Kategorie: Bildende & Darstellende Kunst

Ein neuer Wurstblog am Start: “Wurstologie - Witzige Wurstweisheiten” »

Der Schriftzug des Wurstologie-BlogsDas Leben kann schon spannend sein. Man weiß einfach nie, was der nächste Tag bringt. Manchmal sind es Dinge, über die man sich nicht freut und an denen man länger zu knabbern hat. Aber dann gibt es viele schöne Dinge die uns überraschenden. Diese Woche kam so eine schöne Überraschung aus heiterem Himmel dahergeflogen: 1) Monika Sim1 kontaktierte mich, da sie von der Wurstakademie begeistert ist (Danke sehr! :-) ). Außerdem schrieb sie daraufhin 2) einen Artikel in Ihrem ArtBlog über “Vergleichende Wurstologie”2 (Sehr amüsant!) und hinterließ 3) ihren guten Senf unter unserem Imbissbuden-Deutsch-Artikel.

Die Wurstbügel -  Kleiderbügel der anderen Art...Das war alles schon mal sehr positiv, aber die große Überraschung kam gestern per Mail mit dem Hinweis auf ihren neuen kreativen, lustigen und absolut sehenswerten Wurst-Blog namens “Wurstologie”! Da staunte ich nicht schlecht! Hut ab! Sie geht ans Thema “Wurst” etwas anders heran als wir - nicht so Eine ganz spezielle Wurst: Die Fliegerwurstwissenschaftlich wie wir :-) , sondern eher künstlerisch. Und so zaubert sie mit ihren wurstigen Illustrationen jedem ein Lächeln ins Gesicht und will zusätzlich noch informieren. Ich denke, unsere 2 Wurst-Blogs ergänzen sich perfekt und in Zukunft kann man sicherlich einige gemeinsame Projekte starten! Freue mich schon darauf!

Aber jetzt schreibe ich hier gar nicht mehr lange. Ihr solltet euch selbst ein Bild davon machen: Wisst ihr, was es mit Wurstbügel oder Fliegerwurst auf sich hat? Nein? Dann schaut mal schnellstens auf den Wurstologie-Blog und informiert euch! Viel Spaß!

>> Hier geht es zum Wurstologie-Blog… <<

  1. Monika ist Künstlerin im Norden Deutschlands, genauer gesagt in Friedrichstadt. Ihr könnt euch auf ihrem Kunst-Blog informieren, was Monika so alles macht bzw. zu sagen habt…
  2. Hier geht es zum Artikel über “Vergleichende Wurstologie” auf Monikas ArtBlog.

Der Film “Best of the Wurst” von Grace Lee »

Im Beitrag von letztem Samstag gibt es eine interessante, unauffällige Fußnote, in der ich euch einen Insider-Tipp gab, dass man den Film “Best of the Wurst”1 nicht nur im Currywurst Museum sehen kann, sondern auch im Internet. Diesen kultigen Film von Grace Lee2, der sogar 2004 beim “Berlinale Talent Campus” für den “Berlin Today Award” nominiert war, will ich euch nicht vorenthalten! Aber nehmt euch etwas Zeit, der Film dauert 24 Minuten. Und noch was: Der Film ist hauptsächlich in Englisch (bis auf die Berliner, die zu Wort kommen), schön und deutlich gesprochen - also ist es von Vorteil, wenn ihr ein bisschen der englischen Sprache mächtig seid. ;-)

Nun auf alle Fälle viel Spass mit dem Film “Best of the Wurst” - der der Wurst bzw. Currywurst alle Ehre macht!

http://www.spike.com/video/2677478

Thanks, Grace Lee, for this excellent Currywurst-Movie!

Fakten zum Film, Credits & Film-Festivals: Weiter lesen…

  1. Der Film “Best of the Wurst” hat auch eine eigene Film-Webseite
  2. Hier geht’s zur Webseite von Grace Lee und hier zu ihrer Filmographie auf der Internet Movie Database

Das Currywurst Museum in Berlin öffnet seine Pforten »

Das Logo des Berliner Currywurst MuseumHeute, den 15. August 2009 um 12:00 ist es endlich soweit! Das Deutsche Currywurst Museum in Berlin1 öffnet seine Pforten und macht Berlin somit um eine tolle Attraktion reicher.

Als ich allerdings die Eintrittspreise sah, konnte ich mir den Gedanken nicht verkneifen, dass es bei diesen satten Preisen sicherlich so manchem Currywurst-Fan schon vor dem Eintritt der Appetit vergehen könnte: Stolze 11,00 Euro werden pro Erwachsenem, 8,50 Euro für Studenten, Schüler ab 14 und Senioren an der Kasse fällig. Bei einer errechneten Verweildauer von 60 bis 90 Minuten 2 ist das ganz schön happig.

ABER: Wer drin ist, wird nahezu überwältigt von den zahlreichen Sinneseindrücken, die auf Auge, Ohr und Nase einströmen. Hier blubbert Ketchup, da duftet Curry, dort erzählen Prominente, wie So schaut das Currywurst Museum von innen aus...eine Currywurst für sie aussehen sollte. Das Themenspektrum ist breit, reicht von der Geschichte der Currywurst (an Herta Heuwer kommt dabei niemand vorbei) über die Gewürzkammer mit ihren Riechstationen bis hin zu ökologischen Aspekten der Currywurst. Dann kann der Besucher mal in die Rolle des Imbissbuden-Betreibers schlüpfen und sich ganz wie die drei berühmten “Damen vom Grill” fühlen. Und wer mag, der schaut die Dokumentation der Amerikanerin Grace Lee über “Best of the Wurst”3.

Abgerundet wird die Ausstellung in der Schützenstr. 70, dicht beim Checkpoint-Charlie, durch einen Museums-Shop und – demnächst – durch einen Imbiss. Aber Currywurst gibt es in Berlin-Mitte ohnehin an jeder Ecke. Die Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr.

Also ich gehe bei meinem nächsten Berlin-Besuch auf jeden Fall ins Deutsche Currywurst Museum, und ich freue mich jetzt schon darauf! - eh klar, oder?! :-)

Und wer sich schon vor seinem nächsten Berlin-Besuch über die Currywurst informieren will, bestellt sich am Besten das Currywurst-Buch von Marc Reisner… Übrigens, Marc, Danke für diesen Artikel ;-) !

UPDATE, am 23. Aug. 2009: Weiter lesen…

  1. Zur Webseite des Deutschen Currywurst-Museum mit allen Infos, die man als potentieller besucher braucht…
  2. Quelle: “Daten und Fakten” im Pressebereich des Onlineauftritts des Currywurst Museums
  3. Insider-Tipp für Wurstakademie-Studenten: Den Film kann man auch hier an der Wurstakademie sehen

Würstelstand - Ein Kurzfilm von Nicolas Neuhold »

Als Jahresabschlussbeitrag 2008 stelle ich euch heute an der Wurstakademie einen amüsanten und spannenden Kurzfilm vor: Den 10-Minuten-Kurzfilm “Würstelstand” aus dem Jahr 2004. Buch und Regie YouTube Preview Image hat der österreichische Filmemacher Nicolas Neuhold1 in die Hand genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Nicolas verfilmte die Geschichte von zwei Einbrechern2 in Wien, die nach einem erfolgreichen Einbruch Hunger bekommen. Und was tut man da in der Stadt der Würstel- stände am Besten? Natürlich, man ver- schafft sich den Zugang zu einem solchen Standl. Allerdings sollte man bei so einer Idee nie die Realität des Wiener Nachtlebens außer acht lassen! Und so erregt das Einbrecher- pärchen die Aufmerk- samkeit von hungrigen Polizisten im Nachtdienst und von Ballbesuchern, die ja liebend gerne nach einer durchtanzten Nacht ein Würstchen essen gehen. Und mit einem Wiener Sandler machen sie auch noch Bekanntschaft. Und genau das alles ist gut für uns: Wir haben etwas zu Schmunzeln! Und spannend ist der Film obendrein!

Der Film “Würstelstand”3 wurde übrigens in Erinnerung an den von so vielen Österreichern heißgeliebten österreichischen Schilling4 gedreht. Es soll ja immer noch eine Menge Österreicher geben, die dem Schilling nachweinen5 - aber das ist eine andere Geschichte!

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins Jahr 2009!

  1. Nicolas Neuhold hat schon einige Kurzfilme gedreht, die auf seiner Webseite anzusehen sind.
  2. Das Einbrecherpärchen wird von Roswitha Szyszkowitz und Peter Faerber gespielt. Und weil wir gerade dabei sind: Oskar Blaha spielt den Sandler, Andreas Steppan den Ballgast, Robert Ritter und Markus Haider die Polizisten und Oliver de la Varre den Würstelstandbesitzer.
  3. Hier gehts zur offiziellen Filmwebsite.
  4. Mehr zum geliebten österreichischen Schilling gibt es auf Wikipedia zu lesen
  5. Jammern nützt nichts. Der Euro ist nun mal da… ;-)

Wurst-Post: Briefmarkenkunst von Edition 8×8 »

Zwei der 12 WurstbriefmarkenIn einer Zeit in der hauptsächlich geE-Mailt, geTwittert, geSkyped und geSMSt wird, vergisst man allzu leicht die Kunst Briefe zu schreiben. Viele denken sich nun wahrscheinlich “Ach mein Gott, Briefe schreiben! Was für eine Qual! Zuviel Zeitaufwand. Besser schnell eine E-Mail oder ein SMS schicken!”
Keine Frage, im Geschäftsbereich geht es meist nicht mehr anders, aber im Privatbereich freuen sich die meisten Menschen, wenn man ihnen Zeit schenkt - das tut man eindeutig mit einem handgeschriebenen Brief.

Der komplette Wurstbriefmarken-BogenAuf das Kuvert gehört natürlich die richtige Marke: Eine Wurstbriefmarke passenderweise.1 Dieses Markenset stammt von Martin Graf der im Werkstattladen Edition 8×82 in Hamburg mit seinen Mitarbeitern “vergnügliche Papierkunst für Jung und Alt” herstellt. Ein sehr kreativer Laden in dem sicher jeder, der ein bisschen Kunstverständnis besitzt, was findet.
Die Briefmarken sind in  2 Größen erhältlich. Auf dem DinA4-Bogen sind die Marken 5×6cm groß und auf dem DinA5-Bogen 4×6cm. 12 Marken sind auf einem Bogen, gedruckt im Offsetdruck auf einer Rotaprint R45K3  auf 100g Papier. Da jeder einzelne Bogen handperforiert wird, ist jedes Briefmarkenset ein Unikat! Klarerweise sind die Marken gummiert und können wie eine normale Marke aufgeklebt werden. Die Wurst-Briefmarken kann man direkt auf der Seite von Edition 8×8 bestellen und kosten € 10,00 (DinA5-Bogen) bzw. € 12,00 (DinA4-Bogen). Ein fairer Preis für diese 12 Kunstwerke. Sicher auch kein Fehler: Wenn ihr in oder in der Nähe von Hamburg seid, schaut mal in den Laden.4

Echte Wurstpost aus HamburgAuf den Geschmack gekommen? Dann probier es einfach mal wieder aus: Schreib deiner Auserwählten/deinem Auserwählten einen “echten” Brief, am Besten mit Salami-Tinte, kleb eine Wurstmarke drauf und ihr/sein Herz gehört dir! Mit Sicherheit! Und falls du nicht mehr weißt, wie man einen guten Brief schreibt, hat Johann Wolfgang von Goethe einen guten Tipp auf Lager:

“Schreibe nur, wie du reden würdest,
und so wirst du einen guten Brief schreiben.”
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  1. Aber nicht vergessen zusätzlich eine “echte” Briefmarke draufzukleben - über Nachzahlungen freut sich niemand!
  2. Zur Website von Edition 8×8, dort gibts jede Menge andere originelle Papierkunst!
  3. Eine im Kunstbereich häufig anzutreffende Druckmaschine. Rotaprint war in Berlin ansässig und galt als Pionier des Kleinoffsetdrucks. Die Firma wurde 1904 gegründet und ging leider Ende der 1980er Jahre in Konkurs. Nun hat sie Kultstatus.
  4. Öffnungszeiten des Ladens: immer Mittwochs von 15 bis 20 Uhr oder nach Vereinbarung.
  5. Zitat aus: Brief an Cornelia Goethe, 7. Dezember 1765