By Prof. Wurst on Aug 30, 2009 in Kunstunterricht mit der Wurst | 0 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung in 1960er Jahren in den USA
Gegenreaktion zur Pop-Art
Wertfreie Reihung einfachster geometrischer Formen
Ziel ist die absolute Identität der Form mit sich selbst, ohne illusionistische Zutat
Malerei, Plastiken, Objekte
z.B.: Donald Judd, Robert Morris, Dan Flavin
Minimal-Art oder auch Minimalismus ist eine speziell amerikanische Kunstbewegung, die erstens eine Gegenbewegung zur Pop-Art darstellt und sich zweitens von den europäisch geprägten Kunstrichtungen, wie dem Konstruktivismus, der konkreten Kunst und am Bauhaus, abheben wollte. In den frühen 60er Jahren war die Minimal-Art vor allem in der Bildenden Kunst (Malerei, Bildhauerei, Objektkunst) vorherrschend. Aber auch die Architektur wurde durch Minimalismus geprägt.

Schematische Klarheit, Logik, Objektivität und Entpersönlichung - danach strebt Minimal-Art. Das Reduzieren auf einfache, übersichtliche und meist geometrische Grundformen sind typisch für Skulpturen und Objekte dieser Kunstrichtung. Auch wenn es Minimal-Art in der Malerei gibt, in der Farben und Formen auf das Einfachste reduziert werden, wird Minimalismus doch vorwiegend auf dreidimensionale Kunst angewendet.
In der Architektur ist die Anwendung des Minimalismus zwar keine Erscheinung der modernen Architektur, sondern war schon in der Vergangenheit vorhanden, aber in der Moderne nahm der Minimalismus in der Architektur ein vorherrschende Stellung ein. Gebäudeformen sind stark reduziert und weisen oft kubische Formen auf. Formreinheit und Geometrismus sind hier passende Stichworte. Besonders bekannt sind hier bspw. Ludwig Mies van der Rohe und Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jul 9, 2009 in Kunstunterricht mit der Wurst | 6 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung um 1960 Anfang der 1920er Jahre
Beruht auf linearen Strukturrastern und der Farbperspektive
Optische Illusion durch musterähnliche Wiederholung geometrisch-abstrakter Motive
Visuelle Wahrnehmung ist von Interesse
Malerei, Plastiken
z.B.: Victor Vasarely, Bridget Riley, Henryk Berlewi
Unsere letzte Vorlesung ist Ewigkeiten her - es ging um Pop-Art. Naja, das Sommersemester verlief lehrmäßig nicht ganz so rund, wie man es sich wünschen würde. Aber so ist das manchmal auf der Uni. Man steht vor dem Hörsaal und es hängt ein Zettel an der Tür, das die Vorlesung kurzfristig ausfällt und man ärgert sich grün und blau, dass man extra hergekommen ist und der Tag auseinander gerissen wurde. Wie auch immer, wir machen nun mit der Vorlesung an unserer Sommer-Uni weiter, für diejenigen Studenten, die auch in den offiziellen Ferien was lernen wollen…
Op-Art ist eine Abkürzung für “optical Art” - d.h. es ist eine Kunstrichtung, die mit der optischen Wahrnehmung des Betrachters spielt. Das kann man sich so vorstellen, dass geometrisch abstrakte Farb- oder schwarz-weiß-Muster und -figuren Bewegungs- und Flimmereffekte hervorrufen.
Bis heute ist nicht wirklich geklärt, wer der eigentliche Gründer dieser Kunstrichtung ist. Einerseits wird gesagt, dass Op-Art sich um 1960 in den USA entwickelte. Die erste große Op-Art-Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art präsentierte 1964/65 vor allem Arbeiten von Victor Vasarely in der Ausstellung “Responsive Eye”. Aber andererseits gibt es da noch den Polen Henryk Berlewi, der auf Grund dieser Ausstellung nach New York flog und den Amerikanern zeigte, dass er schon Anfang der 20er Jahre so gemalt hat. Da staunten die Amerikaner nicht schlecht, als das “aufgedeckt” wurde. Horst Richter, ein bedeutender Historiker des Konstruktivismus, schrieb über Vasareley folgendes: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jan 30, 2009 in Kunstunterricht mit der Wurst | 12 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Voneinander unabhängige Entstehung in England und den USA Mitte der 1950er Jahre
Einbezug trivialer Bildmotive der Konsumgesellschaft in der Kunst
Verfremdung und Imitation von Alltagsgegenständen durch Isolierung, Vergrösserung, Reihung
Fotomontagen, Happenings
z.B. Richard Hamilton, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann
Ich möchte mich zuerst einmal bei allen Studenten entschuldigen, die letzte Woche vergebens im Hörsaal auf mich warteten. Ich habe die Vorlesung letzten Freitag wirklich total vergessen. Tja, ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste…
Wie auch immer, heute geht es weiter und zwar mit dem Thema “Wurst und Pop-Art”. Dazu muss ich gleich einmal sagen: Ich liebe Popart, weil sie, wie der britische Künstler und Gründer von der Stilrichtung “Pop-Art” Richard Hamilton einmal definierte, folgendermassen ist:
“…beliebt, kurzlebig, ausdehnbar, billig, in Massen produzierbar, jugendlich, gewitzt, sexy, glamourös und einträglich”
Pop-Art kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “volkstümliche Kunst“. Ganz
banale Objekte des Massenkonsums und auch Portraits wurden durch Vergrößerung, Isolierung und/oder Reihung verfremdet und auch parodiert. Zwei verschiedene Grundhaltungen gibt es innerhalb von Pop-Art:
- Der wiedererlangte Wohlstand nach dem 2. Weltkrieg und die daraus resultierende Konsumgesellschaft zum einen, und die
- spätere eher kritisierende Haltung dazu, die auf den Vietnam-Krieg, die JFK-Ermordung, usw. zurückzuführen ist, zum anderen.
Entwickelt hat sich Pop-Art voneinander unabhängig in Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jan 16, 2009 in Kunstunterricht mit der Wurst | 2 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung Mitte des 20.Jahrhunderts
Kunstobjekte wurden durch künstlerische Aktionen ersetzt
Handlung und Verlauf der Aktionen nach präzise festgelegtem Konzept
Happenings, rituelle Aktionen
z.B.: Joseph Beuys, Roman Signer, John Cage
Ich hoffe, ihr habt die vorlesungsfreie Zeit dazu nützen können, die bisherigen Themen zu wiederholen und zu lernen! Unsere letzte Vorlesung war ja am 19. Dezember und es ging damals um “Wurst und konkrete Kunst“. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, fast ein Monat her.
Wie auch immer, heute geht es um Wurst und Aktionskunst. Kurz definiert ist die Aktionskunst nichts anderes als das Ersetzen eines Kunstobjektes durch eine künstlerische Aktion. Es geht hier um Körpereinsatz und zeitliche Einmaligkeit. Der öffentliche Raum ist oft sehr wichtig für die Aktionskünstler, um Aufmerksamkeit zu erlangen und bewusst eine Reaktion zu provozieren, manchmal auch ein Eingreifen der Polizei.
Ein wichtiger gegenwärtiger Vertreter der Aktionskunst ist Christoph Schlingensief, einige werden schon von ihm gehört haben. Beispielsweise seine Aktion “Bitte liebt Österreich” im Jahr 2000 war genial und hat aufgerüttelt. Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 19, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 2 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung Anfang der 1930er Jahre
Mathematisch-geometrische Grundlagen
Materialisierung von Gestrigem
Keine symbolische Bedeutung
Malerei, Bildhauerei, Fotografie
z.B.: Max Bill, Fritz Glarner, Theo van Doesburg
In unserer letzten Vorlesung vor den Weihnachtsferien geht es um die Konkrete Kunst.
Theo van Doesburg hat den Begriff “Konkrete Kunst” 1924 eingeführt und sechs Jahre später in einem Manifest festgelegt, dass dies eine Richtung der Kunst ist, die im Idealfall auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht.
Die Kunst ist nicht abstrakt im eigentlichen Sinn, da sie ja nichts in der Realität Vorhandenes nimmt und diesen Gegenstand dann abstrahiert. Das Gegenteil ist hier der Fall: Geistiges wird materialisiert und es gibt auch keine symbolische Bedeutung. Die Kunstwerke werden mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktionen erzeugt.
Manche werden sagen: “Das schaut aber sehr nach Konstruktivismus aus.” Da muss ich aber sagen, dass es sehr wohl etwas anderes ist. Die konkrete Kunst grenzt sich nämlich vom Konstruktivismus vor allem durch ihr wissenschaftliches Denken bzw. durch die Erforschung von geometrischen Gesetzmäßigkeiten und der Erforschung der Farbe ab.
Übrigens: Im Bild rechts sieht man mich im Ciné-Bal-Saal des Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 12, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 3 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung 1919 in Weimar durch eine von Walter Gropius gegründete Kunsthochschule
Zusammenführung der Künste und des handwerklich-technischen Könnens
“Form follows function”
Industrielle Formgebung
Architektur, Design, Fotografie
z.B.: László Moholy-Nagy, Lyonel Feininger, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe
Die heutige Vorlesung wird ausnahmsweise einmal etwas kürzer ausfallen, da über die
Stilrichtung “Bauhaus” in einer der früheren Vorlesungen schon einmal berichtet wurde. Deshalb meine Bitte, ganz einfach noch einmal das Skriptum der Vorlesung 6 “Wurst und der Konstruktivismus” durchlesen.
Der Bauhausstil ist schon beeindruckend. Sei es nun die Architektur - das in Barcelona stehende und zu besichtigende Haus von Mies van der Rohe sei jedem empfohlen - oder die Möbel-Designs. Rechts sieht man die zeitlosen Satztische von Marcel Breuer die er 1927 entworfen hat. Der perfekte “Unterbau” zum Würstlessen!
Wer mehr zum Thema “Bauhaus” lesen will, tut dies am Besten auf der Seite des Bauhaus-Archivs oder auf Wikipedia.
In der Vorlesung nächsten Freitag geht es um konkrete Kunst. Bis dahin viel Spass mit anderen Artikeln an der Wurstakademie! Bis nächste Woche!
Die Übersicht zu den schon behandelten Epochen/Themen gibt es auf der Einführungsseite der Vorlesung.
By Prof. Wurst on Dez 5, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 8 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung 1916 in Zürich durch die Eröffnung des “Cabaret Voltaire”
Kulturkritische und künstlerische Bewegung
Protest gegen die bürgerlich-konventionelle Kunst und Kultur
Hinwendung zum scheinbar Sinnlosen
Provokation, Satire, Collagen, Nonsens-Gedichte
z.B.: Hans Arp, Kurt Schwitters, Hannah Höch
Der Begriff “Dadaismus” steht für totalen Zweifel an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten Idealen und Normen. Die Dadaisten waren strikt der Meinung,
dass “Dadaismus” nicht definierbar sei. Innerhalb der Dada-Bewegung wurde der Begriff “Dadaismus” bewußt nicht verwendet, da sie nicht wollten, dass ihre Bewegung eine Strömung wie die anderen “Ismen” werden sollte - sie sollte keine Ideologie werden.
Der Name kommt vom Gründer Hugo Ball, der mit einem Messer in ein Deutsch-Französisches Wörterbuch stach und das Wort “dada” traf, das “Steckenpferd” heißt. Die außergewöhnliche Art und Weise der Namensfindung ist für diese Kunst- und Literatur-Bewegung sehr bezeichnend. Der Dadaismus wollte die vollkommene Antikunst und unklassifizierbar sein.
In der Literatur konzentrierte man sich auf Satiren und Nonsens-Gedichte. Wie so ein Gedicht entsteht, beschrieb Tristan Tzara in seinem 1929 erschienen Manifest sehr anschaulich:
Nehmt eine Zeitung. Nehmt Scheren. Wählt in dieser Zeitung einen Artikel von der Länge aus, die Ihr Eurem Gedicht zu geben beabsichtigt. Schneidet dann sorgfältig jedes Wort dieses Artikels aus und gebt sie in Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 21, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 4 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung in Paris (1910er)
Von der Tiefenpsychologie angeregte Strömung der Literatur und bildenden Kunst
Hinwendung zur Traum-, Symbol- und Märchenwelt
Ausschaltung der Logik, Freilegung der Kräfte des Unbewußten als Ziel
Malerei, Skulpturen, Fotografie
z.B.: Salvador Dalí, René Magritte, Meret Oppenheim
“Surrealismus” bedeutet soviel, wie “über bzw. jenseits der Wirklichkeit” und entstand in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Künstler des Surrealismus waren Zeugen der Zeit des 1. Weltkriegs, der kommunistischen Revolution in Russland und der Begründung der Psychoanalyse durch Sigmund Freud.
Die Surrealisten wollten im Prinzip die Alltagswirklichkeit durch eine neue Wirklichkeit “ersetzen”. In diese surreale Wirklichkeit gelangten sie durch Meditation, mit Hilfe von Drogen und durch Träume. Diese Erfahrungen und Erlebnisse versuchten sie dann in Bildern festzuhalten und sozusagen das Unmögliche und Unterbewusste zu verbildlichen.
In der heutigen Zeit lebt der Surrealismus sehr stark in der Fotografie bzw. in der Fotobearbeitung fort. Heutzutage ist es leicht, Fotos auf Surrealismus zu trimmen. Aber ich muss sagen, ich finde immer noch, dass ein echt gutes Foto nicht bearbeitet werden darf. Es muss von vorne bis hinten alles passen - auch bei surrealistischen Fotos. Ist viel Arbeit, man braucht viel Zeit und Geduld, aber das Resultat ist echt und unverfälscht. An solchen Fotos erkennt man Fotografen, die echt etwas drauf haben oder nur mit Photoshop & Co spielen können. Keine Frage, bei der Bearbeitung am Computer kommen auch wundervolle Ergebnisse heraus, aber es ist für mich keine echte Fotografie.
Auch das Bild rechts oben ist ein surrealistisches Foto. Der Titel sehr passend: “Fruchtfleisch”. Diese Wurst-Banane hat etwas “überrealistisches”, weil Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 14, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 1 Comment
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung um 1917/14 in Russland
Geometrisch-technische Gestaltungsweise
meist große Farbflächen und einfache geometrische Formen
in Malerei, Architektur, Design
z.B. Wladimir Tatlin, Aleksandr Rodtschenko, Sophie Taeuber-Arp
Nach der interessanten Vorlesung letzte Woche mit dem Thema “Kubismus” ist heute der Konstruktivismus an der Reihe. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort “constructio”, was soviel heißt wie “Zusammenfügung” und “Bau”.
Die bis dahin historisch gewachsene Formen- und Bildersprache der Malerei wurde beiseite gelegt, um noch einmal mit grundlegenden geometrischen Formen und gleichmäßigen Farbflächen von vorne anzufangen. Der Konstruktivismus ist somit eine streng gegenstandslose Stilrichtung. Er entstand in Russland und wurde dort zur offiziellen Revolutionskunst.
Im Westen hatte der Konstruktivismus seine Vertreter vor allem im Bauhaus. Links ist das Logo von Bauhaus zu sehen. Das Bauhaus wurde von Architekt Gropius in Weimar gegründet und war die einflussreichste Bildungsstätte im
Bereich Architektur und Design. Allerdings hatte das Bauhaus mit der politischen Lage im Land zu kämpfen und musste 1925 nach Dessau übersiedeln. Ein weiteres Mal musste das Bauhaus 1932 übersiedeln, und zwar nach Berlin, und wurde dann 1933 von den Nationalsozialisten als Stätte “entarteter Kunst” endgültig geschlossen.
Der Konstruktivismus ist eine sehr spannende Stilrichtung, schon alleine deshalb, weil auch ich mich schon eine Weile malerisch damit beschäftige. Das Gemälde, das mir bisher am Besten gelungen ist, könnt ihr rechts bestaunen. Es trägt den Titel “Eine Wurst, Senf und Kren/Meerrettich - was braucht der Mensch mehr!”. Wie gefällt es euch? Das Tolle an dem Bild ist, dass Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 7, 2008 in Kunstunterricht mit der Wurst | 2 Comments
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entstehung 1907 in Paris
Bruch mit der traditionellen Malerei, Anfang der abstrakten Kunst
Verzerrung von Gegenständen
Verzahnung von Flächen und Formen
Zunächst Vernachlässigung der Farbe, später kraftvolle Kontraste
Malerei, Plastiken, Collagen
Bekannte Maler: Pablo Picasso, Georges Braque & Juan Gris
Der Kubismus ist schon allein deshalb eine interessante Epoche, weil er es doch glatt geschafft hat, eine Wurst bis heute zu prägen. Aber dazu weiter unten.
In der Wortkreation “Kubismus” ist das Wort “Kubus” enthalten, also “Würfel“. Diese geometrische Form zusammen mit Kugeln, Kegeln, Zylindern und Pyramiden charakterisieren den Kubismus - dessen Motivation einerseits der Übergang von gegenständlichen zu abstrakten Formen war und andererseits als Kritik an der realistischen bzw. der klassischen Malerei zu verstehen ist. Georges Braques und Pablo Picasso kreierten diesen Stil unabhängig voneinander 1907 und 1908. Der Höhepunkt des Kubismus war 1914.
Man kann zwei Phasen im Kubismus unterscheiden:
- Analytischer Kubismus
- Synthetischer Kubismus
Juan Gris beschrieb die Phasen so: ” In der ersten Phase machte man aus einer Flasche einen Zylinder, in der zweiten Phase hingegen gehe ich von einem Zylinder aus, um ein Einzelding zu schaffen; aus einem Zylinder mache ich eine Flasche.” Von Gris ist auch das Bild links: “Mann in einem Cafe” (1914) - und mit etwas Phantasie kann man sogar eine Wurst erkennen.
Zum Abschluss der heutigen Vorlesung, seid ihr sicher alle gespannt, welche Würste bis heute vom Kubismus geprägt werden. Es sind die Weiter lesen…