By Prof. Wurst on Dez 19, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst | 0 Comments
Online-Wurstspiele habe ich ja schon vorgestellt, nämlich hier und hier. Nun kommt mal ein Brettspiel dran: “Schnapp die Wurst!” heißt das Spiel von Haba, und ist für Kinder von 4 bis 7 Jahren geeignet. Die Spielidee hatte Markus Nikisch und die Illustration stammt von Oliver Freudenreich.
Es geht um Folgendes: Auf einer Wäscheleine hängen frisch gewaschene Socken. Doch nicht sie sind der Grund dafür, dass die Hunde schnuppernd herumlaufen: Nein, direkt daneben hängen duftende Würstchen - frisch geräuchert, versteht sich! Welcher Hund erwischt wohl die meisten Leckerbissen? Der Hund, der sich die meisten Würstchen schnappen kann, gewinnt. Doch Vorsicht ist geboten! Wer aus Versehen eine Socke schnappt, muss etwas von der leckeren Beute abgeben!
Nachdem das Spiel aufgebaut ist und die Wäscheleine gespannt ist, wird eine Sockenkarte mit einer Wäscheklammer auf der einen Seite und auf der anderen eine Wurstkarte aufgehängt.
Nun sucht sich jedes Kind einen Hund aus und gibt ihm einen Namen. Ach ja, wir haben ja noch den Futternapf. Dieser wird neben das Spiel gestellt und mit einem Würstchen “gefüllt”. Die restlichen Würstchen und der Würfel werden bereitgelegt. Das Kind, das zuletzt beim Wäsche aufhängen geholfen hat, darf beginnen. Hat noch niemand geholfen, wird das Spiel als Erziehungsmaßnahme wieder eingepackt.
Aber nehmen wir mal an, dass es ein Kind gibt, das schon geholfen hat, darf es beginnen und würfelt einmal. Was ist nun auf dem Würfel zu sehen?
1. Der Futternapf? Dann ist dieser Hund ein richtiger Glückshund! Er darf sich alle Würstchen nehmen, die gerade im Futternapf liegen. In unserem Fall also das eine Würstchen. Sofort wird wieder eine Wurst aus dem Vorrat in den Futternapf gelegt. Der Futternapf ist also nie leer.
2. Die Wäscheleine? Nun darf das Kind die Wäscheleine bewegen. Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 19, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 9 Comments
Gestern war ich auf der Suche nach ganz etwas anderem, als plötzlich diese appetitliche Wurst-Schrift namens “Alpha Sausage” auf dem Bildschirm erschien. Noch dazu gratis zum runterladen und verwenden. Als ich mir dann meine Kontaktlinsen herausnahm und wieder meine Brille aufsetzte, kam mir die Idee mit dieser Wurstschrift einen wurstakademischen Sehtest mit euch durchzuführen. Ihr könnt diesen Test nun vor dem Bildschirm machen oder auch herunterladen und ausdrucken. Weitere Infos zum Downloaden am Ende des Artikels.
Also, lasst uns beginnen! Zuerst gehen Sie mal 2m vom Bildschirm weg! Na los! Und nun lesen Sie bitte die Buchstaben, die in der obersten Zeile stehen laut vor…. Gut so! Dann die Buchstaben der 2 Reihe - von rechts aber, bitte schön!…. Auch noch gut. Kommen wir zur 3. Zeile……

Also Wurst, Knacker, Prof. Wurst, Frankfurter, Waldviertler, Currywurst und Wurstbaum konntest du gut lesen, aber bei der untersten Zeile tatest du dir schwer? Na, dann solltest du aber schon mal einen Termin beim Augenarzt ausmachen und das noch genauer ansehen lassen. Vielleicht brauchst du ja wirklich eine Brille oder eine stärkere Brille…
Du kannst diesen wurstakademischen Sehtest auch gerne downloaden und ausdrucken. Formate stehen alle bereit: Von DIN A4 bis DIN A0 - also Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Okt 24, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst, Literatur | 6 Comments
Als ich vor kurzem einen Abend lang auf die 4jährige Tochter von Freunden aufpassen durfte, fragte mich diese beim schlafen gehen, ob ich ihr nicht ihr Lieblingsbuch vorlesen will. Und ich staunte nicht schlecht, als sie mir das Buch “Ich will Wurst” in die Hand drückte. Das war mir natürlich eine große Freude!
Ich las und beschrieb ihr die toll gemalten Bilder und als Timmy, die Hauptpersonkatze in diesem Buch, zum Schluss genüsslich seine Wurst grillte, war sie schon im Land der WürsteTräume.
Ein paar Tage später fragte ich beim Atlantis-Verlag in Zürich/Schweiz an, ob sie mir 2 Exemplare senden könnten, eines für die Wurstakademie-Bibliothek und eines zum Verlosen. Kurze Zeit später waren die Bücher bei mir. Herzlichen Dank dafür!
Die Bilderbuch-Geschichte handelt von einer Katzenfamilie - Mama, Papa, Elsa, Max und Timmy - die an einem schönen Sommertag ein Picknick beim Grünen Stein machen wollen. Alles ist ganz friedlich und idyllisch dort bis zu dem Zeitpunkt, an dem Timmy mitbekommt, dass seine Mama die Würste vergessen hat. Nachdem ihm niemand die Würste holen will, ist ein Wutanfall ist Folge! Sein Anfall bewirkt allerdings nichts und er beschließt, sich die Würste selber zu holen. Und so beginnt sein Abenteuer! Er geht durch Wälder, über Felder, beim Bauernhof vorbei, durch Straßen, über Kreuzungen, durch einen Gemüsegarten bis er schließlich zu Hause ankommt. Dort holt er sich seine Wurst aus dem Kühlschrank und macht noch eine Nachspeise mit Erdbeeren. Dann macht er sich wieder auf den Weg. Es dämmert schon und alle Personen, die er auf dem Weg nach Hause traf, sind nicht mehr da. Da bekommt er es mit der Angst zu tun, nimmt aber all seinen Mut zusammen und macht sich schnellstens auf den Weg. Gut, dass er seine Taschenlampe nicht vergessen hat! Nach einigen spannenden
Situationen ist er wieder beim Grünen Stein und alle sind glücklich, dass Timmy wieder da ist und sogar eine Nachspeise mitbrachte. Timmy ist mächtig stolz auf sich, dass er das wirklich ganz alleine durchgezogen hat. Aber am meisten freut sich Timmy über seine Wurst, die er genüsslich grillt und dann ganz alleine isst!
Eine wirklich schöne, spannende, lustige und freche Geschichte für selbstbewusste Kinder und für Eltern, die solche Kinder mögen. Da die Autorin Doris Lechner eine Freude am Detail hat, kann man diese Geschichte mit Beschreibungen der Bilder ganz schön Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Mrz 1, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst | 1 Comment
Ich glaube, es war in der Volksschule, als ich das letzte Mal wirklich ernsthaft etwas bastelte. Heute war es das erste Mal seit damals wieder soweit, und ich nahm den Wurstmobile-Bastelbogen, Schere, Faden und Kleber zur Hand und genoss den wunderschönen Frühlingstag am Balkon. Heraus kam, mit einigen kleinen Flüchen zum Schluss, ein tolles Wurstmobile, das nun in meiner Küche hängt und auf das ich jetzt schon ein bißchen stolz bin. Das Wurstmobile stammt übrigens aus dem Hause “Edition 8×8“, so wie die Wurst-Briefmarken, über die wir ja vor einiger Zeit schon berichteten.
Ich muss zugeben, dass es einerseits viel Spass gemacht hat, aber andererseits auch viel Geduld forderte, vor allem beim Ausbalanzieren, das wirklich Millimeterarbeit ist. Zuerst dachte ich, dass es in 15 Minuten erledigt ist, aber dann war ich doch glatt eine volle
Stunde am Basteln. Dieser Beitrag steht zwar in der Kategorie für Kinder, aber es ist dringend zu empfehlen, dass ein geduldiger Erwachsener mitbastelt, denn sonst kann es passieren, dass das Kind die Nerven wegwirft und auf den Wurstblättern und der Wurst wutentbrannt herumtrampelt, weil alles nicht so geht, wie es sich die Kleinen vorstellen. Die letzten Arbeitsschritte verlangen Geschick und Geduld - und wir wissen ja alle, Kinder sind etwas ungeduldig.
Dann lasst uns mal die Bastelstunde beginnen!
Was braucht man alles? Den Bastelbogen mit den 2 Stäbchen logischerweise und zusätzlich noch eine Schere, ein Lineal, einen Papierkleber und eine Rolle Nähgarn.
Zuerst nimmt man einen der beiden Stäbe und schneidet zwei 8cm-Stücke und ein 12cm-Stück ab. Der 2. Stab ist als Reserve dabei, falls man sich “verschneidet”. Ich habe ihn nicht gebraucht.
Nun schneidet man aus dem Bastelbogen alle Teile aus. Die 4 Wurstscheiben, die Wurst und das Schwänzchen der Wurst. Bei den Wurstscheiben aufpassen - diese zuerst grob ausschneiden, dann an der Linie falten und dann das Wurstblatt Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jan 20, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 7 Comments
Quartette - wer kennt sie nicht. Ich erinnere mich, dass sie in den 70er und in den 80er-Jahren hochaktuell waren. Ich musste damals mit meinen Enkeln immer ein Motocross- und ein Formel1-Quartett spielen. War sehr kurzweilig und spaßig, ich kann mich noch ganz genau erinnern.
Heute hatte ich ein regelrechtes Quartett-Flashback!
Ihr wisst, wenn ein Produkt etwas mit Würstel zu tun hat, dann bin ich Feuer und Flamme dafür! Und so war es vor kurzem, als ich das Berliner Currybuden-Quartett entdeckte. Die Idee dazu hatte Felix Fiedler von kopftourist.de und die Umsetzung kann sich sehen lassen. 36 ausgewählte Berliner Currywurst-Buden sind auf den Spielkarten, die es übrigens auch auf Englisch gibt, verewigt. Eigentlich bekommt man Lust, bei allen Buden die Würste zu testen. Das heißt, wenn man 3 mal am Tag eine Currywurst isst, braucht man nur einen 12-Tage-Berlin-Aufenthalt. Klingt gar nicht schlecht! Ansonsten wird ja auch viel geboten in dieser Stadt. Also langweilig wird einem dort sicher nicht…. und hungrig bleibt man auch nicht!
Auf jeder der Karten ist eine Wurst-Bude abgebildet und darunter stehen folgende Werte:
PREIS: Hier ist der Gesamtpreis angegeben, sprich: Currywurst und Pommes. Wenn schon, denn schon!
- ZUBEREITUNGSZEIT: Currywurst-Buden sind ja eigentlich Fastfood-Buden. Die Zubereitungszeit ist deshalb sehr wichtig. Je schneller von Bestellung bis zum Überreichen, desto besser.
- GEWICHT WURST & CO: Es geht ja meist um den großen Hungen. Deshalb ist dies ein gewichtiges Argument. Dieses Gewicht ist die Summe von Pappschale, Wurst und Currysauce.
- GEWICHT POMMES: Wer wird schon von Currywurst solo satt? Niemand!
- WURSTSTÜCKCHEN: Interessant zu wissen, wie oft man mit der Gabel in die vorgeschnittene Wurst piksen kann.
- POMMESSTÄBCHEN: Sicher eine schwierige Aufgabe, die Pommesstäbchen zu zählen. Vor allem, wenn man sie beim Zählen gleich isst und sich dann verzählt. Soll vorgekommen sein.
Die 36 originalen Currywurstbuden sind schön fotografiert und es steht auf jeder Karte der Standort der Bude. Auf der Karte oben rechts, stellvertretend für alle anderen, sieht man die Bude “Iß Was!”.
Für alle, die sich an die Quartett-Spielregeln nicht mehr so recht erinnern können, habe ich die 2 Arten hier beschrieben: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Sep 18, 2008 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 3 Comments
Ich glaube, es gibt wenige Würstlstandbesucher, die nicht schon mal gedacht haben, dass es ein Spass sein muss, einmal selber im Wurststand zu stehen, um Würstl zu verkaufen und damit viel Geld zu machen. Es gibt viele Besitzer von Würstlständen, die sich damit eine goldene Nase verdient haben! Aber ich sage euch, es ist Stress pur, wenn ihr da steht und 20 Leute auf einmal ihre Wurst haben wollen.
Mit diesem im Netz gefundenen Spiel könnt ihr euch selber testen, ob ihr fähig seid, Wurstverkäufer zu sein! Dieser Wurststand steht in Wien, einer Stadt in der die Wurstkultur zu Hause ist - es kann sein, dass einige von euch Probleme mit dem Wiener Slang haben, aber man gewöhnt sich an alles.
Man kann sich sogar seine Kunden selber aussuchen - zwischen 4 und 8 müssen es sein. Es stehen mehr oder weniger bekannte österreichische Persönlichkeiten zur Auswahl. Zum Beispiel Kaiser Franz Josef (Wer kennt ihn nicht!), Falco (Gott hab ihn selig)!, Arnold Schwarzenegger (Arni for President!), DJ Ötzi und Hansi Hinterseer (Wer will sie kennen?), Sigmund Freud (Was der wohl dazu gesagt hätte, wenn man sagt, man liebt Würstel? Nein, ich will’s nicht wissen!), Gerda Rogers (Was sagen die Sterne?) und einige mehr.
Durch Mausklick kann der Spieler zwischen Bratwurst, Debreziner und Käsekrainer wählen. Eine kleine Uhr zeigt dabei immer
die optimale Dauer des Grillvorganges an. Ist das Würstel fertig, muss es dem Kunden in den Mund serviert werden. Dabei ist zu beachten, dass Weiter lesen…