By Prof. Wurst on Dez 25, 2009 in Durch den Linkwolf gedreht | 3 Comments
In der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.
- Würstchen aus dem Reagenzglas - etwas für Vegetarier?
Die Niederländer sind ja ein kreatives und neugieriges Volk! Und neugierig sein ist eine Grundvoraussetzung, um Forschung zu betreiben. Nun haben Wissenschaftler der Uni Eindhoven Schweinefleisch im Reagenzglas nachgezüchtet und sagen, dass es realistisch ist, dass in 5 Jahren Wurst und Hackfleisch auf diesem Weg hergestellt werden kann. Na dann Mahlzeit! Aber vielleicht das Richtige für viele Vegetarier, die nun aufatmen und endlich Fleisch essen können, da ja dafür kein Tier geschlachtet werden musste. Super, oder!?
- Ein Nürnberger in München. Endlich, München wird scharf!
Ein amüsant geschriebener Artikel von Roland Englisch, der hier über seine Wursteindrücke aus der Landeshauptstadt der Schickeria berichtet. Es schreibt darüber, dass die Münchner langsam die Currywurst entdecken, und da eine edle Richtung einschlagen. Würste mit Trüffelmayo, Chili-Aprikose, Senf-Honig sind ein Renner. Und man kann sich sogar die Wurst mit Blattgold belegen lassen - überhaupt nicht dekadent. Nur mit einem Satz bin ich nicht ganz einverstanden: Dass sich in München “endlich so etwas wie eine Wurstkultur entwickelt.” Die gibt es dort schon lange, aber sie ist halt anders, als die im Norden.
- Die Wurst-Fotoserie von Kathleen
Sehr nett ist die wurstige Fotoserie von Kathleen in ihrem Blog vom Monat Dezember ‘09. 7 Fotos von Würsten, die sie auf Weihnachtsmärkten gegessen hat: Thüringer Rostbratwurst/Gendarmenmarkt, Berlin | Thüringer Rostbratwurst/Weihnachtsmarkt Potsdamer Platz, Berlin | Böhmische Wurst/Striezelmarkt, Dresden | Krakauer mit Käse/Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche, Berlin | Krakauer/Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg, Berlin | Brandenburger Rostbratwurst/Spandauer Weihnachtsmarkt, Berlin | Anklamer Rauchwurst/Weihnachtsmarkt Rotes Rathaus, Berlin. Bist eine gute Wurststudentin, Kathleen!
- Es geht um die Auerochsen-Wurst - Regionale Produkte auf dem Vormarsch
Einen sehr interessanten Artikel über Auerochsen-Wurst bzw. über den Vormarsch von regionalen Produkten, wie es eben diese Auerochsen-Wurst ist, habe ich auf der Schleswig-Holstein’schen Feinheimisch-Webseite entdeckt. Sicherlich nicht nur für Wurstliebhaber interessant, sondern auch für Anbieter von sonstigen regionalen Produkten und auch nicht nur in Schleswig-Holstein.
- Mann muss ins Pflegeheim - wegen einer Bratwurst
Tja, Bratwurstessen kann gefährlich sein! Aber auf die Idee, dass man dadurch ins Pflegeheim muss, wäre ich nie gekommen. Tut mir echt leid für diesen Herrn und wünsche ihm, dass er da vielleicht wieder raus kommt…
By Prof. Wurst on Dez 24, 2009 in Die Wurst im Fernsehen, Spass | 0 Comments
Die 4 Adventskerzen brannten ja schon nieder und nun steht der Weihnachtsabend wirklich nur mehr einen kleinen Schritt von der Tür entfernt. Alle sind sicher schon sehr aufgeregt und freuen sich auf einen gemütlichen und feinen Weihnachtsabend. Damit die Zeit vor dem Feiern am Abend schneller vergeht, gibt’s hier noch was zu schmunzeln. Nämlich den guten, alten Ulmen mit “Was macht die Wurst”… Viel Spaß beim Anschauen!
Und wer dann noch ein bisschen Zeit hat, dem empfehle ich noch 2 Seiten bzw. Beiträge:
Erstens mal die Weihnachtsillustration im Wurstologie-Blog von Metti und Monika und zweitens den Artikel von Petra in ihrem Kaffeeklatsch-Blog über den Brauch in manchen Gegenden am Weihnachtsabend irgendetwas mit Wurst zu essen.
Beides sehr interessant und amüsant und ich habe heute mal eine Ausnahme gemacht und direkt im Artikel auf andere Seiten verlinkt - ansonsten stehen ja externe Links in den Fussnoten…
Und nun wünsche ich euch, meinen lieben Wurststudenten, noch einen schönen Weihnachtsabend! Viel Spaß beim Feiern, beim gemütlichen Zusammensitzen, beim Kekse essen und beim Geschenke aufmachen,…und denkt an die Wurstakademie und mich, Prof. Wurst, wenn es bei euch heute Würstchen gibt!
Macht es gut, wir sehen uns nach Weihnachten wieder, was ja eh schon morgen ist… 
By Prof. Wurst on Dez 13, 2009 in Dies & Das | 7 Comments
Vorgestern Abend war es soweit und wir hielten es endgültig nicht mehr ohne Salzburger Würste aus. Also machten wir Nägel mit Köpfen und begaben uns gestern in der Früh am Vormittag auf den Weg nach Salzburg. Wir staunten nicht schlecht, als wir in Bayern und dann auch in Salzburg selbst wirklich mit dem Winter konfrontiert wurden - im positiven Sinn. Alles war weiß und auf der Autobahn staute es sich nur 2x kurz hinter Schneepflügen. Ok, es lag kein Meter Schnee, aber immerhin ungefähr 15cm - genug, damit ein bißchen Weihnachtsstimmung aufkam.
Aber wir waren ja nicht nur wegen der Weihnachtsstimmung in Salzburg, sondern vor allem wegen der Würste. Die Wurstbeute, die wir in Salzburg machten kann sich sehen lassen, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Von oben links nach unten rechts: Krainer, Speckwürstl, Salzburger Knacker, Pusta Krainer, Käsekrainer, Batschka zum Sieden, Batschka als Hartwurst & scharfe Seppl. Berichte, Rezepte folgen…
Und nun noch ein paar Salzburg-Impressionen für euch:

Das war unser Blick von der SteinTerrasse bei unserem Ankunfts-Cafe. Man sieht die Altstadt und im Hintergrund die imposante Festung. Dann ging’s schnurstracks zu den Wurstständen am Universitätsplatz. Das sind sicher wahre Goldgruben. Dort ist immer die Hölle los und es gehen am Tag unzählige Würstl raus. Ich entschied mich für eine Frische mit Senf, Kren und einem Salzstangerl. Die war echt lecker!

Der Blick vom Glühweinstand aus am Dom vorbei Richtung Festung. Hinter dem Dom ist diese Statue versteckt - “Die Pieta” von Anna Chromy. Diese Statue fasziniert mich jedes Mal wieder aufs Neue!. Inspiriert wurde Chromy durch Mozart’s “Don Giovanni” und Hofmannsthal’s “Jedermann”. Folgendes, etwas nachdenklich stimmendes, steht zur “Erklärung” bei der Statue: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Dez 6, 2009 in Postkarten | 8 Comments
Vor Kurzem war wieder mal eine Wurstpostkarte in meinem Briefkasten. Noch dazu eine wunderschön gestaltete, hochaktuelle Wurstkarte. Na gut, das “hochaktuell” nehm ich wieder zurück, denn der Schweinegrippen- wahnsinn hat sich irgendwie gelegt und der Rinderwahn ist ja sowieso schon länger kein Thema mehr - die Vogelgrippe fehlt mir noch auf der Karte. Was nicht heißt, dass diese gehypten Geisteskrankheiten nicht wieder Thema werden können.
Spätestens dann, wenn die Wahnsinnigen in der Pharmaindustrie wieder einen vollen Geldbeutel brauchen und die Ärzte Blut Geld lecken und auch ihren Teil am Kuchen naschen wollen und spritzen wie die Wahnsinnigen. Den Staat nicht zu vergessen, der kassiert ja auch wie der Wahnsinnige - aber das ist ja ok, schließlich kommt das uns allen zugute - es wird sicher Steuersenkungen geben (ups, was für ein wahnsinniger Traum!
Das wird es natürlich nicht geben!)! Alles Verrückte, sag ich da!
Die Wurstakademie vertritt jedenfalls folgende Meinung:
Schweinegrippe? Rinderwahnsinn? Iss mir doch Wurscht.
M.D. schrieb diese Karte, die der bekannte österreichische Karikaturist Gerhard Haderer zeichnete, aus Wien, wie man lesen kann: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 19, 2009 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 15 Comments
Gestern war ich auf der Suche nach ganz etwas anderem, als plötzlich diese appetitliche Wurst-Schrift namens “Alpha Sausage” auf dem Bildschirm erschien. Noch dazu gratis zum runterladen und verwenden. Als ich mir dann meine Kontaktlinsen herausnahm und wieder meine Brille aufsetzte, kam mir die Idee mit dieser Wurstschrift einen wurstakademischen Sehtest mit euch durchzuführen. Ihr könnt diesen Test nun vor dem Bildschirm machen oder auch herunterladen und ausdrucken. Weitere Infos zum Downloaden am Ende des Artikels.
Also, lasst uns beginnen! Zuerst gehen Sie mal 2m vom Bildschirm weg! Na los! Und nun lesen Sie bitte die Buchstaben, die in der obersten Zeile stehen laut vor…. Gut so! Dann die Buchstaben der 2 Reihe - von rechts aber, bitte schön!…. Auch noch gut. Kommen wir zur 3. Zeile……

Also Wurst, Knacker, Prof. Wurst, Frankfurter, Waldviertler, Currywurst und Wurstbaum konntest du gut lesen, aber bei der untersten Zeile tatest du dir schwer? Na, dann solltest du aber schon mal einen Termin beim Augenarzt ausmachen und das noch genauer ansehen lassen. Vielleicht brauchst du ja wirklich eine Brille oder eine stärkere Brille…
Du kannst diesen wurstakademischen Sehtest auch gerne downloaden und ausdrucken. Formate stehen alle bereit: Von DIN A4 bis DIN A0 - also Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Nov 12, 2009 in Durch den Linkwolf gedreht | 2 Comments
In der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.
- Kosmonauten auf der ISS leiden unter Wurstmangel
Der russische Kosmonaut Maxim Surajew ist stinksauer, weil den Russen keine Wurst auf die ISS geliefert wird - die Amerikaner werden aber mit Würsten beliefert. Surajew empfindet das als Diskriminierung. Ich sehe das auch so und finde das nicht in Ordnung. Eins weiß ich: Wenn ich mal die ISS besuche, werde ich mich sicherlich im amerikanischen Küchenbereich aufhalten.
- Der Würstchenverkäufer von Sanssouci in Potsdam
Von diesem Würstchenverkäufer habe ich schon mal was gehört. Der ist wirklich was Besonderes! Denn in diesem Fall trifft der Spruch “Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, geht der Prophet einfach zum Berg” zu. Der Berg sind in diesem Fall die Wurstgenießer und der Prophet dieser Wurstverkäufer mit seinem mobilen Wurststand! Absolut sehenswert!
- Salzburger Jäger, Wild und Würste
Über Jäger habe ich hier ja noch nie berichtet. Ich weiß gar nicht warum, denn nur durch sie können wir beste und sehr geschmackvolle Würste genießen. Dieser Artikel vom salzburger-fenster.at über Salzburger Jäger ist nett geschrieben und man kann was lernen. Bei meinem nächsten Salzburg-Besuch werde ich dann auf die Pirsch gehen – genauer gesagt: zur Schranne, ganz hinten, zum Tauernlamm-Stand und erlege dort ein paar Wild-Würste!
- Schutz für die “Ahle Wurscht”
Nachdem ja die Münchner Weisswurst den Weißwurst-Krieg, wie hier berichtet, verloren hat, versucht es nun ein anderes Wurstvolk. Das Volk der Ahle Wurscht scheut keine Mühen, um den Krieg zu gewinnen. Der Antrag auf Anerkennung als geschützte Ursprungsbezeichnung wurde schon auf den Weg gebracht. Nun kann es sich nur mehr um Jahre handeln, bis das durch ist. Viel Glück, liebes Volk der Ahle Wurscht oder auch Worscht.
- Endlich gibt es die Wurst auch im Plastikeimer
Auf das haben wir alle gewartet! Auf Würstchen im Plastikeimer! Mir taten ja schon die Würstchen im Glas leid, obwohl die wenigstens aus ihrem “Aquarium” schauen konnten, aber Würste im Plastikeimer können nicht mal das. Es hat etwas gedauert, bis man die Behälter soweit hatte. Es gibt aber nun eine spezielle luftundurchlässige Schicht im Eimer. Tests ergaben, dass auch nach vielen Monaten “keine geschmacklichen, mikrobiologischen und äußerlichen Veränderungen an den Würsten festzustellen sind”. Wunderbar, sag ich da nur!
By Prof. Wurst on Nov 11, 2009 in Dies & Das | 6 Comments
Vor kurzem kam ich an einem Wurststand mit einem alten Mann ins Gespräch, der vor ewig langer Zeit einmal Bauer und/oder Fleischer war. Im Laufe des Gesprächs fragte er mich, ob ich wüsste, was Hausschlachtungen mit Martinslaternen zu tun haben. Ich hatte keine Ahnung, nur eine Vermutung. Und da ja heute Martinstag ist, passt seine Antwort perfekt hierher:
Der November war am Land bzw. auf Bauernhöfen traditionell der Monat des Schlachtfestes. Der Winter nahte in großen Schritten und so schlachtete man ein Schwein, um genug Würste und Fleisch für die kalten Wintermonate zu haben. Außerdem waren die Fleischprodukte in der kalten Jahreszeit natürlich auch haltbarer, Kühlschränke gab es ja damals noch nicht.
Das Schlachten selbst war schon hart und es brauchte eine Menge Personen, die dabei halfen, das Schwein zu schlachten, es zu zerlegen und zu Würsten weiterzuverarbeiten. Im Endeffekt verwertete man das komplette Schwein. Sogar die Knochen - die verwendete man zum Suppe kochen.
Nach getaner Arbeit ging es ans Feiern und die Helfer wurden meistens mit Naturalien, sprich: Würste und Fleisch, entlohnt.
Aber nun zur Beantwortung der eigentlichen Frage, was das alles mit Martinslaternen zu tun hat. Früher gab es ja noch keinen Strom am Land und somit auch keine Straßenbeleuchtung und so verwendete man Laternen, um wenigstens ein bisschen zu sehen, wo man hintritt, wenn man in der Nacht unterwegs war. Also nahm man die Schweinsblasen der geschlachteten Schweine, zog sie über vorher angefertigte Drahtgestelle und ließ sie trocknen. Als sie getrocknet waren, stellte man ein kleines mit Öl gefülltes Gefäß hinein und befestigte die Schweinsblasenlaterne an einem hölzernen Stöckchen.
Und fertig waren die (Martins)Laternen, die bis heute den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie ganz stolz am Martinstag oder am Vorabend des Martinstages damit in der Gegend herumspazieren.
Hab ich wieder mal etwas gelernt am Wurststand! Danke für die Info, mein lieber Herr… äh, ich weiß ja nicht mal seinen Namen, komme ich gerade drauf… Naja, trotzdem Danke!
By Prof. Wurst on Okt 25, 2009 in Postkarten | 1 Comment
Wunderbar! Die nächste amüsante Wurstkarte erreichte mich am Freitag. Sebastian aus Nürnberg schickte sie mir. Zuerst dachte ich “Oha, eine Voodoo-Wurst!”. Aber als ich den Text las, war mir klar, dass es sich um eine Wurst mit einem ganz normalen Problem handelte - sie fühlt sich einfach zu dick! Und wenn eine normale Diät nichts nützt, versucht man es mit allen anderen “Zaubereien”. In diesem Fall mit Akupunktur. Ob diese was genützt hat, kann ich leider nicht sagen. Ich denke wohl eher nicht. Denn aus einer dicken Burenwurst kann nie eine elegante, schlanke Sacherwurst werden, da helfen auch hunderte Akupunktur-Nadeln nichts. So ist das leider im Leben. Aber nimm’s nicht tragisch, liebe Postkarten-Akupunktur-Wurst, du bist nicht die Einzige mit diesem Problem. Auch die Waldviertler und die Käsekrainer haben dieses Problem, und was soll erst die Salzburger Knacker sagen, die ist noch dazu klein. Steh einfach zu deinem Erscheinungsbild, da lebt es sich gleich leichter!
Der große Schreiber ist Sebastian nicht. Aber es geht ja um die Karte, nicht um den Text.
:
Hallo Prof. Wurst!
Habe diese Wurstkarte entdeckt und dachte, die müssen Sie haben! 
Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg,
Sebastian
Gut gedacht Sebastian! Danke für diese Wurstkarte!
Ich bin gespannt, wer mir die nächste Karte schickt und vor allem woher sie kommt - Berlin, München, Wien und Salzburg hätten wir ja nun schon. Auf alle Fälle wird sie dann hier in der “Postkarten-Rubrik” präsentiert. Kann auch mal von weiter weg sein…
By Prof. Wurst on Okt 1, 2009 in Vegetarier | 11 Comments
Hätte ich fast vergessen… Heute ist ja der 1. Oktober, sprich Weltvegetariertag! Mein Beitrag zu diesem besonderen Tag ist ein absolut wurst- bzw. fleischfreies Foto: Erdbeeren mit Kren/Meerrettich, Senf und Brot! Na dann, guten Appetit!
By Prof. Wurst on Sep 30, 2009 in Spass | 4 Comments
Schule… Astronomie… Wer kann sich nicht daran erinnern: Sternbilder pauken und reingehämmert bekommen, wie man den Nord-/Polarstern am Nachthimmel findet. Wie war das nochmal? Zuerst muss man das Sternbild des großen Wagen bzw. des großen Bären finden. Wenn wir bei der Wagen-Bezeichnung bleiben, müssen wir das Heck gedanklich 5x verlängern und schon sind wir beim Nordstern, der ein Stern im Sternbild des kleinen Wagens bzw. kleinen Bärens ist. So ähnlich hörte man das im Unterricht. Ist ja alles gut und recht, aber es gibt da doch einen entscheidenden Fehler! Es gibt nämlich keine Sternbilder des großen und kleinen Wagens
oder Bärens - diese Sternbild- Bezeichnungen sind absolut falsch! Ich kann mich erinnern, dass ich das bei einer Prüfung im Astronomie-Unterricht auch mal sagte und dass ich zu den Sternbildern lieber kleine und große Wurst sagen würde. Die Antwort des Lehrers war eindeutig: “Fünf! Setzen!” Aber nun, viele Jahre später, kann ich mit meiner Theorie endlich an die Öffentlichkeit gehen.
Ganz kurz und schmerzlos: Also, meiner Meinung nach sehen diese zwei Sternbilder aus wie 2 Pappteller und 2 Würstchen. Im Sternbild der kleinen Wurst (lat. Botulus Minor) ist auch der Polar- bzw. Nordstern zu finden. Zu diesem gelangt man über das Sternbild der großen Wurst (lat. Botulus Maior). Und zwar muss man die wurstentfernte Breitseite des Papptellers “nehmen” und diese - Daumen mal Pi - 5x verlängern und schon hat man ihn entdeckt, den Polar- bzw. Nordstern im Sternbild der kleinen Wurst - und zwar am papptellerentfernten Ende der Wurst.
Tja, so einfach ist meine Theorie…! Eigentlich hätte ich mir damals in der Schule schon einen 1er bei der Prüfung verdient, findet ihr nicht?!