Kategorie: Die Künste

“Stadt-Land-Wurst” Die Diplomarbeit von Wurstsack - Teil 1 »

Hendrick "Wurstsack" HaaseVor einiger Zeit erreichte mich ein Mail von einem gewissen “Wurstsack”1, der mir schrieb, dass er eine Diplomarbeit zum Thema Wurst geschrieben hat und die für mich vielleicht von Interesse wäre. Wie recht er hatte! Sie ist wirklich spannend zu lesen und für Personen mit Interesse an der Förderung von regionalen Produkten - sei es nun Wurst, Käse, Obst & Gemüse oder sonst was - ein Muss und mehr als empfehlens- und lesenswert!
“Wurstsack” heißt mit bürgerlichem Namen Hendrik Haase2 und studiert an der Hochschule für Kunst und Design in Halle “Kommunikationsdesign”3. Für die Diplomarbeit müssen sich die Studenten über ein Jahr mit einem selbst gewählten Thema beschäftigen und im theoretischen Teil darüber schreiben. Im praktischen Teil geht es dann um Design. Hier gibt es für euch schon mal den ersten Teil seiner Diplomarbeit “Stadt - Land - Wurst” - Danke Hendrik, dass wir diese schöne Arbeit hier an der Wurstakademie präsentieren dürfen!

Wenn ihr oben auf die Diplomarbeit klickt, geht die Arbeit über den ganzen Bildschirm auf und
mit den Pfeilen links und rechts könnt ihr bequem blättern!

Gestern telefonierte ich mit Hendrik eine Weile und wir plauderten über seine Arbeit, wie er überhaupt auf dieses Thema kam, über Ahle Wurscht und wir philosophierten ein bisschen über die Wurst als regionales Produkt. Wie er auf dieses Thema kam, lest ihr am besten selbst im Prolog II auf den Seiten 12/13 seiner Arbeit nach - besser könnte ich seine Worte auch nicht zusammenfassen. Die Ahle Wurscht ist übrigens Weiter lesen…

  1. Hier geht es zum Wurstsack.Blog, der aber auch schon seit einiger Zeit in der wurstakademieschen Blogroll zu finden ist und vielleicht schon manche von euch kennen.
  2. Auf Hendriks Wurstsack-Webseite gibt es alle seine grafischen Arbeiten zu bestaunen - inklusive Infos über seine Person und Kontakt.
  3. Zur Webseite der Hochschule für Kunst und Design in Halle geht es hier entlang. Und hier geht es direkt auf die Unterseite “Kommunikationsdesign”.

Abraham und der Wurstkessel »

Abraham inklusive Wurstkessel...



“Ach, mein Kind, da bist du noch
in Abrahams Wurstkessel
geschwommen”

Eltern, Großeltern




1 Ich muss zugeben, dass dieser Spruch bis gestern spurlos an mir vorüber zog - bis mich Rainer über Twitter darauf aufmerksam machte. Ich fand heraus, dass Eltern und Großeltern diesen Spruch oft zu den Kindern oder Enkeln sagen, wenn sie über ein Ereignis sprechen, das stattfand, als diese noch nicht auf dieser so wunderschönen Welt waren. Bei uns in der Familie sagte man eher “Da bist du noch mit den Mücken geflogen”. Ich persönlich muss zugeben, dass mir der Wurstkessel-Spruch schon um einiges besser gefällt - eh klar, oder?
Ich fragte mich, woher der Spruch wohl kommt und was ein Wurstkessel mit Abraham und mit zukünftigen Erdenbürgern zu tun hat. Ich fand heraus, dass das “Original” aus der Bibel, dem Brief an die Hebräer, Kapitel 7, stammt. Dort heißt es, dass Abrahams Urenkel Levi noch in den Lenden von Abraham2 war, als Abraham Melchisedek begegnete:

[...] und sozusagen ist durch Abraham auch Levi, der die Zehnten empfängt, gezehntet worden, denn er war noch in der Lende des Vaters, als Melchisedek ihm entgegenging. [...] 3

Und genau daher kommt dieser Spruch. Glaubt ihr nicht? Dann denkt mal darüber nach! “Lende”…”Wurstkessel”… Ich denke, da braucht ihr nicht viel Phantasie, oder? :-D

  1. Dieses Gemälde stammt von Adriaen van der Werff, der es 1699 malte. Es stellt die Gegebenheit dar, in der Sarah die Sklavin Hagar unserem Abraham präsentierte, die ihm dann auch ein oder mehrere Kinder gebar, das weiß niemand so genau. Aber zu dem Zeitpunkt auf dem Bild waren die Kinder noch in Abrahams Wurstkessel. :-D
  2. Mehr zu Abraham könnt ihr in der Bibel lesen oder auf Wikipedia.
  3. Hier könnt ihr den im Hebräer-Brief, Kapitel 7, selbst nachlesen…

Ein Kinderbuch: “Ich will Wurst!” »

Das Lieblingsbuch vieler Kinder: Ich will Wurst!Als ich vor kurzem einen Abend lang auf die 4jährige Tochter von Freunden aufpassen durfte, fragte mich diese beim schlafen gehen, ob ich ihr nicht ihr Lieblingsbuch vorlesen will. Und ich staunte nicht schlecht, als sie mir das Buch “Ich will Wurst” in die Hand drückte. Das war mir natürlich eine große Freude! :-) Ich las und beschrieb ihr die toll gemalten Bilder und als Timmy, die Hauptpersonkatze in diesem Buch, zum Schluss genüsslich seine Wurst grillte, war sie schon im Land der WürsteTräume.

Ein paar Tage später fragte ich beim Atlantis-Verlag1 in Zürich/Schweiz an, ob sie mir 2 Exemplare senden könnten, eines für die Wurstakademie-Bibliothek und eines zum Verlosen. Kurze Zeit später waren die Bücher bei mir. Herzlichen Dank dafür!

Eine Illustration aus dem Buch: Timmy holt WurstDie Bilderbuch-Geschichte handelt von einer Katzenfamilie - Mama, Papa, Elsa, Max und Timmy - die an einem schönen Sommertag ein Picknick beim Grünen Stein machen wollen. Alles ist ganz friedlich und idyllisch dort bis zu dem Zeitpunkt, an dem Timmy mitbekommt, dass seine Mama die Würste vergessen hat. Nachdem ihm niemand die Würste holen will, ist ein Wutanfall ist Folge!2 Sein Anfall bewirkt allerdings nichts und er beschließt, sich die Würste selber zu holen. Und so beginnt sein Abenteuer! Er geht durch Wälder, über Felder, beim Bauernhof vorbei, durch Straßen, über Kreuzungen, durch einen Gemüsegarten bis er schließlich zu Hause ankommt. Dort holt er sich seine Wurst aus dem Kühlschrank und macht noch eine Nachspeise mit Erdbeeren. Dann macht er sich wieder auf den Weg. Es dämmert schon und alle Personen, die er auf dem Weg nach Hause traf, sind nicht mehr da. Da bekommt er es mit der Angst zu tun, nimmt aber all seinen Mut zusammen und macht sich schnellstens auf den Weg. Gut, dass er seine Taschenlampe nicht vergessen hat! Nach einigen spannenden Illustration aus dem Buch, Timmy grillt WurstSituationen ist er wieder beim Grünen Stein und alle sind glücklich, dass Timmy wieder da ist und sogar eine Nachspeise mitbrachte. Timmy ist mächtig stolz auf sich, dass er das wirklich ganz alleine durchgezogen hat. Aber am meisten freut sich Timmy über seine Wurst, die er genüsslich grillt und dann ganz alleine isst!

Eine wirklich schöne, spannende, lustige und freche Geschichte für selbstbewusste Kinder und für Eltern, die solche Kinder mögen. Da die Autorin Doris Lechner3 eine Freude am Detail hat, kann man diese Geschichte mit Beschreibungen der Bilder ganz schön Weiter lesen…

  1. Hier geht’s direkt zur Webseite des Atlantis- bzw. Orell Füssli-Verlages. Ein Stöbern lohnt sich - es gibt dort viele schöne und interessante Bücher für jeden, nicht nur für Kinder!
  2. Braves Kind! :-)
  3. Doris Lechner, hier geht’s zu ihrer Webseite, wurde 1962 in Zürich geboren und studierte Illustration an der Parsons School of Design in New York. Sie lebt heute wieder in der Schweiz und hat seit ihrem 3. Bilderbuch “Ich will Wurst” einige andere Bilderbücher auf den Markt gebracht.

Ein neuer Wurstblog am Start: “Wurstologie - Witzige Wurstweisheiten” »

Der Schriftzug des Wurstologie-BlogsDas Leben kann schon spannend sein. Man weiß einfach nie, was der nächste Tag bringt. Manchmal sind es Dinge, über die man sich nicht freut und an denen man länger zu knabbern hat. Aber dann gibt es viele schöne Dinge die uns überraschenden. Diese Woche kam so eine schöne Überraschung aus heiterem Himmel dahergeflogen: 1) Monika Sim1 kontaktierte mich, da sie von der Wurstakademie begeistert ist (Danke sehr! :-) ). Außerdem schrieb sie daraufhin 2) einen Artikel in Ihrem ArtBlog über “Vergleichende Wurstologie”2 (Sehr amüsant!) und hinterließ 3) ihren guten Senf unter unserem Imbissbuden-Deutsch-Artikel.

Die Wurstbügel -  Kleiderbügel der anderen Art...Das war alles schon mal sehr positiv, aber die große Überraschung kam gestern per Mail mit dem Hinweis auf ihren neuen kreativen, lustigen und absolut sehenswerten Wurst-Blog namens “Wurstologie”! Da staunte ich nicht schlecht! Hut ab! Sie geht ans Thema “Wurst” etwas anders heran als wir - nicht so Eine ganz spezielle Wurst: Die Fliegerwurstwissenschaftlich wie wir :-) , sondern eher künstlerisch. Und so zaubert sie mit ihren wurstigen Illustrationen jedem ein Lächeln ins Gesicht und will zusätzlich noch informieren. Ich denke, unsere 2 Wurst-Blogs ergänzen sich perfekt und in Zukunft kann man sicherlich einige gemeinsame Projekte starten! Freue mich schon darauf!

Aber jetzt schreibe ich hier gar nicht mehr lange. Ihr solltet euch selbst ein Bild davon machen: Wisst ihr, was es mit Wurstbügel oder Fliegerwurst auf sich hat? Nein? Dann schaut mal schnellstens auf den Wurstologie-Blog und informiert euch! Viel Spaß!

>> Hier geht es zum Wurstologie-Blog… <<

  1. Monika ist Künstlerin im Norden Deutschlands, genauer gesagt in Friedrichstadt. Ihr könnt euch auf ihrem Kunst-Blog informieren, was Monika so alles macht bzw. zu sagen habt…
  2. Hier geht es zum Artikel über “Vergleichende Wurstologie” auf Monikas ArtBlog.

Achtung, Achtung! Invasion vom Wurst-Stern! »

YouTube Preview Image Wer bisher immer dachte, dass Würste gar lustige Gestalten sind, hat sich wohl geirrt. Sie sind es nicht immer, wie uns die Band “Die Pest”1 mit diesem Song aufzeigt. Kurz gesagt geht es darum, dass Würste vom Wurst-Stern die Erde überfallen, die Bewohner befallen und sich auf diese Art und Weise vermehren. Anschließend wollen sie die in Würste verwandelten Erdenbewohner mit zum Wurst-Stern nehmen - ganz praktisch galaktisch! Das kultig-spaßige Video passt perfekt zu diesem mal etwas anderen Wurst-Song und wurde von der Falk/Couchkartoffelsalat2 kreiert.

Auf alle Fälle zweieinhalb Minuten, die absolut sehens- und hörenswert sind! Und wer mitsingen will, hier der Songtext (die wichtigsten Zeilen habe ich fett markiert): :-D Weiter lesen…

  1. Die Band “Die Pest” hat auch eine Webseite: Hier entlang…
  2. Der Falk ist ein ganz Kreativer und ist natürlich auch im Web zu finden mit seiner Couchkartoffelsalat-Seite. Ihr könnt ihn auch als Zeichner anheuern und ihm Geld dafür geben. ;-)

Der Film “Best of the Wurst” von Grace Lee »

Im Beitrag von letztem Samstag gibt es eine interessante, unauffällige Fußnote, in der ich euch einen Insider-Tipp gab, dass man den Film “Best of the Wurst”1 nicht nur im Currywurst Museum sehen kann, sondern auch im Internet. Diesen kultigen Film von Grace Lee2, der sogar 2004 beim “Berlinale Talent Campus” für den “Berlin Today Award” nominiert war, will ich euch nicht vorenthalten! Aber nehmt euch etwas Zeit, der Film dauert 24 Minuten. Und noch was: Der Film ist hauptsächlich in Englisch (bis auf die Berliner, die zu Wort kommen), schön und deutlich gesprochen - also ist es von Vorteil, wenn ihr ein bisschen der englischen Sprache mächtig seid. ;-)

Nun auf alle Fälle viel Spass mit dem Film “Best of the Wurst” - der der Wurst bzw. Currywurst alle Ehre macht!

http://www.spike.com/video/2677478

Thanks, Grace Lee, for this excellent Currywurst-Movie!

Fakten zum Film, Credits & Film-Festivals: Weiter lesen…

  1. Der Film “Best of the Wurst” hat auch eine eigene Film-Webseite
  2. Hier geht’s zur Webseite von Grace Lee und hier zu ihrer Filmographie auf der Internet Movie Database

Das Currywurst Museum in Berlin öffnet seine Pforten »

Das Logo des Berliner Currywurst MuseumHeute, den 15. August 2009 um 12:00 ist es endlich soweit! Das Deutsche Currywurst Museum in Berlin1 öffnet seine Pforten und macht Berlin somit um eine tolle Attraktion reicher.

Als ich allerdings die Eintrittspreise sah, konnte ich mir den Gedanken nicht verkneifen, dass es bei diesen satten Preisen sicherlich so manchem Currywurst-Fan schon vor dem Eintritt der Appetit vergehen könnte: Stolze 11,00 Euro werden pro Erwachsenem, 8,50 Euro für Studenten, Schüler ab 14 und Senioren an der Kasse fällig. Bei einer errechneten Verweildauer von 60 bis 90 Minuten 2 ist das ganz schön happig.

ABER: Wer drin ist, wird nahezu überwältigt von den zahlreichen Sinneseindrücken, die auf Auge, Ohr und Nase einströmen. Hier blubbert Ketchup, da duftet Curry, dort erzählen Prominente, wie So schaut das Currywurst Museum von innen aus...eine Currywurst für sie aussehen sollte. Das Themenspektrum ist breit, reicht von der Geschichte der Currywurst (an Herta Heuwer kommt dabei niemand vorbei) über die Gewürzkammer mit ihren Riechstationen bis hin zu ökologischen Aspekten der Currywurst. Dann kann der Besucher mal in die Rolle des Imbissbuden-Betreibers schlüpfen und sich ganz wie die drei berühmten “Damen vom Grill” fühlen. Und wer mag, der schaut die Dokumentation der Amerikanerin Grace Lee über “Best of the Wurst”3.

Abgerundet wird die Ausstellung in der Schützenstr. 70, dicht beim Checkpoint-Charlie, durch einen Museums-Shop und – demnächst – durch einen Imbiss. Aber Currywurst gibt es in Berlin-Mitte ohnehin an jeder Ecke. Die Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr.

Also ich gehe bei meinem nächsten Berlin-Besuch auf jeden Fall ins Deutsche Currywurst Museum, und ich freue mich jetzt schon darauf! - eh klar, oder?! :-)

Und wer sich schon vor seinem nächsten Berlin-Besuch über die Currywurst informieren will, bestellt sich am Besten das Currywurst-Buch von Marc Reisner… Übrigens, Marc, Danke für diesen Artikel ;-) !

UPDATE, am 23. Aug. 2009: Weiter lesen…

  1. Zur Webseite des Deutschen Currywurst-Museum mit allen Infos, die man als potentieller besucher braucht…
  2. Quelle: “Daten und Fakten” im Pressebereich des Onlineauftritts des Currywurst Museums
  3. Insider-Tipp für Wurstakademie-Studenten: Den Film kann man auch hier an der Wurstakademie sehen

Das Kompositum “WURSTERLEBNIS” in Winders Wörterbuch »

Winders-Wörterbuch-Screenshot von "derStandard.at"Gestern bin ich - als ich mal nachgesehen habe, wer auf die Wurstakademie verlinkt - auf einen Artikel in der Onlineausgabe der österreichischen Qualitätszeitung “der Standard”1 gestoßen. Unter den Kategorien Kultur > Literatur gibt es das Winders Wörterbuch zur Gegenwart. In diesem Wörterbuch, das ein Work in progress2 ist, nimmt Christoph Winder aus der endlosen Flut von Wörtern und Phrasen, die tagein tagaus auf uns niederprasseln, Woche für Woche einige Wörter heraus, “um sie von allen Seiten zu besehen, zu studieren, zu analysieren, zu kommentieren und zu dokumentieren, auf dass aus dem sprachlichen Stückwerk vielleicht sogar einmal zusammenhängende Konturen entstehen.”3

Gestern beschäftigte er sich mit einem ganz speziell für uns interessanten Kompositum, nämlich dem Wursterlebnis. Er beschrieb dieses Wort so wunderschön und prägnant, dass man doch glatt eine Gänsehaut bekommen könnte. Den beeindruckendsten Absatz möchte ich hier zitieren:

[...] Mich hat das Kompositum “Wursterlebnis” sogleich bezaubert, weil es dem schlichten Verzehr einer Wurst sogleich eine übergeordnete, ja fast metaphysische Bedeutung verleiht: Die Wurst wird eben nicht nur verspeist, sondern “erlebt”, und so wie ein Erlebnisurlaub gewaltig von einem bloßen Wald- und Wiesenurlaub absticht, so ist auch ein Wursterlebnis eine ganz besondere Sache. [...] 4

Wunderschön, oder?! Den Rest dürft ihr im Originalbeitrag5 auf derStandard-Seite selber lesen.

Übrigens sind die anderen vielen Beiträge zu bemerkenswerten Wörtern ebenfalls sehr lesenswert und interessant. Wisst ihr mit diesen Wörtern etwas anzufangen: Analogkäse, Abkeksen, Angefettelt, Schummelnahrung, Bieramisu, Cry Bar, Holzbombe, Nuttokratie, Knuspi, Enkelfähig, Owagscheit oder Kehrforce? Nein? Dann schaut euch ein bißchen um, in Winders Wörterbuch zur Gegenwart!

Das Wörterbuch von Christoph Winder gibt es auch als Buch! Bestellen kann man es hier im Amazon-Shop!

Und nun noch meine Frage an euch: Was ist für euch Wurststudenten ein “Wursterlebnis”? Kommentare sind erwünscht… ;-)

  1. Hier geht es zur Onlineausgabe von “derStandard”
  2. “Work in progress”, auf Deutsch: laufende Arbeit, ist in der Kunst die allgemeine Bezeichnung für ein unvollendetes, noch aktuelles Werk oder ein Werk ohne Absicht auf Vollendung (Quelle: Wikipedia)
  3. Quelle: derstandard.at, Mission Statement und Ziel des Unternehmens
  4. Quelle: Artikel auf derStandard.at “Wursterlebnis”, 12. August 2009, 12:45
  5. Siehe Fußnote #4

“DAS” Currywurst-Buch! Alles, was man über sie wissen muss! »

Buchcover "Currywurst - Alles, was man wissen muss" von Marc ReisnerDie Currywurst ist zur Zeit in aller Munde. Schon alleine deshalb, weil…

  • die Currywurst am 4.September ihren 60. Geburtstag feiert
  • …am 15. August (endlich) das Currywurst-Museum in Berlin seine Pforten öffnet
  • soeben passenderweise das ultimative Currywurst- Buch “Currywurst - Alles, was man wissen muss”1 von Marc Reisner2 erschienen ist. Und genau um dieses Buch geht es heute:

“Die Currywurst ist der beliebteste Snack Deutschlands. Doch in den Bibliotheken findet sich kaum nahrhafte Literatur zur schnellen Speise Nr.1. Dabei gibt es über die Currywurst eine ganze Menge zu berichten - Erstaunliches, Lehrreiches, Witziges. Erfahren Sie mehr über die Historie, lesen Sie, Zum Reinbeißen diese Currywurst!was Promis sagen, probieren Sie Rezepte, lassen Sie sich über die Wirkung von Curry und Ketchup informieren und von Imbissgeschichten unterhalten.” So steht es am Buch-Cover. Das hat mich neugierig gemacht und natürlich musste ich mir gleich ein druckfrisches Exemplar besorgen, um zu sehen, ob es das hält, was es verspricht.

Und das tut es! Es ist kurzweilig zu lesen, informativ und amüsant! Eine exklusive Leseprobe gibt es weiter unten… Zuerst gebe ich euch einen Überblick über die Hauptthemen des Buches:

  1. Wer hat die Currywurst erfunden? War es Herta Heuwer oder Lena Brückner? Kommt sie aus Berlin oder Hamburg?
  2. Currywurst auf Pappteller mit Brötchen - einfach nur zum ReinbeißenWarum lieben Prominente die Currywurst so innig, obwohl sie sich doch in jedem Gourmet-Tempel verwöhnen lassen könnten3? Es kommen Politiker, Schauspieler, Sportler, Unternehmer, Musiker und sogar Starköche zu Wort.
  3. Was macht die Imbissbude - diesen alltäglichen Ort mit der besonderen Speise - zu einem Treffpunkt ohne Eitelkeiten? Und warum wird die Currywurst in einem Restaurant nie wirklich heimisch?
  4. Auch die Frage nach dem Geheimnis der besten Currywurst wird gelüftet. Was hat es mit der Soße und dem Curry auf sich? Und warum ist die nur gut geschnitten wirklich echt?
  5. Und dann gibt es einen tollen Rezeptteil für diejenigen, die selber gerne in ihrer Küche herumexperimentieren. Echte Berliner Currywurst, Berliner Currywurst mit Honig, Beelitzer Kaninchen-Currywurst und sogar das Rezept von unserem Wurstakademie-Gourmet-Koch Johannes Guggenberger “Currywurst nach Art des Hauses im Kartoffelnest sind nur einige Vorschläge, um selbst Hand anzulegen. Weiter lesen…
    1. “Currywurst: Alles, was man wissen muss” von Marc Reisner (Broschiert), Preis: € 19,90, ISBN: 978-3837098716, In jeder gut sortierten Buchhandlung zu kaufen oder zu bestellen und kann auch hier bei amazon bestellt werden. Und hier noch zur Webseite des Currywurstbuches und zum Currywurst-Buch auf Twitter
    2. Marc Reisner ist Journalist und gebürtiger Berliner. Er lebt in Lüneburg und in Zürich.
    3. Wo sie sich sicher trotzdem öfter verwöhnen lassen…

Erich Kästner über das Glück und die Wurst »

Das Glück ist keine Dauerwurst...


“Das Glück ist keine Dauerwurst,
von der man täglich eine Scheibe
herunterschneiden kann.”

Erich Kästner
(*1899, +1974)



Dieses Zitat stammt von Erich Kästner1 und zwar aus seinem “Märchen vom Glück”2. Da hat er leider schon recht. Wie schön wäre es, wenn das Glück eine Dauerwurst wäre… Ok ok, hören wir auf zu träumen. Apropos “träumen”: Das Einzige, wovon man zur Zeit träumen kann, ist wohl vom Sommer, der ja bisher nicht wirklich existent war. Vielleicht erfüllt sich ja wenigstens dieser Traum in nächster Zeit… ;-)
Da kommt mir aber trotzdem noch Folgendes in den Sinn: Glück ist zwar vielleicht keine Dauerwurst, aber wie man auf dem Foto oben3 sehen kann, hängen Würste und Glück doch irgendwie zusammen. Hufeisen, ein Glückssymbol, haben schließlich eine Wurstform

  1. Mehr zu Erich Kästners Leben und Werk kannst du hier auf Wikipedia nachlesen…
  2. Diese Geschichte ist im Reclam-Büchlein “Arbeitstexte für den Unterricht. Deutsche Kurzgeschichten” zu finden
  3. Die kleine Fotomontage besteht aus diesem und diesem Wikipedia-Foto.