By Prof. Wurst on Feb 9, 2009 in Durch den Linkwolf gedreht | 0 Comments
In der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.
- Die Deutsche Telekom will ins Wurst-Business einsteigen?
Das Magenta-T-Unternehmen hat die Domain www.t-wurst.de registriert. Was es damit auf sich hat kannst du hier auf der bwl-bote.de-Seite nachlesen.
- Das erste Mal - Italian Mild Fennel Sausage
Die Foodfreak-Bloggerin hat das erste Mal selber leckere Bratwürste hergestellt. Nachzulesen hier im Foodfreak-Blog.
- Gottschalk muss ins Senfglas
Im Oktober 2008 verlor Gottschalk bei seiner Sendung “Wetten dass…?” die Saalwette und musste in ein überdimensionales Senffass tauchen. Der arme Senf! Zu sehen hier auf YouTube.
- George W. Bush verkauft nun Hot-Dogs
Ein Online-Spiel, in dem man als G.W.B. Hot-Dogs verkaufen darf. Amüsant, aber absolut nicht so cool, wie unser Wiener Würstlstand-Spiel, das ich euch ja schon mal beschrieben habe.
- Hot-Dog-Stände in Los Angeles
Und weil wir gerade bei Hot-Dogs sind. Hier auf Spiegel-Online gibt es eine nette Fotostrecke mit 8 Bildern über Hot-Dog-Stände In Los Angeles/USA.
By Prof. Wurst on Feb 8, 2009 in Sprachwissenschaftliches | 11 Comments
Es ist ja gar nicht so leicht in einer echten Imbissbude etwas zu bestellen. Dieser kleine Crashkurs soll euch aber weiterhelfen, damit ihr nie peinlich berührt an der Imbissbude stehen müsst, weil ihr falsch bestellt habt und euch deshalb alle nur dämlich anglotzen.
Und hier die 4 Lektionen des Videos in Textform:
Lektion 1: Es gibt keine Mehrzahl!
Man bestellt also nicht so: “Ich hätte gerne 2 Bratwürste.”, sondern so: “2 Bratwurst, bitte.” Und immer schön höflich sein, also das “bitte” nicht vergessen. Konkretisieren der Bestellung geht natürlich auch und ist sogar erwünscht, wie z.B.: “Und einmal 2 halve Hahn“
Lektion 2: Es gibt keine Artikel, außer den Artikel “den”!
Wie z.B.: “Kommt auf den Pommes noch was drauf?” Ist ja viel zu kompliziert mit zu vielen Artikeln. Richtig Deutsch würde es ja so heiße: “Kommt auf die Pommes-Frites noch was drauf?”
Lektion 3: Hauptwörter müssen nicht sein!
Z.B.: “Und hier kam noch zwei Mal ohne!” Man meint damit beispielsweise: “Und ich habe noch 2 Mal Pommes ohne Ketchup und Mayo bestellt.”
Lektion 4: Richtig antworten: Sag nie was du willst, sondern was du bist!
Falsch ist: “Wollten Sie die Thüringer?” Richtig ist: “Sind Sie die Thüringer?” oder
Falsch ist: “Nein, ich habe Schaschlik und er die Pommes bestellt.” Richtig ist: “Nein, Ich bin das Schaschlik und er ist die Pommes.” oder
Falsch ist: “Ein Pils wollt ihr beide?” Richtig ist: “Pils seid ihr beide?”
Na, hoffentlich haben den beiden Bratwurst und die 2 halve Hahn auch den Pommes und den Schaschlik geschmeckt. Den 2 Bier war sicher mit einem Schluck weg, ist ja 2 kleine Flasche.
By Prof. Wurst on Feb 6, 2009 in Utensilien | 13 Comments
An einem Würstlstand wird man wohl nie seine Wurst auf einem Porzellan-Teller bekommen und in einem Restaurant oder einem Cafe wird man vergebens auf ein Würstl auf einem Pappteller warten. Ein Spezialfall sind dann noch reine Wurstlokale, Bars und Lokale, in denen die Wurst etwas Besonderes ist. Wie ihr seht, bei der Beantwortung dieser Frage kommt es ganz darauf an, wo man das Würstl bestellt und isst.
Zuerst zum Bereich “Restaurants und Cafes”. In fast jedem Lokal, zumindest in Städten in denen die Wurstkultur gepflegt wird, kann man neben anderen ortsüblichen Gerichten auch Würstl bestellen. Dort bekommt man sein Würstl dann auf einem Porzellan-Teller serviert. Und das ist gut so. Denn stell dir mal vor, du sitzt mit Freunden dort, alle bestellen Fische, Steaks oder was auch immer und du ein Würstl. Deine Freunde bekommen ihre Gerichte auf einem Porzellan-Teller und du dein Würstl auf einem kleinen Pappteller. Würde komisch aussehen und passt einfach nicht in ein normales Lokal, würde ich sagen. Da muss sich die Wurst einfach anpassen und es schaut ja nicht schlecht aus, wie man auf dem Foto oben sehen kann. Das habe ich in Salzburg im Cafe Tomaselli auf der Terrasse aufgenommen. Eine Wiener/Frankfurter auf einem Porzellan-Teller und in 2 extra Schüsselchen Senf und Kren/Meerrettich. Es verleiht der Wurst irgendwie einen exklusiven Touch. Übrigens bekommt man dort auch sein Red Bull nicht in einer Dose, sondern in einer Flasche.
Nun zum Bereich “Würstlstände”. An allen Würstlständen und Currywurstbuden, sei es nun in Salzburg, Wien, Berlin, Hamburg oder sonst einer Stadt, bekommt man das Würstl auf einem Pappteller und auch das ist gut so. Würstelstände sind im Freien und haben etwas mit Fastfood zu tun, und genau das ist der Hauptgrund, dass es hier keine Teller aus Porzellan gibt. Man geht hin, bestellt, bezahlt und schon hat man sein Würstl in der Hand. Nun kann man sie beim Stand genießen oder man nimmt sie mit und isst sie auf dem Weg. Der Wurststandbesitzer braucht keinen Geschirrspüler, wo sollte er diesen auch Platz haben, und muss auch nicht darauf aufpassen, dass alle Kunden ihre Teller zurückbringen.
Einzig und allein eine Mülltonne wird benötigt. Und die gibt es beim Wurststand oder an jedem Eck unterwegs. Alles funktioniert einfach, schnell und problemlos. Genau so wie man es sich vorstellt.
Und dann gibt es noch den Bereich der reinen “Wurstlokale”, Bars bzw. der Lokale in denen die Wurst etwas besonderes ist. Ich bin einfach der Meinung, dass die Wurst dort auf einen Pappteller gehört! Ok, ich verstehe, dass man etwas Besonderes sein will und man sich von Wurstständen “abheben” will, aber kann man das nur mit Porzellan-Tellern? Ich denke nicht! Wurst und Pappteller gehören Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Feb 3, 2009 in Clipping | 6 Comments
Wie es manchmal gehen kann: Am Freitag ein Anruf aus Kärnten von Helmut Haslinger, einem Journalisten der Neuen Kärntner Tageszeitung, und am Sonntag schon in der Zeitung. Sehr amüsant.
Einige Webseiten bzw. Blogs berichteten ja schon über die Wurstakademie, aber ein Printmedium bisher noch nie.
Helmut Haslinger kam letzte Woche über einen Blogeintrag auf akadeMix auf die Wurstakademie und dachte spontan, dass das was für seine Rubrik “Vernetzbar” in der Neuen Kärntner Tageszeitung wäre. Wie wahr! Es passt perfekt! Die Rubrik “Vernetzbar” erscheint wöchentlich in der Sonntagszeitung mit dem Ziel, Webseiten mit Nutzwert zu präsentieren, wobei ein gewisser Spaßfaktor nicht schaden kann…
Da haben wir es: Die Wurstakademie-Seite ist eine Webseite mit Nutzwert - Das hab ich mir doch immer schon gedacht.
Der Artikel ist auf alle Fälle gelungen! Danke schön, Helmut! Um den Artikel zu lesen, einfach aufs Bild klicken, wie immer, wenn in einer Abbildung eine Lupe zu sehen ist.
By Prof. Wurst on Feb 2, 2009 in Dies & Das | 9 Comments
Heute staunte ich nicht schlecht, als vor meiner Bürotür ein Päckchen aus Styropor lag. Der Absender war kein geringerer als Ludger Freese, der kreativste Fleischer Deutschlands. Nicht umsonst habe ich ihn so in meiner Link-Liste bezeichnet. Er ist immer für eine Überraschung gut. Und als ich das Paket aufmachte war ich noch mehr überrascht über die vielen leckeren Wurstprodukte. Die 4 Tage Lieferzeit und 915km von Norddeutschland nach Tirol überstanden alle Produkte dank der Styroporbox und dem tiefgekühlten Gel-Pad bestens! Alles war kühlschrankkalt, die Kühlkette wurde nicht unterbrochen.
Im Päckchen waren folgende Produkte:
- Freeses Wiener/Frankfurter mit dazugehörigem Freeses Wiener-Senf
- 1 Paar Kohlpinkel
- Freeses Landknechte
- Die berühmte World-Wide-Wurst
- Eine Honig-Zimt Leberwurst
- Eine Dose Mockturtle nach Oldenburger Art
- Und ein Brief an mich, Prof. Wurst
Dann könnt ihr euch ja nun vorstellen, was in nächster Zeit auf meinem Speiseplan steht!
Und natürlich sind, dank dieser Überraschung von Ludger, auch einige Artikel hier vorprogrammiert. Über die Landknechte, Kohlpinkel, die Honig-Zimt Leberwurst und natürlich auch die World-Wide-Wurst werdet ihr in nächster Zeit hier etwas zu lesen finden. Und ich werde euch auch berichten, ob es einen gravierenden Unterschied zwischen norddeutschen Wienern/Frankfurtern und echten Frankfurter/Wiener aus Wien bzw. Österreich gibt.
Auf alle Fälle herzlichen Dank, Ludger, für diese Ü-lecker-raschung!
By Prof. Wurst on Feb 1, 2009 in Schwein gehabt | 3 Comments

Mit dem heutigen Tag beginnt eine neue (Foto)Serie: “Schwein gehabt!” Es gibt nämlich so viele kleine und große Glücksschweine, die man sammeln kann - da wär es doch schade, wenn diese keine Plattform hätten, auf der sie sich von der besten Seite präsentieren könnten. Schweine und Wurst gehören einfach zusammen. Und genau deshalb will ich ihnen hier an der Wurstakademie diese Plattform bieten, und von Zeit zu Zeit ein Foto reinstellen. Viel Spass!