Kategorie: Dies & Das

Das Grunzmobil grunzte in Salzburg vor sich hin »

Das Grunzmobil grunzt in Salzburg vor dem Cafe Tomaselli so vor sich hin...Als wir letzten Samstag auf der Terrasse des Tomaselli-Cafes in Salzburg frühstückten, trauten wir unseren Augen nicht, als plötzlich ein Riesenschwein vor fuhr und direkt vor dem Cafe am Alten Markt stehen blieb. “Dieses arme Schwein”, war mein erster Gedanke, muss es doch mit der Tätowierung “Heute vegetarisch essen - der Gesundheit, den Tieren, der Umwelt zuliebe” leben. Der zweite Gedanke war natürlich, dass man aus so einem Riesenschwein viele gute Würstel machen könnte. :-)
Das Grunzmobil entpuppte sich als Infostand des Schweizer Vereins der Schweinefreunde1, der zur Zeit durch ganz Österreich tourt und auf dieses bekannte Massentierhaltungsproblem aufmerksam macht. Ziel und Zweck des Vereins ist es,

das Ansehen der Schweine in der Öffentlichkeit zu verbessern sowie aktiv für den Schutz und die artgerechte Haltung dieser fühlenden Wesen einzutreten.

Dieses Ziel ist ja sehr lobens- und unterstützenswert, und keine Frage, ich bin auch gegen Massentierhaltung. Nicht umsonst kaufe ich meine Würste bei Metzgern, bei denen ich sicher bin, dass das Fleisch nicht aus der Massentierhaltung stammt. Das empfehle ich übrigens jedem Wurststudenten…
Das, was mich aber stutzig machte und ich gar nicht so sympathisch fand, ist die Tatsache, dass der “Verein gegen Tierfabriken”2 diese Tour durchführt. Und dieser Verein fördert bekannterweise “pflanzlich orientierte Lebensstile wie Veganismus und Vegetarismus”. Ihr könnt euch vorstellen, was ich als Prof. Wurst davon halte…  Außerdem soll es Verbindungen zur “Animal Liberation Front”3 geben, einer militanten Tierrechtsbewegung, dessen Mitglieder denken, mit kriminellen Aktionen die Welt besser machen zu können - von diesen gestörten Subjekten halte ich noch viel weniger. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf jeden Fall finde ich, dass man diese 2 Dinge - gegen Massentierhaltung zu sein und Menschen von einem Veganer-/Vegetarierlebensstil zu überzeugen - nicht vermischen sollte. Das sind einfach Weiter lesen…

foodwatch - Damit wir nicht länger abgespeist werden! »

Heute schreibe ich mal zur Abwechslung über einen neu in der Linkliste aufgenommenen Link, der mir besonders am Herzen liegt. Nämlich der Link zu “foodwatch”.

foodwatch - Damit wir nicht länger abgespeist werden!

Jeder von uns möchte am liebsten qualitativ einwandfreie Lebensmittel - wir natürlich am liebsten Wurstprodukte ;-) - kaufen und dann natürlich auch genießen. Aber es gibt, wie in jeder Branche, auch in der Lebensmittelindustrie schwarze Schafe, die uns Kunden ganz schön an der Nase herumführen - und das ist noch sehr nett ausgedrückt! Der einzelne Verbraucher muss machtlos zusehen, wie die Lebensmittelindustrie der Politik die Spielregeln diktiert und bestimmt, was auf den Teller kommt bzw. was wir über unser Essen wissen dürfen. Der einzelne Verbraucher kann da nicht viel ausrichten und etwas ändern. Die Verbraucher müssen sich zusammenschließen, um etwas zu bewegen. Deshalb wurde der gemeinnützige Verein “foodwatch” gegründet, der sich unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft nur mit Förderbeiträgen und Spenden finanziert. Wir sollten es sehr schätzen, dass es Menschen gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,

verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie zu entlarven und für das Recht der Verbraucher auf sicheres und gutes Essen kämpfen.

Also, schaut mal rauf auf die foodwatch-Webseite1, am Besten fangt ihr bei “über uns” an, um einen kleinen Überblick zu bekommen. Der aktuellste Beitrag über die “Legale Täuschung im Supermarkt: Die Mogel-Liste” ist auch sehr zu empfehlen2, um in kleinen Happen darauf aufmerksam gemacht zu werden, wie man ständig angelogen und betrogen wird und es meist gar nicht checken kann.

Für uns ist natürlich das Thema “Wurst- und Fleischprodukte” sehr interessant - darüber gibt es leider auch genügend auf der foodwatch-Webseite zu lesen. Wie auch immer: Auf alle Fälle gut, dass es diesen unterstützenswerten Verein “foodwatch” gibt! Danke!

Die Top-10-Beiträge an der Wurstakademie »

TOP 10Wenn man so eine Webseite hat wie die Wurstakademie, schaut man doch ab und zu in der “Statistikabteilung” vorbei, um beispielsweise zu sehen, wie viele Besucher vorbeischauen, mit welchen Suchbegriffen sie auf die Seite kommen oder einfach nur welche Beiträge die Top-10 sind. Und genau diese will ich euch heute präsentieren. Faszinierend finde ich, dass der Artikel “Wurst in der Schwangerschaft” die Nummer 1 ist. Aber ist ja auch ein ernst zunehmendes Thema. Die Info in der Klammer sagt euch, wie oft der jeweilige Artikel gelesen wurde und wann der Artikel online ging.

01. Wurst in der Schwangerschaft: Vorsicht ist geboten! (5653x | 03.11.’08)
02. Das war die INTERNORGA 2009 in Hamburg (4381x | 18.03.’09)
03. Vorlesung 12: Wurst und Pop-Art (3784x | 30.01.’09)
04. Guggis Currywurst im Kartoffelnest (3733x | 15.02.’09)
05. Die Wurst und der Welt-Brot-Tag (3019x | 16.10.’08)
06. Frisch geriebener Kren/Meerrettich im Glas (3030x | 09.11.’08)
07. 25 Random Things About Prof. Wurst (2925x | 17.02.’09)
08. Vollkornbrot ist gut, Vollkornsenf ist besser (2730x | 23.01.’09)
09. Der echte Wurstbaum: Kigelia Africana (2661x | 23.02.’09)
10. Sex, Drugs & Sausage Rolls (2541x | 28.04.’09)

Auf alle Fälle sind die Top-10-Beiträge ziemlich abwechslungsreich - also für jeden was dabei. Klickt euch rein, falls ihr die Beiträge noch nicht kennt. Viel Spass!

Sex, Drugs & Sausage Rolls »

Das T-Shirt "Sex, Drugs & Sausage Rolls"...Ein Freund hat mir vor kurzem ein T-Shirt geschenkt. Ein pinkes T-Shirt! Ich hasste bis dahin alles das pink oder rosa war - erinnerte mich immer an Paris Hilton oder ganz coole Versicherungs- und Marketingtypen. Aber nachdem ich den Spruch auf dem T-Shirt las, änderte ich meine Meinung. Seitdem bin ich in meiner Freizeit öfter mit diesem pinken T-Shirt unterwegs. Manche Freunde glauben es ja überhaupt nicht mehr! Prof. Wurst und ein pinkes T-Shirt! Wie auch immer, der Spruch auf dem T-Shirt lautet “Sex, Drugs & Sausage Rolls”. Mit “Sex, Drugs & Rock’n'Roll” kann wohl jeder etwas anfangen - aber wie steht es mit “Sex, Drugs & Sausage Rolls“?

Der Spruch auf dem T-Shirt im DetailGut, “Sausage Rolls” kennen vielleicht noch einige - bei uns ist das sowas wie “Würstchen im Schlafrock1. Und mit Sex und mit Drogen können wahrscheinlich auch viele was anfangen. Aber wusstet ihr, dass der Spruch mit Fussball und Schottland zu tun hat? Musiker der Tartan Army2 prägten den Spruch und komponierten sogar einen Song namens “Sex, Drugs & Sausage Rolls”. Wenn man sich den Text des Songs anhört, kommt man aber gleich drauf, dass man es mit eingefleischten3 Fußballfans zu tun hat. Der Refrain des Songs:

YouTube Preview Image“I love sex and drugs and sausage rolls
But nothing compares to Archie Gemmill’s goal”

Man sieht, die Tartan Army mag Sex, Drogen und Sausage Rolls, aber nichts von all dem kommt an die 2 Tore ran, die Archie Gemmill4 1978 bei der Fußball-WM ins Tor der Niederländer donnerte, und so mit einem Schlag zum schottischen Volkshelden mutierte.

Aber da ich nicht zur Tartan Army gehöre und auch sicher nie dazu gehören werde5, und die meisten von euch sicher auch nicht, ist es sicher klar, was für uns das Wichtigste ist: Sex? Nein! Drugs? Nein! Sausage Rolls? Eindeutig JA!

Wenn euch der Song-Text interessiert und zum Video mitsingen wollt, bitte sehr: Weiter lesen…

  1. “Würstchen im Schlafrock” sind (meist) Frankfurter eingewickelt in einen Blätterteig.
  2. Als Tartan Army werden die Fans der schottischen Fußballnationalmannschaft bezeichnet. Tartan nennt man das Karomuster der Kilts, der Schottenröcke.
  3. “eingefleischt” ist doch irgendwie passend hier an der Wurstakademie! :-D
  4. Mehr zu unserem guten, alten Archie hier auf Wikipedia.
  5. Ich bin nämlich alles andere als ein Fussball-Fan.

Das war die INTERNORGA 2009 in Hamburg »

Wie im Jänner schon angekündigt flogen der Wurstakademiestudent Mike, mein Assistent Mario und ich nach Hamburg, um am Montag den 16.3. und Dienstag den 17.3. die europaweit größte Gastronomie-Messe zu besuchen und das riesige Messegelände zu durchforsten. Wir wollten uns mal umschauen, was im Gastronomiebereich so alles geboten wird und um unseren Horizont etwas zu erweitern. Gesehen haben wir viel, Ideen von uns durch gesehene und kennengelernte Produkte weitergesponnen, viele Kontakte geknüpft und das Beste: 2 super Tage genossen!
Ich will euch hier nun einige ausgewählte Fotos zeigen statt lange und breit nur zu schreiben. Bilder sagen mehr als Worte heißt es, also dann viel Spaß!

Mit dieser Transavia-Maschine ging es nach Hamburg Raus aus den Wolken. Blick auf die Nordkette. Wahnsinn war das wieder mal. Ein Blick von oben ins geschlossene Inntal, mit Nordkette und Patscherkofel Und nochmal das gleiche Bild mit Beschriftung für alle, die keine geografischen Kenntnisse haben Und noch ein Blick über die Alpen - weil es so schön war.

Mit diesem Transavia-Flieger ging es am Montag um 9 Uhr Richtung Hamburg. Direktflug Innsbruck - Hamburg (Abb.1). Kurz nach dem Start gings durch die Wolken - das war wieder mal so unglaublich, diese Aussicht - Wahnsinn! Aber seht selbst… (Abb.2-5). In Abbildung 4 können geografisch nicht so versierte Personen sehen, wo man was sehen kann.

Das Bahn-Netz in Hamburg brachte uns bestens zur Messe Vor der U-Bahn-Station in der Nähe der Messe Ein fetter Flackturm in der Nähe vom Hotel bzw. der Messe Fahrräder gibt es in Hamburg wie Sand am Meer Nur noch ein paar Meter bis zur Messe

In Hamburg angekommen, brachte uns das U-Bahn-System bestens zum Hotel bzw. zur Messe, die gleich ums Eck vom Hotel ist (Abb.1). Von unserer Ziel-U-Bahn-Station “Landungsbrücken” hatte man einen wunderschönen Blick auf die Elbe und viele Schiffe (Abb.2). Diesen fetten Flakturm konnte man auf dem Weg zum Hotel nicht wirklich übersehen. :-) (Abb.3). Besonders aufgefallen sind die vielen Fahrräder bzw. Radfahrer. Fast so wie in Innsbruck. Nur die Radwege sind nicht ganz so sichtbar auf dem ersten Blick, da sie im Gehsteig integriert sind. Das wurde dem Wurstakademie-Studenten Mike fast zum Verhängnis. :-D Ein Radfahrer fuhr ihn fast nieder und hörte gleich mal ein “Mensch, kucken wär nicht schlecht!!!!” (Abb.4). Und hier war’s nicht mehr weit bis zur Messe. Der Messeturm ragte wunderschön aus dem Nebel hervor (Abb.5). Der Messeturm hat es mir angetan - das könnt ihr weiter unten sehen. ;-)

Curry & Co-Lady Simone mit dem passenden Shirt - Aus Liebe zur Wurst! Die etwas andere Currywurst Körri-Saft in der Flasche für beste Currywürste Das ideale motorlose Wurstgefährt - sogar für Anzugträger geeignet. :-)

Simone von Curry&Co aus Dresden zeigte uns ganz bewußt den Rücken - denn auch ein Rücken kann entzücken, vor allem wenn dort “Aus Liebe zur Wurst” steht. Schon mal an ein Tatoo gedacht, Simone? Macht sich sicher auch gut (Abb.1). Beim Hela-Stand gabs die etwas andere Currywurst - so anders war sie zwar auch wieder nicht, aber egal. Geschmeckt hat es (Abb.2). Mal ein kreativerer Name: “Körri Saft” (Abb.3). Ui, der Vielanker-Stand hatte es in sich. Dort gab es sehr gutes Bier und diese selbst produzierten Würste aus Fleisch von wilden Urrindern. Dort versumpften wir mit Axel, dem Hausmetzger, und dem Team von Vielanker. Ich weiß nicht, wie viel ich dort getrunken habe, aber es war definitiv zu viel! Ich war schon um 9 ziemlich Weiter lesen…

Wie im Schlaraffenland! Der Wurstbaum von 1976 »

Der Wurstbaum am Egetürk-Messestand 1976 in BerlinAlso ich muss sagen: Hut ab! Dieser künstliche1 Wurstbaum am Egetürk2 Messestand bei der “internationalen Grünen Woche”3, einer Messe in Berlin, war eine geniale Idee und die Umsetzung konnte sich sehen und schmecken lassen! Ist zwar schon Ewigkeiten her, dass es ihn gab - man konnte ihn 1976 bestaunen - aber ist ja wurscht!

Wenn man den Baum so ansieht, kann man sich gut vorstellen, wie die Bäume im Schlaraffenland aussehen. Man liegt faul darunter, klopft mal kurz am Stamm und schon fliegt einem eine Wurst in den Mund. Gibt es etwas Schöneres? Aber Achtung: Ich denke, dass es sich bei den Würsten um die berühmt-berüchtigten Knoblauchwürste handelt, von denen man nicht zu viele auf einmal essen sollte, sonst kann es sein, dass man ganz schnell ganz schön einsam wird. :-)

  1. Ich schreibe hier bewußt künstlich, denn es gibt auch einen echt natürlichen Wurstbaum, über den ich in nächster Zeit mal an der Wurstakademie berichten werde….
  2. Die Lebensmittelfirma “Egetürk” wurde 1966 von Burhan Öngören gegründet und ist eines der ersten von einem Türken aufgebauten Unternehmen in Deutschland. Sie stellen Würste aus Lamm-, Rinder- und Geflügelfleisch her - also entsprechend den islamischen Speisevorschriften ohne Schweinefleisch. Egetürk beliefert Deutschland und die gesamte EU. Hier geht’s zur Webseite von Egetürk.
  3. Die “Internationale Grüne Woche Berlin” ist eine jährlich wiederkehrende Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau der Messe Berlin.

Der Münchner Weißwurstkrieg ist verloren! »

Tja, was soll man sagen, der Krieg ist verloren! Den meisten Menschen wird das eher egal sein, aber die kulinarische Münchner Ecke trifft das sicher sehr hart. Jahrelang1 wurde dafür gekämpft, Der Münchner Weißwurst-Krieg ist verlorendass der Name bzw. die Herkunftsbezeichnung “Münchner Weißwurst” markenrechtlich geschützt wird. Es wurde sogar eine “Schutzgemeinschaft Münchner Weißwurst”2 gegründet. Die vielen Mitglieder werden jetzt wohl ziemlich geknickt durch München gehen und am Markenrecht zweifeln. Vor allem auch wegen der Tatsache, dass es die verhältnismäßig kleinere Nürnberger Bratwurst 2003 geschafft hat, was nun die Münchner Weißwurst eben nicht geschafft hat.

In der ersten Instanz war man ja erfolgreich und das Patentamt gab grünes Licht für den Antrag, dass “blasse Würstchen nach den EU-Rechtsvorschriften als ‘Geografische Angabe’ eingetragen und zusammen mit dem eingereichten Rezept geschützt werden sollen”.
Aber die “liebe” Konkurrenz von außerhalb Münchens sah das anders und ging vor das Patentgericht - mit Sitz in München. Das Urteil der Patentrichter besagt, dass…

Münchner Weißwürste eben nicht nur in der Stadt und im Landkreis München in den Darm gebracht werden. Im Gegenteil: Seit Jahrzehnten würde die Spezialität zum überwiegenden Teil in anderen Teilen des Landes hergestellt. Und damit gehöre die Weißwurst halt nicht nur den Münchnern, auch wenn die mit ihrem Namen dafür herhalten sollen.3

Mit diesem Urteil ist die Münchner Weißwurst nun “Allgemeingut” und darf von jedem Metzger in allen Ländern der Welt produziert und als “Münchner Weißwurst” verkauft werden.4

Was denkt Prof. Wurst über das Urteil?

Für mich kann eine echte Münchner Weißwurst nur aus München kommen!
Punkt! Aus!

Wenn man bedenkt, dass z.B. Champagner, Parmaschinken und auch die Nürnburger Bratwurst europaweit als regionale Herkunftsbezeichnung geschützt wurden, finde ich es reichlich komisch, unfassbar und fast traurig, dass die Münchner Weißwurst nicht als schützenswert empfunden wird. Ich meine, Weiter lesen…

  1. Hier schrieb Theo in seinem Blog schon vor fast 5 Jahren(!) über den Münchner Weisswurst Krieg…
  2. Hier geht’s zur “Schutzgemeinschaft Münchner Weisswurst” im Netz.
  3. Quelle: Der Artikel im Online-Portal der WAZ-Mediengruppe: http://www.derwesten.de/…
  4. Eine weitere Quelle: Dieser Artikel zum Urteil hier auf dem Genussportal “Wein & Gourmetwelten”.

Eine Ü-lecker-raschung: ein Wurstpaket von Ludger Freese »

Das Wurst-Paket von Ludger FreeseHeute staunte ich nicht schlecht, als vor meiner Bürotür ein Päckchen aus Styropor lag. Der Absender war kein geringerer als Ludger Freese, der kreativste Fleischer Deutschlands1. Nicht umsonst habe ich ihn so in meiner Link-Liste bezeichnet. Er ist immer für eine Überraschung gut. Und als ich das Paket aufmachte war ich noch mehr überrascht über die vielen leckeren Wurstprodukte. Die 4 Tage Lieferzeit und 915km von Norddeutschland nach Tirol überstanden alle Produkte dank der Styroporbox und dem tiefgekühlten Gel-Pad bestens! Alles war kühlschrankkalt, die Kühlkette wurde nicht unterbrochen.

Im Päckchen waren folgende Produkte:

  • Freeses Wiener/Frankfurter mit dazugehörigem Freeses Wiener-Senf
  • 1 Paar Kohlpinkel
  • Freeses Landknechte
  • Die berühmte World-Wide-Wurst
  • Eine Honig-Zimt Leberwurst
  • Eine Dose Mockturtle nach Oldenburger Art2
  • Und ein Brief an mich, Prof. Wurst

Dann könnt ihr euch ja nun vorstellen, was in nächster Zeit auf meinem Speiseplan steht! :-) Und natürlich sind, dank dieser Überraschung von Ludger, auch einige Artikel hier vorprogrammiert. Über die Landknechte, Kohlpinkel, die Honig-Zimt Leberwurst und natürlich auch die World-Wide-Wurst werdet ihr in nächster Zeit hier etwas zu lesen finden. Und ich werde euch auch berichten, ob es einen gravierenden Unterschied zwischen norddeutschen Wienern/Frankfurtern und echten Frankfurter/Wiener aus Wien bzw. Österreich gibt.

Auf alle Fälle herzlichen Dank, Ludger, für diese Ü-lecker-raschung! :-)

  1. Ludger bloggt auch über seinen Fleischeralltag, was kann man anderes erwarten von einem kreativen Fleischer. Hier gehts zu Ludger’s Blog und hier zu seinem Online-Shop.
  2. Falls jemand nich weiß, was das ist: Es ist eine “unechte Schildkrötensuppe”. Statt Schildkrötenfleisch wird Kalbfleisch vom Kopf verwendet. Von England kam die Suppe im 18. Jahrhundet nach Norddeutschland, wo sie ein Bestandteil der Landesküche wurde. Quelle: Wikipedia

Prof. Wurst besucht die INTERNORGA »

Logo der INTERNORGA '09Der Eingangsbereich der Hamburger MesseWie ich schon auf meinem Twitter-Account erwähnt habe, buchte ich vor ein paar Tagen einen Flug nach Hamburg, um bei einer der größten Gastronomie-Messen weit und breit dabei zu sein, der INTERNORGA1. Am Montag den 16. März geht es in der Früh vom Flughafen Innsbruck los. Begleitet werde ich von meinem Assistenten Mario und vom Wurstakademie-Studenten Mike. Retour geht es dann am Dienstag am späten Nachmittag.

Ein Blick von oben in eine der MessehallenZum 83. Mal findet die europaweit größte Messe im Gastronomiebereich in Hamburg statt. Auf rund 87.000m2 präsentieren sich ungefähr 1000 Aussteller aus 25 Nationen. Die Schwerpunkte bei der INTERNORGA liegen auf Nahrungsmittel & Getränke, Einrichtung & Ausstattung, Technik & Umwelt, Organisation & Kommunikation und, für uns nicht so interessant, Bäckerei- & Kontitoreibedarf.

Auch coole Arbeitsbekleidung werden wir uns ansehen...Wir haben uns schon eine lange Liste zusammengeschrieben, über welche Produkte wir uns genauer informieren werden bzw. wo wir uns umsehen werden, um neue Ideen und Eindrücke zu gewinnen bzw. um schon Ein gutes Weizen und ein Cafe gehen sich sicherlich auch aus... vorhandene Ideen weiterentwickeln zu können. Auf alle Fälle freuen wir uns schon sehr auf diese Geschäftsreise, die sicherlich dazu beitragen wird, dass wir mit der Wurstakademie früher oder später die Welt erobern werden… :-D Und ganz bestimmt geht sich zwischendurch auch mal ein gutes Bier oder ein Cafe aus… Hamburg, wir kommen!

Die Franzosen mögen die Weisswurst nicht! »

Der Renault-Crashtest mit der Münchner WeißwurstÜber die Gefühle der Franzosen zu den Deutschen ist es ja bekannterweise nicht so gut bestellt. Man kann das am eigenen Leib “spüren”, wenn man in Frankreich auf Urlaub ist und sie mitbekommen, dass man Deutsch spricht. Dann sind sie gar nicht mehr freundlich - zumindest die Meisten viele! Aber dass sie auch noch die von uns so geliebte Münchner Weißwurst mit ins Spiel genommen haben - das geht nun eindeutig zu weit!

Im Werbespot von Renault1, den ich vor kurzem auf YouTube wiederentdeckte und der im Jahre 2007, wenn ich mich recht erinnere, offiziell zu sehen war, geht es aber Gott-sei-Dank nicht nur den Deutschen an den Kragen. Nein, es kommen auch die Japaner und die Schweden zum Handkuss.

YouTube Preview ImageLasst uns den Werbespot mal genauer unter die Lupe nehmen. Was sehen wir? Wir sehen eine frische Weißwurst. Und auch ein frisches Sushi. Und das Knäckebrot ist auch frisch und knackig. Und was sehen wir noch? Ein zähes, altes Baguette, das beim Crashtest nicht auseinander bricht! Aber frische Baguettes brechen nun mal ganz leicht auseinander!
Nun können wir schlussfolgern, dass schwedische, japanische und auch deutsche Autos tolle frische Produkte sind, aber französische Autos oder besser gesagt Renaults alte und abgestandene Produkte. Tja, so kann sich das Blatt wenden. Bei genauerem Hinsehen ist die Werbung wohl ein Schuss ins (Renault)Knie! Und somit ist die Ehre der Weißwurst wieder hergestellt!

Mich würde nun interessieren, was Franzosen dazu sagen, aber das werde ich nicht erleben. Die meisten Franzosen können ja kein Deutsch! Aber gute Filme machen sie, die Franzosen!