By Prof. Wurst on Aug 10, 2009 in Dies & Das | 4 Comments
Als wir letzten Samstag auf der Terrasse des Tomaselli-Cafes in Salzburg frühstückten, trauten wir unseren Augen nicht, als plötzlich ein Riesenschwein vor fuhr und direkt vor dem Cafe am Alten Markt stehen blieb. “Dieses arme Schwein”, war mein erster Gedanke, muss es doch mit der Tätowierung “Heute vegetarisch essen - der Gesundheit, den Tieren, der Umwelt zuliebe” leben. Der zweite Gedanke war natürlich, dass man aus so einem Riesenschwein viele gute Würstel machen könnte. 
Das Grunzmobil entpuppte sich als Infostand des Schweizer Vereins der Schweinefreunde, der zur Zeit durch ganz Österreich tourt und auf dieses bekannte Massentierhaltungsproblem aufmerksam macht. Ziel und Zweck des Vereins ist es,
das Ansehen der Schweine in der Öffentlichkeit zu verbessern sowie aktiv für den Schutz und die artgerechte Haltung dieser fühlenden Wesen einzutreten.
Dieses Ziel ist ja sehr lobens- und unterstützenswert, und keine Frage, ich bin auch gegen Massentierhaltung. Nicht umsonst kaufe ich meine Würste bei Metzgern, bei denen ich sicher bin, dass das Fleisch nicht aus der Massentierhaltung stammt. Das empfehle ich übrigens jedem Wurststudenten…
Das, was mich aber stutzig machte und ich gar nicht so sympathisch fand, ist die Tatsache, dass der “Verein gegen Tierfabriken” diese Tour durchführt. Und dieser Verein fördert bekannterweise “pflanzlich orientierte Lebensstile wie Veganismus und Vegetarismus”. Ihr könnt euch vorstellen, was ich als Prof. Wurst davon halte… Außerdem soll es Verbindungen zur “Animal Liberation Front” geben, einer militanten Tierrechtsbewegung, dessen Mitglieder denken, mit kriminellen Aktionen die Welt besser machen zu können - von diesen gestörten Subjekten halte ich noch viel weniger. Aber das ist eine andere Geschichte.
Auf jeden Fall finde ich, dass man diese 2 Dinge - gegen Massentierhaltung zu sein und Menschen von einem Veganer-/Vegetarierlebensstil zu überzeugen - nicht vermischen sollte. Das sind einfach Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jul 16, 2009 in Dies & Das | 4 Comments
Heute schreibe ich mal zur Abwechslung über einen neu in der Linkliste aufgenommenen Link, der mir besonders am Herzen liegt. Nämlich der Link zu “foodwatch”.

Jeder von uns möchte am liebsten qualitativ einwandfreie Lebensmittel - wir natürlich am liebsten Wurstprodukte
- kaufen und dann natürlich auch genießen. Aber es gibt, wie in jeder Branche, auch in der Lebensmittelindustrie schwarze Schafe, die uns Kunden ganz schön an der Nase herumführen - und das ist noch sehr nett ausgedrückt! Der einzelne Verbraucher muss machtlos zusehen, wie die Lebensmittelindustrie der Politik die Spielregeln diktiert und bestimmt, was auf den Teller kommt bzw. was wir über unser Essen wissen dürfen. Der einzelne Verbraucher kann da nicht viel ausrichten und etwas ändern. Die Verbraucher müssen sich zusammenschließen, um etwas zu bewegen. Deshalb wurde der gemeinnützige Verein “foodwatch” gegründet, der sich unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft nur mit Förderbeiträgen und Spenden finanziert. Wir sollten es sehr schätzen, dass es Menschen gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,
verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie zu entlarven und für das Recht der Verbraucher auf sicheres und gutes Essen kämpfen.
Also, schaut mal rauf auf die foodwatch-Webseite, am Besten fangt ihr bei “über uns” an, um einen kleinen Überblick zu bekommen. Der aktuellste Beitrag über die “Legale Täuschung im Supermarkt: Die Mogel-Liste” ist auch sehr zu empfehlen, um in kleinen Happen darauf aufmerksam gemacht zu werden, wie man ständig angelogen und betrogen wird und es meist gar nicht checken kann.
Für uns ist natürlich das Thema “Wurst- und Fleischprodukte” sehr interessant - darüber gibt es leider auch genügend auf der foodwatch-Webseite zu lesen. Wie auch immer: Auf alle Fälle gut, dass es diesen unterstützenswerten Verein “foodwatch” gibt! Danke!
By Prof. Wurst on Jul 3, 2009 in Dies & Das | 2 Comments
Wenn man so eine Webseite hat wie die Wurstakademie, schaut man doch ab und zu in der “Statistikabteilung” vorbei, um beispielsweise zu sehen, wie viele Besucher vorbeischauen, mit welchen Suchbegriffen sie auf die Seite kommen oder einfach nur welche Beiträge die Top-10 sind. Und genau diese will ich euch heute präsentieren. Faszinierend finde ich, dass der Artikel “Wurst in der Schwangerschaft” die Nummer 1 ist. Aber ist ja auch ein ernst zunehmendes Thema. Die Info in der Klammer sagt euch, wie oft der jeweilige Artikel gelesen wurde und wann der Artikel online ging.
01. Wurst in der Schwangerschaft: Vorsicht ist geboten! (5653x | 03.11.’08)
02. Das war die INTERNORGA 2009 in Hamburg (4381x | 18.03.’09)
03. Vorlesung 12: Wurst und Pop-Art (3784x | 30.01.’09)
04. Guggis Currywurst im Kartoffelnest (3733x | 15.02.’09)
05. Die Wurst und der Welt-Brot-Tag (3019x | 16.10.’08)
06. Frisch geriebener Kren/Meerrettich im Glas (3030x | 09.11.’08)
07. 25 Random Things About Prof. Wurst (2925x | 17.02.’09)
08. Vollkornbrot ist gut, Vollkornsenf ist besser (2730x | 23.01.’09)
09. Der echte Wurstbaum: Kigelia Africana (2661x | 23.02.’09)
10. Sex, Drugs & Sausage Rolls (2541x | 28.04.’09)
Auf alle Fälle sind die Top-10-Beiträge ziemlich abwechslungsreich - also für jeden was dabei. Klickt euch rein, falls ihr die Beiträge noch nicht kennt. Viel Spass!
By Prof. Wurst on Apr 28, 2009 in Dies & Das | 15 Comments
Ein Freund hat mir vor kurzem ein T-Shirt geschenkt. Ein pinkes T-Shirt! Ich hasste bis dahin alles das pink oder rosa war - erinnerte mich immer an Paris Hilton oder ganz coole Versicherungs- und Marketingtypen. Aber nachdem ich den Spruch auf dem T-Shirt las, änderte ich meine Meinung. Seitdem bin ich in meiner Freizeit öfter mit diesem pinken T-Shirt unterwegs. Manche Freunde glauben es ja überhaupt nicht mehr! Prof. Wurst und ein pinkes T-Shirt! Wie auch immer, der Spruch auf dem T-Shirt lautet “Sex, Drugs & Sausage Rolls”. Mit “Sex, Drugs & Rock’n'Roll” kann wohl jeder etwas anfangen - aber wie steht es mit “Sex, Drugs & Sausage Rolls“?
Gut, “Sausage Rolls” kennen vielleicht noch einige - bei uns ist das sowas wie “Würstchen im Schlafrock“. Und mit Sex und mit Drogen können wahrscheinlich auch viele was anfangen. Aber wusstet ihr, dass der Spruch mit Fussball und Schottland zu tun hat? Musiker der Tartan Army prägten den Spruch und komponierten sogar einen Song namens “Sex, Drugs & Sausage Rolls”. Wenn man sich den Text des Songs anhört, kommt man aber gleich drauf, dass man es mit eingefleischten Fußballfans zu tun hat. Der Refrain des Songs:
“I love sex and drugs and sausage rolls
But nothing compares to Archie Gemmill’s goal”
Man sieht, die Tartan Army mag Sex, Drogen und Sausage Rolls, aber nichts von all dem kommt an die 2 Tore ran, die Archie Gemmill 1978 bei der Fußball-WM ins Tor der Niederländer donnerte, und so mit einem Schlag zum schottischen Volkshelden mutierte.
Aber da ich nicht zur Tartan Army gehöre und auch sicher nie dazu gehören werde, und die meisten von euch sicher auch nicht, ist es sicher klar, was für uns das Wichtigste ist: Sex? Nein! Drugs? Nein! Sausage Rolls? Eindeutig JA!
Wenn euch der Song-Text interessiert und zum Video mitsingen wollt, bitte sehr: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Mrz 18, 2009 in Dies & Das | 11 Comments
Wie im Jänner schon angekündigt flogen der Wurstakademiestudent Mike, mein Assistent Mario und ich nach Hamburg, um am Montag den 16.3. und Dienstag den 17.3. die europaweit größte Gastronomie-Messe zu besuchen und das riesige Messegelände zu durchforsten. Wir wollten uns mal umschauen, was im Gastronomiebereich so alles geboten wird und um unseren Horizont etwas zu erweitern. Gesehen haben wir viel, Ideen von uns durch gesehene und kennengelernte Produkte weitergesponnen, viele Kontakte geknüpft und das Beste: 2 super Tage genossen!
Ich will euch hier nun einige ausgewählte Fotos zeigen statt lange und breit nur zu schreiben. Bilder sagen mehr als Worte heißt es, also dann viel Spaß!

Mit diesem Transavia-Flieger ging es am Montag um 9 Uhr Richtung Hamburg. Direktflug Innsbruck - Hamburg (Abb.1). Kurz nach dem Start gings durch die Wolken - das war wieder mal so unglaublich, diese Aussicht - Wahnsinn! Aber seht selbst… (Abb.2-5). In Abbildung 4 können geografisch nicht so versierte Personen sehen, wo man was sehen kann.

In Hamburg angekommen, brachte uns das U-Bahn-System bestens zum Hotel bzw. zur Messe, die gleich ums Eck vom Hotel ist (Abb.1). Von unserer Ziel-U-Bahn-Station “Landungsbrücken” hatte man einen wunderschönen Blick auf die Elbe und viele Schiffe (Abb.2). Diesen fetten Flakturm konnte man auf dem Weg zum Hotel nicht wirklich übersehen.
(Abb.3). Besonders aufgefallen sind die vielen Fahrräder bzw. Radfahrer. Fast so wie in Innsbruck. Nur die Radwege sind nicht ganz so sichtbar auf dem ersten Blick, da sie im Gehsteig integriert sind. Das wurde dem Wurstakademie-Studenten Mike fast zum Verhängnis.
Ein Radfahrer fuhr ihn fast nieder und hörte gleich mal ein “Mensch, kucken wär nicht schlecht!!!!” (Abb.4). Und hier war’s nicht mehr weit bis zur Messe. Der Messeturm ragte wunderschön aus dem Nebel hervor (Abb.5). Der Messeturm hat es mir angetan - das könnt ihr weiter unten sehen.

Simone von Curry&Co aus Dresden zeigte uns ganz bewußt den Rücken - denn auch ein Rücken kann entzücken, vor allem wenn dort “Aus Liebe zur Wurst” steht. Schon mal an ein Tatoo gedacht, Simone? Macht sich sicher auch gut (Abb.1). Beim Hela-Stand gabs die etwas andere Currywurst - so anders war sie zwar auch wieder nicht, aber egal. Geschmeckt hat es (Abb.2). Mal ein kreativerer Name: “Körri Saft” (Abb.3). Ui, der Vielanker-Stand hatte es in sich. Dort gab es sehr gutes Bier und diese selbst produzierten Würste aus Fleisch von wilden Urrindern. Dort versumpften wir mit Axel, dem Hausmetzger, und dem Team von Vielanker. Ich weiß nicht, wie viel ich dort getrunken habe, aber es war definitiv zu viel! Ich war schon um 9 ziemlich Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Feb 20, 2009 in Dies & Das | 2 Comments
Also ich muss sagen: Hut ab! Dieser künstliche Wurstbaum am Egetürk Messestand bei der “internationalen Grünen Woche”, einer Messe in Berlin, war eine geniale Idee und die Umsetzung konnte sich sehen und schmecken lassen! Ist zwar schon Ewigkeiten her, dass es ihn gab - man konnte ihn 1976 bestaunen - aber ist ja wurscht!
Wenn man den Baum so ansieht, kann man sich gut vorstellen, wie die Bäume im Schlaraffenland aussehen. Man liegt faul darunter, klopft mal kurz am Stamm und schon fliegt einem eine Wurst in den Mund. Gibt es etwas Schöneres? Aber Achtung: Ich denke, dass es sich bei den Würsten um die berühmt-berüchtigten Knoblauchwürste handelt, von denen man nicht zu viele auf einmal essen sollte, sonst kann es sein, dass man ganz schnell ganz schön einsam wird.
By Prof. Wurst on Feb 18, 2009 in Dies & Das | 6 Comments
Tja, was soll man sagen, der Krieg ist verloren! Den meisten Menschen wird das eher egal sein, aber die kulinarische Münchner Ecke trifft das sicher sehr hart. Jahrelang wurde dafür gekämpft,
dass der Name bzw. die Herkunftsbezeichnung “Münchner Weißwurst” markenrechtlich geschützt wird. Es wurde sogar eine “Schutzgemeinschaft Münchner Weißwurst” gegründet. Die vielen Mitglieder werden jetzt wohl ziemlich geknickt durch München gehen und am Markenrecht zweifeln. Vor allem auch wegen der Tatsache, dass es die verhältnismäßig kleinere Nürnberger Bratwurst 2003 geschafft hat, was nun die Münchner Weißwurst eben nicht geschafft hat.
In der ersten Instanz war man ja erfolgreich und das Patentamt gab grünes Licht für den Antrag, dass “blasse Würstchen nach den EU-Rechtsvorschriften als ‘Geografische Angabe’ eingetragen und zusammen mit dem eingereichten Rezept geschützt werden sollen”.
Aber die “liebe” Konkurrenz von außerhalb Münchens sah das anders und ging vor das Patentgericht - mit Sitz in München. Das Urteil der Patentrichter besagt, dass…
…Münchner Weißwürste eben nicht nur in der Stadt und im Landkreis München in den Darm gebracht werden. Im Gegenteil: Seit Jahrzehnten würde die Spezialität zum überwiegenden Teil in anderen Teilen des Landes hergestellt. Und damit gehöre die Weißwurst halt nicht nur den Münchnern, auch wenn die mit ihrem Namen dafür herhalten sollen.
Mit diesem Urteil ist die Münchner Weißwurst nun “Allgemeingut” und darf von jedem Metzger in allen Ländern der Welt produziert und als “Münchner Weißwurst” verkauft werden.
Was denkt Prof. Wurst über das Urteil?
Für mich kann eine echte Münchner Weißwurst nur aus München kommen!
Punkt! Aus!
Wenn man bedenkt, dass z.B. Champagner, Parmaschinken und auch die Nürnburger Bratwurst europaweit als regionale Herkunftsbezeichnung geschützt wurden, finde ich es reichlich komisch, unfassbar und fast traurig, dass die Münchner Weißwurst nicht als schützenswert empfunden wird. Ich meine, Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Feb 2, 2009 in Dies & Das | 9 Comments
Heute staunte ich nicht schlecht, als vor meiner Bürotür ein Päckchen aus Styropor lag. Der Absender war kein geringerer als Ludger Freese, der kreativste Fleischer Deutschlands. Nicht umsonst habe ich ihn so in meiner Link-Liste bezeichnet. Er ist immer für eine Überraschung gut. Und als ich das Paket aufmachte war ich noch mehr überrascht über die vielen leckeren Wurstprodukte. Die 4 Tage Lieferzeit und 915km von Norddeutschland nach Tirol überstanden alle Produkte dank der Styroporbox und dem tiefgekühlten Gel-Pad bestens! Alles war kühlschrankkalt, die Kühlkette wurde nicht unterbrochen.
Im Päckchen waren folgende Produkte:
- Freeses Wiener/Frankfurter mit dazugehörigem Freeses Wiener-Senf
- 1 Paar Kohlpinkel
- Freeses Landknechte
- Die berühmte World-Wide-Wurst
- Eine Honig-Zimt Leberwurst
- Eine Dose Mockturtle nach Oldenburger Art
- Und ein Brief an mich, Prof. Wurst
Dann könnt ihr euch ja nun vorstellen, was in nächster Zeit auf meinem Speiseplan steht!
Und natürlich sind, dank dieser Überraschung von Ludger, auch einige Artikel hier vorprogrammiert. Über die Landknechte, Kohlpinkel, die Honig-Zimt Leberwurst und natürlich auch die World-Wide-Wurst werdet ihr in nächster Zeit hier etwas zu lesen finden. Und ich werde euch auch berichten, ob es einen gravierenden Unterschied zwischen norddeutschen Wienern/Frankfurtern und echten Frankfurter/Wiener aus Wien bzw. Österreich gibt.
Auf alle Fälle herzlichen Dank, Ludger, für diese Ü-lecker-raschung!
By Prof. Wurst on Jan 18, 2009 in Dies & Das | 2 Comments

Wie ich schon auf meinem Twitter-Account erwähnt habe, buchte ich vor ein paar Tagen einen Flug nach Hamburg, um bei einer der größten Gastronomie-Messen weit und breit dabei zu sein, der INTERNORGA. Am Montag den 16. März geht es in der Früh vom Flughafen Innsbruck los. Begleitet werde ich von meinem Assistenten Mario und vom Wurstakademie-Studenten Mike. Retour geht es dann am Dienstag am späten Nachmittag.
Zum 83. Mal findet die europaweit größte Messe im Gastronomiebereich in Hamburg statt. Auf rund 87.000m2 präsentieren sich ungefähr 1000 Aussteller aus 25 Nationen. Die Schwerpunkte bei der INTERNORGA liegen auf Nahrungsmittel & Getränke, Einrichtung & Ausstattung, Technik & Umwelt, Organisation & Kommunikation und, für uns nicht so interessant, Bäckerei- & Kontitoreibedarf.
Wir haben uns schon eine lange Liste zusammengeschrieben, über welche Produkte wir uns genauer informieren werden bzw. wo wir uns umsehen werden, um neue Ideen und Eindrücke zu gewinnen bzw. um schon
vorhandene Ideen weiterentwickeln zu können. Auf alle Fälle freuen wir uns schon sehr auf diese Geschäftsreise, die sicherlich dazu beitragen wird, dass wir mit der Wurstakademie früher oder später die Welt erobern werden…
Und ganz bestimmt geht sich zwischendurch auch mal ein gutes Bier oder ein Cafe aus… Hamburg, wir kommen!
By Prof. Wurst on Jan 14, 2009 in Dies & Das | 7 Comments
Über die Gefühle der Franzosen zu den Deutschen ist es ja bekannterweise nicht so gut bestellt. Man kann das am eigenen Leib “spüren”, wenn man in Frankreich auf Urlaub ist und sie mitbekommen, dass man Deutsch spricht. Dann sind sie gar nicht mehr freundlich - zumindest die Meisten viele! Aber dass sie auch noch die von uns so geliebte Münchner Weißwurst mit ins Spiel genommen haben - das geht nun eindeutig zu weit!
Im Werbespot von Renault, den ich vor kurzem auf YouTube wiederentdeckte und der im Jahre 2007, wenn ich mich recht erinnere, offiziell zu sehen war, geht es aber Gott-sei-Dank nicht nur den Deutschen an den Kragen. Nein, es kommen auch die Japaner und die Schweden zum Handkuss.
Lasst uns den Werbespot mal genauer unter die Lupe nehmen. Was sehen wir? Wir sehen eine frische Weißwurst. Und auch ein frisches Sushi. Und das Knäckebrot ist auch frisch und knackig. Und was sehen wir noch? Ein zähes, altes Baguette, das beim Crashtest nicht auseinander bricht! Aber frische Baguettes brechen nun mal ganz leicht auseinander!
Nun können wir schlussfolgern, dass schwedische, japanische und auch deutsche Autos tolle frische Produkte sind, aber französische Autos oder besser gesagt Renaults alte und abgestandene Produkte. Tja, so kann sich das Blatt wenden. Bei genauerem Hinsehen ist die Werbung wohl ein Schuss ins (Renault)Knie! Und somit ist die Ehre der Weißwurst wieder hergestellt!
Mich würde nun interessieren, was Franzosen dazu sagen, aber das werde ich nicht erleben. Die meisten Franzosen können ja kein Deutsch! Aber gute Filme machen sie, die Franzosen!