Kategorie: Vorlesungen / Serien

#8: Die Glücksschweinfamilie aus Glas »

Die Glücksschweinfamilie aus Glas

Schwein gehabt” Nr.8

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bisschen Glück im Leben schadet nicht…

…und wie könnte man besser nach einer kleinen kreativen Schaffenspause wieder
durchstarten
, als mit der Unterstützung einer ganzen Glückschweinfamilie! :-)


Der Wurstbaum von Prof. Wurst #3 »

Der Wurstbaum von Prof. Wurst - Das Logo dieser Serie.So, hier bin ich wieder!1 ;-) Wahrscheinlich glaubt ihr, dass es meine Wurstbäume gar nicht mehr gibt, weil ich schon lange nicht mehr über diese berichtet habe. Am 13. Juli 2009 gab es das letzte Update bezüglich meiner Wurstbaum-Zucht. Aber es gab nicht so viel dazu zu sagen, denn wie ihr wisst, Bäume wachsen ja langsam - aber dafür kann sie so schnell nichts umbringen.

Meine 8 Wurstbäume nach fast einem Jahr...Meine 8 Wurstbäume haben die letzten Monate gut überstanden. Die Sommerhitze macht ihnen ja sowieso nichts aus - in Afrika ist es merklich wärmer, einen Hagel haben sie auch gut überstanden (allerdings mit sehr viel Glück!) und Laus-Angriffe wurden auch erfolgreich abgewehrt.
So wie es aussieht müssen diese Bäume einen eigenen Lausschutz besitzen. Als ich einige Tage im Spätsommer nicht nach ihnen sehen konnte, weil ich ja auf Wurstreise in Wien war und die Tage davor und danach etwas stressig waren, bliesen sofort Läuse zum Angriff! Und das Beste: auch noch 2 verschiedene Arten: die Diese verdammten Wollläuse...gemeine Blattlaus und diese schneeweißen Wollläuse. Und ihr wisst, dass ich Schnee nicht ausstehen kann - in Lausform erst recht nicht! Auf jeden Fall traf mich der Schlag, als ich die Läuse entdeckte und dachte: “Das war’s nun mit der Zucht.”

Aber dann kam wieder der Forscher in mir zum Vorschein. Ich wollte wissen, wie die Bäume auf Läuse reagieren. Also behandelte ich die eine Hälfte der Bäume mit Weiter lesen…

  1. Der Grund für die 2 Wochen Abstinenz: Es gab im Hintergrund viel zu tun. Es wird an einem Wurstakademie-Shop gebastelt und ein neues wurstiges Projekt ist auch im entstehen - mehr zu beiden Punkten demnächst…

#7: Die Glücksschweinfamilie aus Holz »

Die Glücksschweinfamilie aus Holz

Schwein gehabt” Nr.7

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bisschen Glück im Leben schadet nicht…

…vor allem am Jahresanfang nicht!
Auf dass es ein tolles Jahr 2010 für uns alle wird!


#6: Das Advents-Glücksschwein »

Das Advents-Glücksschwein - zwei Lichtlein brennen

Schwein gehabt” Nr.6

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bisschen Glück im Leben schadet nicht…

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier -
dann steht das Christkind vor der Tür.

Bis Weihnachten wird jeden Sonntag ein weiteres
Advents-Glücksschweinchen entzündet… :-)

Und so schaut das Schweinchen bei Tag aus: Weiter lesen…

#5: Die herbstigen Nebel-Glücksschweine »

Die herbstigen Nebel-Glücksschweine

Schwein gehabt” Nr.5

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bisschen Glück im Leben schadet nicht…

Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer, die Blätter fallen zu Boden und
Nebel taucht immer öfter auf. Welche Schweinchen würden da besser passen als diese,
die scheinbar zu viel Nebel schluckten…

Vorlesung 14: Wurst und Minimal-Art »

Wurstkunst und Minimal ArtDas Wichtigste auf einen Blick:
wurstarrow2.gifEntstehung in 1960er Jahren in den USA
wurstarrow2.gifGegenreaktion zur Pop-Art
wurstarrow2.gifWertfreie Reihung einfachster geometrischer Formen
wurstarrow2.gifZiel ist die absolute Identität der Form mit sich selbst, ohne illusionistische Zutat
wurstarrow2.gifMalerei, Plastiken, Objekte
wurstarrow2.gifz.B.: Donald Judd, Robert Morris, Dan Flavin1


Minimal-Art oder auch Minimalismus ist eine speziell amerikanische Kunstbewegung, die erstens eine Gegenbewegung zur Pop-Art darstellt und sich zweitens von den europäisch geprägten Kunstrichtungen, wie dem Konstruktivismus, der konkreten Kunst und am Bauhaus, abheben wollte. In den frühen 60er Jahren war die Minimal-Art vor allem in der Bildenden Kunst (Malerei, Bildhauerei, Objektkunst) vorherrschend. Aber auch die Architektur wurde durch Minimalismus geprägt.

Minimal Art mit Knackern/Salzburger by Prof. Wurst

Schematische Klarheit, Logik, Objektivität und Entpersönlichung - danach strebt Minimal-Art. Das Reduzieren auf einfache, übersichtliche und meist geometrische Grundformen sind typisch für Skulpturen und Objekte dieser Kunstrichtung. Auch wenn es Minimal-Art in der Malerei gibt, in der Farben und Formen auf das Einfachste reduziert werden, wird Minimalismus doch vorwiegend auf dreidimensionale Kunst angewendet.
In der Architektur ist die Anwendung des Minimalismus zwar keine Erscheinung der modernen Architektur, sondern war schon in der Vergangenheit vorhanden, aber in der Moderne nahm der Minimalismus in der Architektur ein vorherrschende Stellung ein. Gebäudeformen sind stark reduziert und weisen oft kubische Formen auf. Formreinheit und Geometrismus sind hier passende Stichworte. Besonders bekannt sind hier bspw. Ludwig Mies van der Rohe2 und Weiter lesen…

  1. Diese drei Künstler auf Wikipedia: Donald Judd, Robert Morris, Dan Flavin
  2. Mehr zu Ludwig Mies van der Rohe hier und hier.

#4: Die Glücksschwein-Familie »

Eine (fast) komplette Glücksschwein-Familie

Schwein gehabt” Nr.4

Schweine und Wurst gehören zusammen und ein bißchen Glück im Leben schadet nicht…

Eine süße kleine Glücksschwein-Familie sieht man hier: Frau Mama mit 2 Töchterchen.
Nur einer fehlt: Herr Papa. Aber der findet sich bestimmt, bei diesen süßen Schweinchen… :-)

Der Wurstbaum von Prof. Wurst #2 »

Der Wurstbaum von Prof. Wurst - Das Logo dieser Serie.Anfang März erzählte ich euch, dass die Samen des Wurstbaums bei mir im Briefkasten lagen und dass ich in den darauffolgenden Tagen mit der “Wurstbaum-Zucht” beginnen wollte. Das habe ich damals auch getan.

Zuerst gab ich alle Samen in ein Wasserglas und stellte es auf einen Heizkörper, damit das Wasser lauwarm blieb. Das habe ich deshalb getan, damit die harten Samen etwas weicher werden und das Keimen leichter geht - den Tipp bekam ich mal vor ewig langer Zeit von einem Gärtner. Ich ließ die Samen 4 bis 5 Tage im Wasser.

In der Zwischenzeit besorgte ich mir ein kleines Treibhaus, um den Samen die idealen Bedingungen bzw. Temperaturen bieten zu können, um auszutreiben. Ich nahm die Torftöpfchen, Erde rein, Samen rein - insgesamt 18 Stück - und noch 1cm Erde darauf. Nach dem Angießen kam der Deckel drauf und dann begann das Warten. Ich passte auf, dass die Erde immer feucht war und schaute jeden Tag, ob sich was tut. Und dann war es eines Tages, ca. 4 Wochen nach dem Einsetzen wirklich soweit - ich sah die ersten grünen Spitzen! Die Wurstbäumchen kamen dann eins nach dem anderen heraus. Insgesamt 8 Stück, die restlichen 10 Samen hatten keine Lust zum Austreiben - auch ok.

Die Wurstbaumsamen in den Torftöpfchen - Closeup Die Samen im den Torftöpfchen von oben Und dann noch 1cm Erde auf die Samen... Deckel drauf und warten, warten und warten.

So schauten die Wurstbäume Ende Juni 09 aus - ok, Bäumchen! Die Pflanzen werden umgetopft... So, fertig umgetopft... ...viel Spass beim Weiterwachsen, liebe Wurstbäumchen!

Ende Juni war es dann soweit und ich befreite sie aus dem Treibhaus”gefängnis” und pflanzte sie in größere Töpfe. Nun stehen sie bei mir am Balkon und erfreuen sich des Sonnenlichts (wenn mal die Sonne zwischen Wolken hervorkommt - was im Moment nicht so oft der Fall ist!) und der UV-Strahlen. Weiter lesen…

Vorlesung 13: Wurst und Op-Art »

Wurstkunst und Op-ArtDas Wichtigste auf einen Blick:
wurstarrow2.gifEntstehung um 1960 Anfang der 1920er Jahre
wurstarrow2.gifBeruht auf linearen Strukturrastern und der Farbperspektive
wurstarrow2.gifOptische Illusion durch musterähnliche Wiederholung geometrisch-abstrakter Motive
wurstarrow2.gifVisuelle Wahrnehmung ist von Interesse
wurstarrow2.gifMalerei, Plastiken
wurstarrow2.gifz.B.: Victor Vasarely, Bridget Riley, Henryk Berlewi1

Unsere letzte Vorlesung ist Ewigkeiten her - es ging um Pop-Art. Naja, das Sommersemester verlief lehrmäßig nicht ganz so rund, wie man es sich wünschen würde. Aber so ist das manchmal auf der Uni. Man steht vor dem Hörsaal und es hängt ein Zettel an der Tür, das die Vorlesung kurzfristig ausfällt und man ärgert sich grün und blau, dass man extra hergekommen ist und der Tag auseinander gerissen wurde. Wie auch immer, wir machen nun mit der Vorlesung an unserer Sommer-Uni weiter, für diejenigen Studenten, die auch in den offiziellen Ferien was lernen wollen…

Die unendlich lange Wurst von Peter KoglerOp-Art ist eine Abkürzung für “optical Art” - d.h. es ist eine Kunstrichtung, die mit der optischen Wahrnehmung des Betrachters spielt. Das kann man sich so vorstellen, dass geometrisch abstrakte Farb- oder schwarz-weiß-Muster und -figuren Bewegungs- und Flimmereffekte hervorrufen.

Bis heute ist nicht wirklich geklärt, wer der eigentliche Gründer dieser Kunstrichtung ist. Einerseits wird gesagt, dass Op-Art sich um 1960 in den USA entwickelte. Die erste große Op-Art-Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art2 präsentierte 1964/65 vor allem Arbeiten von Victor Vasarely in der Ausstellung “Responsive Eye”. Aber andererseits gibt es da noch den Polen Henryk Berlewi, der auf Grund dieser Ausstellung nach New York flog und den Amerikanern zeigte, dass er schon Anfang der 20er Jahre so gemalt hat. Da staunten die Amerikaner nicht schlecht, als das “aufgedeckt” wurde. Horst Richter, ein bedeutender Historiker des Konstruktivismus, schrieb über Vasareley folgendes: Weiter lesen…

  1. Diese drei Künstler auf Wikipedia: V. Vasarely, B. Riley, H. Berlewi
  2. Zur Webseite des MoMA - Museum of Modern Art

Neuer Bildschirm-Hintergrund: Der Wurstbaum »

Screenshot mit dem neuen Wurstbaum-HintergrundbildÜber den Wurstbaum habe ich ja schon berichtet. Im Zuge dessen haben wir eine Darstellung eines akademischen Wurstbaums kreiert, die ein erstaunlich gutes Feedback bekam, was uns natürlich mehr als freute! Danke sehr, liebe Wurststudenten!

Aus diesem Grund haben wir beschlossen wieder mal unseren Download-Bereich etwas aufzufrischen und entwarfen ein neues Bildschirm-Hintergrundbild in verschiedenen Bildschirmauflösungen mit diesem akademischen Wurstbaum, das ab sofort dort von euch heruntergeladen werden kann. Wie das funktioniert ist dort gut beschrieben, somit auch für nicht so computerversierte Wurstakademiebesucher kein Problem.

Übrigens: Die echten Wurstbäume wachsen und gedeihen! Werde mal die nächste Zeit darüber berichten… Aber nun viel Spass mit dem neuen Bildschirm-Hintergrund!