By Prof. Wurst on Dez 31, 2009 in Dies & Das | 7 Comments

Es ist wieder soweit, ein Jahr neigt sich dem Ende zu. Aber das ist gut so, schließlich ist es ein guter Anlass, um mit Freunden und/oder Familie zu feiern und zusammen das neue Jahr einzuläuten! In diesem Sinn Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 25, 2009 in Durch den Linkwolf gedreht | 3 Comments
In der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.
- Würstchen aus dem Reagenzglas - etwas für Vegetarier?
Die Niederländer sind ja ein kreatives und neugieriges Volk! Und neugierig sein ist eine Grundvoraussetzung, um Forschung zu betreiben. Nun haben Wissenschaftler der Uni Eindhoven Schweinefleisch im Reagenzglas nachgezüchtet und sagen, dass es realistisch ist, dass in 5 Jahren Wurst und Hackfleisch auf diesem Weg hergestellt werden kann. Na dann Mahlzeit! Aber vielleicht das Richtige für viele Vegetarier, die nun aufatmen und endlich Fleisch essen können, da ja dafür kein Tier geschlachtet werden musste. Super, oder!?
- Ein Nürnberger in München. Endlich, München wird scharf!
Ein amüsant geschriebener Artikel von Roland Englisch, der hier über seine Wursteindrücke aus der Landeshauptstadt der Schickeria berichtet. Es schreibt darüber, dass die Münchner langsam die Currywurst entdecken, und da eine edle Richtung einschlagen. Würste mit Trüffelmayo, Chili-Aprikose, Senf-Honig sind ein Renner. Und man kann sich sogar die Wurst mit Blattgold belegen lassen - überhaupt nicht dekadent. Nur mit einem Satz bin ich nicht ganz einverstanden: Dass sich in München “endlich so etwas wie eine Wurstkultur entwickelt.” Die gibt es dort schon lange, aber sie ist halt anders, als die im Norden.
- Die Wurst-Fotoserie von Kathleen
Sehr nett ist die wurstige Fotoserie von Kathleen in ihrem Blog vom Monat Dezember ‘09. 7 Fotos von Würsten, die sie auf Weihnachtsmärkten gegessen hat: Thüringer Rostbratwurst/Gendarmenmarkt, Berlin | Thüringer Rostbratwurst/Weihnachtsmarkt Potsdamer Platz, Berlin | Böhmische Wurst/Striezelmarkt, Dresden | Krakauer mit Käse/Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche, Berlin | Krakauer/Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg, Berlin | Brandenburger Rostbratwurst/Spandauer Weihnachtsmarkt, Berlin | Anklamer Rauchwurst/Weihnachtsmarkt Rotes Rathaus, Berlin. Bist eine gute Wurststudentin, Kathleen!
- Es geht um die Auerochsen-Wurst - Regionale Produkte auf dem Vormarsch
Einen sehr interessanten Artikel über Auerochsen-Wurst bzw. über den Vormarsch von regionalen Produkten, wie es eben diese Auerochsen-Wurst ist, habe ich auf der Schleswig-Holstein’schen Feinheimisch-Webseite entdeckt. Sicherlich nicht nur für Wurstliebhaber interessant, sondern auch für Anbieter von sonstigen regionalen Produkten und auch nicht nur in Schleswig-Holstein.
- Mann muss ins Pflegeheim - wegen einer Bratwurst
Tja, Bratwurstessen kann gefährlich sein! Aber auf die Idee, dass man dadurch ins Pflegeheim muss, wäre ich nie gekommen. Tut mir echt leid für diesen Herrn und wünsche ihm, dass er da vielleicht wieder raus kommt…
By Prof. Wurst on Dez 24, 2009 in Die Wurst im Fernsehen, Spass | 0 Comments
Die 4 Adventskerzen brannten ja schon nieder und nun steht der Weihnachtsabend wirklich nur mehr einen kleinen Schritt von der Tür entfernt. Alle sind sicher schon sehr aufgeregt und freuen sich auf einen gemütlichen und feinen Weihnachtsabend. Damit die Zeit vor dem Feiern am Abend schneller vergeht, gibt’s hier noch was zu schmunzeln. Nämlich den guten, alten Ulmen mit “Was macht die Wurst”… Viel Spaß beim Anschauen!
Und wer dann noch ein bisschen Zeit hat, dem empfehle ich noch 2 Seiten bzw. Beiträge:
Erstens mal die Weihnachtsillustration im Wurstologie-Blog von Metti und Monika und zweitens den Artikel von Petra in ihrem Kaffeeklatsch-Blog über den Brauch in manchen Gegenden am Weihnachtsabend irgendetwas mit Wurst zu essen.
Beides sehr interessant und amüsant und ich habe heute mal eine Ausnahme gemacht und direkt im Artikel auf andere Seiten verlinkt - ansonsten stehen ja externe Links in den Fussnoten…
Und nun wünsche ich euch, meinen lieben Wurststudenten, noch einen schönen Weihnachtsabend! Viel Spaß beim Feiern, beim gemütlichen Zusammensitzen, beim Kekse essen und beim Geschenke aufmachen,…und denkt an die Wurstakademie und mich, Prof. Wurst, wenn es bei euch heute Würstchen gibt!
Macht es gut, wir sehen uns nach Weihnachten wieder, was ja eh schon morgen ist… 
By Prof. Wurst on Dez 21, 2009 in Wurst | 6 Comments

Dieser Artikel ist nur für Erwachsene! Falls du UNTER 18 bist, dann geh doch einfach mal hier hin. Interessante Artikel haben wir ja genug!
Wenn du ÜBER 18 Jahre alt bist, darfst du weiterlesen.
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By Prof. Wurst on Dez 19, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst | 0 Comments
Online-Wurstspiele habe ich ja schon vorgestellt, nämlich hier und hier. Nun kommt mal ein Brettspiel dran: “Schnapp die Wurst!” heißt das Spiel von Haba, und ist für Kinder von 4 bis 7 Jahren geeignet. Die Spielidee hatte Markus Nikisch und die Illustration stammt von Oliver Freudenreich.
Es geht um Folgendes: Auf einer Wäscheleine hängen frisch gewaschene Socken. Doch nicht sie sind der Grund dafür, dass die Hunde schnuppernd herumlaufen: Nein, direkt daneben hängen duftende Würstchen - frisch geräuchert, versteht sich! Welcher Hund erwischt wohl die meisten Leckerbissen? Der Hund, der sich die meisten Würstchen schnappen kann, gewinnt. Doch Vorsicht ist geboten! Wer aus Versehen eine Socke schnappt, muss etwas von der leckeren Beute abgeben!
Nachdem das Spiel aufgebaut ist und die Wäscheleine gespannt ist, wird eine Sockenkarte mit einer Wäscheklammer auf der einen Seite und auf der anderen eine Wurstkarte aufgehängt.
Nun sucht sich jedes Kind einen Hund aus und gibt ihm einen Namen. Ach ja, wir haben ja noch den Futternapf. Dieser wird neben das Spiel gestellt und mit einem Würstchen “gefüllt”. Die restlichen Würstchen und der Würfel werden bereitgelegt. Das Kind, das zuletzt beim Wäsche aufhängen geholfen hat, darf beginnen. Hat noch niemand geholfen, wird das Spiel als Erziehungsmaßnahme wieder eingepackt.
Aber nehmen wir mal an, dass es ein Kind gibt, das schon geholfen hat, darf es beginnen und würfelt einmal. Was ist nun auf dem Würfel zu sehen?
1. Der Futternapf? Dann ist dieser Hund ein richtiger Glückshund! Er darf sich alle Würstchen nehmen, die gerade im Futternapf liegen. In unserem Fall also das eine Würstchen. Sofort wird wieder eine Wurst aus dem Vorrat in den Futternapf gelegt. Der Futternapf ist also nie leer.
2. Die Wäscheleine? Nun darf das Kind die Wäscheleine bewegen. Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 15, 2009 in Wurst | 40 Comments
Zugegeben, bei meiner ersten Begegnung mit dieser Wurst vor 3 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, dass die Batschka eine meiner Lieblingswürste werden sollte. Da lag eine in Scheiben geschnittene Wurst vor mir, deren Konsistenz nicht wirklich fest war und regelrecht in ihrer eigenen roten Paprikasauce schwamm. Nicht zu vergessen der Senf, der aus der Paprikasauce “herausragte”. Ich zog bei diesem Anblick zuerst einmal die linke Augenbraue in die Höhe - das mach ich übrigens immer, wenn ich skeptisch bin.
Die runzlige Stirn verschwand aber mit dem ersten Bissen und mein Gesichtsausdruck drückte nun wohl Verwunderung aus. “Wow” dachte ich “das gibt’s ja nicht! Was für ein Geschmackserlebnis!” Ich genoss diese Wurst sichtlich und die im Pappteller übrig gebliebene Sauce und den Senf tunkte ich dann noch mit dem Brot auf. (Auf dem Bild oben habe ich eine Wurst einer Serie mit wenig Paprikasauce erwischt, aber meistens gibt es ganz viel davon!)
Aber was ist das nun für eine in unseren Breiten nicht alltägliche Wurst? Die Wurst heißt Batschka oder auch Banata oder Siebenbürger Wurst, ganz einfach nach den Namen der Regionen woher die Wurst stammt. Es ist also eine Ungarisch-Rumänische Wurst.
Ich kenne sie nur bei der richtigen Wassertemperatur erhitzt und als getrocknete Hartwurst - aber man kann sie auch grillen und
braten. Also eine richtige Allroundwurst! Die Batschka besteht aus bestem Schweinefleisch und durch eine ganz spezielle Gewürzmischung kommt der geniale Geschmack zustande. Erwähnen muss ich noch, dass es einen Unterschied zwischen ungarischen und rumänischen Batschkas gibt: Die Ungarn verwenden sehr viel Paprika, deshalb auch die rote Färbung, und weniger Knoblauch. Und die Rumänen stellen die Würste mit viel Knoblauch und sehr wenig Paprika her.
Außerhalb der ungarisch-rumänischen Region gibt es nur einen Metzger, der diese Wurst herstellt bzw. herstellen kann, nämlich der Salzburger Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 13, 2009 in Dies & Das | 7 Comments
Vorgestern Abend war es soweit und wir hielten es endgültig nicht mehr ohne Salzburger Würste aus. Also machten wir Nägel mit Köpfen und begaben uns gestern in der Früh am Vormittag auf den Weg nach Salzburg. Wir staunten nicht schlecht, als wir in Bayern und dann auch in Salzburg selbst wirklich mit dem Winter konfrontiert wurden - im positiven Sinn. Alles war weiß und auf der Autobahn staute es sich nur 2x kurz hinter Schneepflügen. Ok, es lag kein Meter Schnee, aber immerhin ungefähr 15cm - genug, damit ein bißchen Weihnachtsstimmung aufkam.
Aber wir waren ja nicht nur wegen der Weihnachtsstimmung in Salzburg, sondern vor allem wegen der Würste. Die Wurstbeute, die wir in Salzburg machten kann sich sehen lassen, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Von oben links nach unten rechts: Krainer, Speckwürstl, Salzburger Knacker, Pusta Krainer, Käsekrainer, Batschka zum Sieden, Batschka als Hartwurst & scharfe Seppl. Berichte, Rezepte folgen…
Und nun noch ein paar Salzburg-Impressionen für euch:

Das war unser Blick von der SteinTerrasse bei unserem Ankunfts-Cafe. Man sieht die Altstadt und im Hintergrund die imposante Festung. Dann ging’s schnurstracks zu den Wurstständen am Universitätsplatz. Das sind sicher wahre Goldgruben. Dort ist immer die Hölle los und es gehen am Tag unzählige Würstl raus. Ich entschied mich für eine Frische mit Senf, Kren und einem Salzstangerl. Die war echt lecker!

Der Blick vom Glühweinstand aus am Dom vorbei Richtung Festung. Hinter dem Dom ist diese Statue versteckt - “Die Pieta” von Anna Chromy. Diese Statue fasziniert mich jedes Mal wieder aufs Neue!. Inspiriert wurde Chromy durch Mozart’s “Don Giovanni” und Hofmannsthal’s “Jedermann”. Folgendes, etwas nachdenklich stimmendes, steht zur “Erklärung” bei der Statue: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 6, 2009 in Postkarten | 8 Comments
Vor Kurzem war wieder mal eine Wurstpostkarte in meinem Briefkasten. Noch dazu eine wunderschön gestaltete, hochaktuelle Wurstkarte. Na gut, das “hochaktuell” nehm ich wieder zurück, denn der Schweinegrippen- wahnsinn hat sich irgendwie gelegt und der Rinderwahn ist ja sowieso schon länger kein Thema mehr - die Vogelgrippe fehlt mir noch auf der Karte. Was nicht heißt, dass diese gehypten Geisteskrankheiten nicht wieder Thema werden können.
Spätestens dann, wenn die Wahnsinnigen in der Pharmaindustrie wieder einen vollen Geldbeutel brauchen und die Ärzte Blut Geld lecken und auch ihren Teil am Kuchen naschen wollen und spritzen wie die Wahnsinnigen. Den Staat nicht zu vergessen, der kassiert ja auch wie der Wahnsinnige - aber das ist ja ok, schließlich kommt das uns allen zugute - es wird sicher Steuersenkungen geben (ups, was für ein wahnsinniger Traum!
Das wird es natürlich nicht geben!)! Alles Verrückte, sag ich da!
Die Wurstakademie vertritt jedenfalls folgende Meinung:
Schweinegrippe? Rinderwahnsinn? Iss mir doch Wurscht.
M.D. schrieb diese Karte, die der bekannte österreichische Karikaturist Gerhard Haderer zeichnete, aus Wien, wie man lesen kann: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 3, 2009 in Wurst | 6 Comments
Wer sich über Wursthaut Gedanken macht (das tun mehr Leute als ihr euch vorstellt
), denkt entweder an Naturdarm oder an die meist grauenvoll schlichten und nicht wirklich kreativ gestalteten “Plastikwursthäute” für Aufschnittwurst, wie man sie in jedem Supermarkt bekommt bzw. sehen kann.
Klar, man kann argumentieren, dass die Qualität von dem, was in dieser Hülle verborgen ist, das Wichtigste und Entscheidende ist. Dem will ich auch gar nicht widersprechen. Aber trotzdem finde ich, dass die Wurstbranche etwas mehr Kreativität braucht. Ich nehme mal unseren lieben Ludger mit seiner WorldWideWurst aus. Ansonsten kann man nur gähnen, wenn man die langweiligen Aufschnittwursthüllen sieht. Aber das russische Wurst- und Fleischwarenunternehmen Dymov hat es geschafft, etwas Wind in die Branche zu bringen, wie ihr hier sehen könnt:


Dymov engagierte die FIRMA - Ein Leitspruch dieser Kreativagentur, die in den Bereichen Design, Musik, Video, Mode und Architektur unterwegs sind, ist folgender: Weiter lesen…