr könnt euch dort als offizielle Wurstakademie-Fans sogar selbst einbringen und die Seite mitgestalten. Einzige Voraussetzung ist ein eigenes Facebook-Konto und schon kann man ein Fan werden und dort…

  • eigene Fotos und Videos hochladen
  • …im Diskussionsforum mitdiskutieren und eigene Diskussionsthemen erstellen
  • …seinen Senf auf der Pinnwand dazugeben
  • …bei Abstimmungen mitmachen
  • Links hinzufügen
  • …und Freunde von sich zur Wurstakademie einladen.

Neben diesen interaktiven Teilen gibt es auch die neuesten Infos von der Wurstakademie-Front. Dort…

  • …erfahrt ihr auch immer sofort, ob es neue Blogeinträge hier gibt
  • …gibt es die Videos zu sehen, die hier im Blog online gestellt wurden
  • Facebook-Logo…sieht man die Fotos aus den verschiedenen Beiträgen
  • …und es werden brühwarm neue Veranstaltungen geposted.

Also dann, schaut mal vorbei und outed euch als echte Wurstakademie-Fans! Ich freu mich! ;-)

  1. Hier gehts zur Facebook-Seite.