By Prof. Wurst on Nov 29, 2009 in Schwein gehabt | 10 Comments

“Schwein gehabt” Nr.6
Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bisschen Glück im Leben schadet nicht…
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier -
dann steht das Christkind vor der Tür.
Bis Weihnachten wird jeden Sonntag ein weiteres
Advents-Glücksschweinchen entzündet…
Und so schaut das Schweinchen bei Tag aus: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 19, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 9 Comments
Gestern war ich auf der Suche nach ganz etwas anderem, als plötzlich diese appetitliche Wurst-Schrift namens “Alpha Sausage” auf dem Bildschirm erschien. Noch dazu gratis zum runterladen und verwenden. Als ich mir dann meine Kontaktlinsen herausnahm und wieder meine Brille aufsetzte, kam mir die Idee mit dieser Wurstschrift einen wurstakademischen Sehtest mit euch durchzuführen. Ihr könnt diesen Test nun vor dem Bildschirm machen oder auch herunterladen und ausdrucken. Weitere Infos zum Downloaden am Ende des Artikels.
Also, lasst uns beginnen! Zuerst gehen Sie mal 2m vom Bildschirm weg! Na los! Und nun lesen Sie bitte die Buchstaben, die in der obersten Zeile stehen laut vor…. Gut so! Dann die Buchstaben der 2 Reihe - von rechts aber, bitte schön!…. Auch noch gut. Kommen wir zur 3. Zeile……

Also Wurst, Knacker, Prof. Wurst, Frankfurter, Waldviertler, Currywurst und Wurstbaum konntest du gut lesen, aber bei der untersten Zeile tatest du dir schwer? Na, dann solltest du aber schon mal einen Termin beim Augenarzt ausmachen und das noch genauer ansehen lassen. Vielleicht brauchst du ja wirklich eine Brille oder eine stärkere Brille…
Du kannst diesen wurstakademischen Sehtest auch gerne downloaden und ausdrucken. Formate stehen alle bereit: Von DIN A4 bis DIN A0 - also Weiter lesen…
By Prof. Wurst et al. on Nov 18, 2009 in Wurst-Lokalitäten in Deutschland | 4 Comments
Schlendert man durch die Steglitzer Schlossstraße in Berlin, so fällt auf, dass die großen Shoppingcenter sowie weltbekannte Coffee- und Fastfoodketten im Franchise-System das aktuelle Bild und die Stimmung beherrschen. Nur noch wenige kleine und mittelständische Berliner Traditionsbetriebe haben es bis heute geschafft, ihre Position und Berechtigung an diesem Standort zu verteidigen. Eines dieser Unternehmen ist „Zur Bratpfanne“, wie kann es anders sein - ein Wurststand. Am vergangenen Montag (16. November) wurde der 60er ganz schön groß gefeiert! Am Hauptstandort Schlossstrasse Ecke Kielerstraße in Berlin Steglitz gab es für Kunden ein ganz besonderes Zuckerl Würstchen: von 10 bis 1 Uhr gab es Pommes und Currywurst zu je 60 Cent, also einem Cent pro Jubiläumsjahr. Ihr könnt euch vorstellen, dass dort
Hochbetrieb herrschte - aber der herrscht dort ja ehrlich gesagt täglich. „Wir bedanken uns damit insbesondere bei den langjährigen Kunden“, so Inhaber Matthias Mosgraber.
Und ein Geschenk machte sich Mosgraber selbst: Einen brandneuen, schönen Internetauftritt.
Das Familienunternehmen wurde am 16. November 1949 von Günter Mosgraber gegründet. Schnell entwickelte sich der Verkauf von Würsten im Bauchladen zum Erfolgsmodell. Aus dem Bauchladen wurde ein Tapeziertisch, aus dem Tapeziertisch ein Holzstand, aus dem Stand ein Imbisscontainer und in Kürze entsteht ein ansehnlicher Pavillon mit Ruhezonen für Kunden und Passanten.
Politiker, Schauspieler, Sportler und Künstler gehören ebenso zu den Kunden wie die Berliner von nebenan – alle sind gleich gern gesehen. Als 1990 Matthias Mosgraber in die Fußstapfen seines Vaters trat und das Familienunternehmen übernahm, war die Bratpfanne längst kein gewöhnlicher Imbiss mehr. Sie hatte über die Grenzen der Hauptstadt hinweg durch ihre einzigartige Qualität Kultstatus erlangt. Ob Currywurst mit oder ohne Darm, mit Pommes oder Brötchen – für jeden Appetit ist etwas im Angebot der Bratpfanne dabei. Der Inhaber ist stolz darauf, wie sich das Team die Beliebtheit bei den Kunden erarbeitet hat: „In regelmäßigen Abständen nehmen wir an Fortbildungsmaßnahmen teil, um sowohl handwerklich als auch technisch immer auf dem bestmöglichen Stand zu sein. Wir wollen nicht, das unsere Kunden zufrieden sind – wir wollen, dass sie Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 14, 2009 in Zitate, Sprichwörter & Gedichte | 11 Comments

“Ach, mein Kind, da bist du noch
in Abrahams Wurstkessel
geschwommen”
Eltern, Großeltern
Ich muss zugeben, dass dieser Spruch bis gestern spurlos an mir vorüber zog - bis mich Rainer über Twitter darauf aufmerksam machte. Ich fand heraus, dass Eltern und Großeltern diesen Spruch oft zu den Kindern oder Enkeln sagen, wenn sie über ein Ereignis sprechen, das stattfand, als diese noch nicht auf dieser so wunderschönen Welt waren. Bei uns in der Familie sagte man eher “Da bist du noch mit den Mücken geflogen”. Ich persönlich muss zugeben, dass mir der Wurstkessel-Spruch schon um einiges besser gefällt - eh klar, oder?
Ich fragte mich, woher der Spruch wohl kommt und was ein Wurstkessel mit Abraham und mit zukünftigen Erdenbürgern zu tun hat. Ich fand heraus, dass das “Original” aus der Bibel, dem Brief an die Hebräer, Kapitel 7, stammt. Dort heißt es, dass Abrahams Urenkel Levi noch in den Lenden von Abraham war, als Abraham Melchisedek begegnete:
[...] und sozusagen ist durch Abraham auch Levi, der die Zehnten empfängt, gezehntet worden, denn er war noch in der Lende des Vaters, als Melchisedek ihm entgegenging. [...]
Und genau daher kommt dieser Spruch. Glaubt ihr nicht? Dann denkt mal darüber nach! “Lende”…”Wurstkessel”… Ich denke, da braucht ihr nicht viel Phantasie, oder?
By Prof. Wurst on Nov 12, 2009 in Durch den Linkwolf gedreht | 2 Comments
In der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.
- Kosmonauten auf der ISS leiden unter Wurstmangel
Der russische Kosmonaut Maxim Surajew ist stinksauer, weil den Russen keine Wurst auf die ISS geliefert wird - die Amerikaner werden aber mit Würsten beliefert. Surajew empfindet das als Diskriminierung. Ich sehe das auch so und finde das nicht in Ordnung. Eins weiß ich: Wenn ich mal die ISS besuche, werde ich mich sicherlich im amerikanischen Küchenbereich aufhalten.
- Der Würstchenverkäufer von Sanssouci in Potsdam
Von diesem Würstchenverkäufer habe ich schon mal was gehört. Der ist wirklich was Besonderes! Denn in diesem Fall trifft der Spruch “Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, geht der Prophet einfach zum Berg” zu. Der Berg sind in diesem Fall die Wurstgenießer und der Prophet dieser Wurstverkäufer mit seinem mobilen Wurststand! Absolut sehenswert!
- Salzburger Jäger, Wild und Würste
Über Jäger habe ich hier ja noch nie berichtet. Ich weiß gar nicht warum, denn nur durch sie können wir beste und sehr geschmackvolle Würste genießen. Dieser Artikel vom salzburger-fenster.at über Salzburger Jäger ist nett geschrieben und man kann was lernen. Bei meinem nächsten Salzburg-Besuch werde ich dann auf die Pirsch gehen – genauer gesagt: zur Schranne, ganz hinten, zum Tauernlamm-Stand und erlege dort ein paar Wild-Würste!
- Schutz für die “Ahle Wurscht”
Nachdem ja die Münchner Weisswurst den Weißwurst-Krieg, wie hier berichtet, verloren hat, versucht es nun ein anderes Wurstvolk. Das Volk der Ahle Wurscht scheut keine Mühen, um den Krieg zu gewinnen. Der Antrag auf Anerkennung als geschützte Ursprungsbezeichnung wurde schon auf den Weg gebracht. Nun kann es sich nur mehr um Jahre handeln, bis das durch ist. Viel Glück, liebes Volk der Ahle Wurscht oder auch Worscht.
- Endlich gibt es die Wurst auch im Plastikeimer
Auf das haben wir alle gewartet! Auf Würstchen im Plastikeimer! Mir taten ja schon die Würstchen im Glas leid, obwohl die wenigstens aus ihrem “Aquarium” schauen konnten, aber Würste im Plastikeimer können nicht mal das. Es hat etwas gedauert, bis man die Behälter soweit hatte. Es gibt aber nun eine spezielle luftundurchlässige Schicht im Eimer. Tests ergaben, dass auch nach vielen Monaten “keine geschmacklichen, mikrobiologischen und äußerlichen Veränderungen an den Würsten festzustellen sind”. Wunderbar, sag ich da nur!
By Prof. Wurst on Nov 11, 2009 in Dies & Das | 6 Comments
Vor kurzem kam ich an einem Wurststand mit einem alten Mann ins Gespräch, der vor ewig langer Zeit einmal Bauer und/oder Fleischer war. Im Laufe des Gesprächs fragte er mich, ob ich wüsste, was Hausschlachtungen mit Martinslaternen zu tun haben. Ich hatte keine Ahnung, nur eine Vermutung. Und da ja heute Martinstag ist, passt seine Antwort perfekt hierher:
Der November war am Land bzw. auf Bauernhöfen traditionell der Monat des Schlachtfestes. Der Winter nahte in großen Schritten und so schlachtete man ein Schwein, um genug Würste und Fleisch für die kalten Wintermonate zu haben. Außerdem waren die Fleischprodukte in der kalten Jahreszeit natürlich auch haltbarer, Kühlschränke gab es ja damals noch nicht.
Das Schlachten selbst war schon hart und es brauchte eine Menge Personen, die dabei halfen, das Schwein zu schlachten, es zu zerlegen und zu Würsten weiterzuverarbeiten. Im Endeffekt verwertete man das komplette Schwein. Sogar die Knochen - die verwendete man zum Suppe kochen.
Nach getaner Arbeit ging es ans Feiern und die Helfer wurden meistens mit Naturalien, sprich: Würste und Fleisch, entlohnt.
Aber nun zur Beantwortung der eigentlichen Frage, was das alles mit Martinslaternen zu tun hat. Früher gab es ja noch keinen Strom am Land und somit auch keine Straßenbeleuchtung und so verwendete man Laternen, um wenigstens ein bisschen zu sehen, wo man hintritt, wenn man in der Nacht unterwegs war. Also nahm man die Schweinsblasen der geschlachteten Schweine, zog sie über vorher angefertigte Drahtgestelle und ließ sie trocknen. Als sie getrocknet waren, stellte man ein kleines mit Öl gefülltes Gefäß hinein und befestigte die Schweinsblasenlaterne an einem hölzernen Stöckchen.
Und fertig waren die (Martins)Laternen, die bis heute den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie ganz stolz am Martinstag oder am Vorabend des Martinstages damit in der Gegend herumspazieren.
Hab ich wieder mal etwas gelernt am Wurststand! Danke für die Info, mein lieber Herr… äh, ich weiß ja nicht mal seinen Namen, komme ich gerade drauf… Naja, trotzdem Danke!
By Prof. Wurst on Nov 2, 2009 in Gewinnspiele | 6 Comments
Das wurstakademische Twitter-Gewinnspiel ist beendet und der Gewinner steht fest:
Wir gratulieren @gumia recht herzlich!
Viel Spaß mit dem “Ich will Wurst”-Buch, der Wurstseife und den Lesezeichen! Aber auch alle anderen Teilnehmer sind Gewinner - nämlich Gewinner von jeweils 3 Wurstakademie-Lesezeichen, um lesend Hunger zu bekommen.
Wir kontaktieren euch alle über Twitter…