Kategorie: WurstAllerlei

Durch den Linkwolf gedreht #6 »

Durch den Linkwolf gedreht - Links zum Thema Wurst und WurstkulturIn der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.

  1. Würstchen aus dem Reagenzglas - etwas für Vegetarier?
    Die Niederländer sind ja ein kreatives und neugieriges Volk! Und neugierig sein ist eine Grundvoraussetzung, um Forschung zu betreiben. Nun haben Wissenschaftler der Uni Eindhoven Schweinefleisch im Reagenzglas nachgezüchtet und sagen, dass es realistisch ist, dass in 5 Jahren Wurst und Hackfleisch auf diesem Weg hergestellt werden kann. Na dann Mahlzeit! Aber vielleicht das Richtige für viele Vegetarier, die nun aufatmen und endlich Fleisch essen können, da ja dafür kein Tier geschlachtet werden musste. Super, oder!?
  2. Ein Nürnberger in München. Endlich, München wird scharf!
    Ein amüsant geschriebener Artikel von Roland Englisch, der hier über seine Wursteindrücke aus der Landeshauptstadt der Schickeria berichtet. Es schreibt darüber, dass die Münchner langsam die Currywurst entdecken, und da eine edle Richtung einschlagen. Würste mit Trüffelmayo, Chili-Aprikose, Senf-Honig sind ein Renner. Und man kann sich sogar die Wurst mit Blattgold belegen lassen - überhaupt nicht dekadent. Nur mit einem Satz bin ich nicht ganz einverstanden: Dass sich in München “endlich so etwas wie eine Wurstkultur entwickelt.” Die gibt es dort schon lange, aber sie ist halt anders, als die im Norden.
  3. Die Wurst-Fotoserie von Kathleen
    Sehr nett ist die wurstige Fotoserie von Kathleen in ihrem Blog vom Monat Dezember ‘09. 7 Fotos von Würsten, die sie auf Weihnachtsmärkten gegessen hat: Thüringer Rostbratwurst/Gendarmenmarkt, Berlin | Thüringer Rostbratwurst/Weihnachtsmarkt Potsdamer Platz, Berlin | Böhmische Wurst/Striezelmarkt, Dresden | Krakauer mit Käse/Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche, Berlin | Krakauer/Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg, Berlin | Brandenburger Rostbratwurst/Spandauer Weihnachtsmarkt, Berlin | Anklamer Rauchwurst/Weihnachtsmarkt Rotes Rathaus, Berlin. Bist eine gute Wurststudentin, Kathleen! :-)
  4. Es geht um die Auerochsen-Wurst - Regionale Produkte auf dem Vormarsch
    Einen sehr interessanten Artikel über Auerochsen-Wurst bzw. über den Vormarsch von regionalen Produkten, wie es eben diese Auerochsen-Wurst ist, habe ich auf der Schleswig-Holstein’schen Feinheimisch-Webseite entdeckt. Sicherlich nicht nur für Wurstliebhaber interessant, sondern auch für Anbieter von sonstigen regionalen Produkten und auch nicht nur in Schleswig-Holstein.
  5. Mann muss ins Pflegeheim - wegen einer Bratwurst
    Tja, Bratwurstessen kann gefährlich sein! Aber auf die Idee, dass man dadurch ins Pflegeheim muss, wäre ich nie gekommen. Tut mir echt leid für diesen Herrn und wünsche ihm, dass er da vielleicht wieder raus kommt…

Ulmens Auftrag - Was macht die Wurst? »

YouTube Preview Image YouTube Preview Image Die 4 Adventskerzen brannten ja schon nieder und nun steht der Weihnachtsabend wirklich nur mehr einen kleinen Schritt von der Tür entfernt. Alle sind sicher schon sehr aufgeregt und freuen sich auf einen gemütlichen und feinen Weihnachtsabend. Damit die Zeit vor dem Feiern am Abend schneller vergeht, gibt’s hier noch was zu schmunzeln. Nämlich den guten, alten Ulmen mit “Was macht die Wurst”… Viel Spaß beim Anschauen!

Und wer dann noch ein bisschen Zeit hat, dem empfehle ich noch 2 Seiten bzw. Beiträge:

Erstens mal die Weihnachtsillustration im Wurstologie-Blog von Metti und Monika und zweitens den Artikel von Petra in ihrem Kaffeeklatsch-Blog über den Brauch in manchen Gegenden am Weihnachtsabend irgendetwas mit Wurst zu essen.

    Beides sehr interessant und amüsant und ich habe heute mal eine Ausnahme gemacht und direkt im Artikel auf andere Seiten verlinkt - ansonsten stehen ja externe Links in den Fussnoten…

    Und nun wünsche ich euch, meinen lieben Wurststudenten, noch einen schönen Weihnachtsabend! Viel Spaß beim Feiern, beim gemütlichen Zusammensitzen, beim Kekse essen und beim Geschenke aufmachen,…und denkt an die Wurstakademie und mich, Prof. Wurst, wenn es bei euch heute Würstchen gibt!

    Macht es gut, wir sehen uns nach Weihnachten wieder, was ja eh schon morgen ist… ;-)

    Ein Tages-Wurst-Trip nach Salzburg »

    Die Wurstbeute, die ich in Salzburg machteVorgestern Abend war es soweit und wir hielten es endgültig nicht mehr ohne Salzburger Würste aus. Also machten wir Nägel mit Köpfen und begaben uns gestern in der Früh am Vormittag auf den Weg nach Salzburg. Wir staunten nicht schlecht, als wir in Bayern und dann auch in Salzburg selbst wirklich mit dem Winter konfrontiert wurden - im positiven Sinn. Alles war weiß und auf der Autobahn staute es sich nur 2x kurz hinter Schneepflügen. Ok, es lag kein Meter Schnee, aber immerhin ungefähr 15cm - genug, damit ein bißchen Weihnachtsstimmung aufkam. :-) Aber wir waren ja nicht nur wegen der Weihnachtsstimmung in Salzburg, sondern vor allem wegen der Würste. Die Wurstbeute, die wir in Salzburg machten kann sich sehen lassen, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Von oben links nach unten rechts: Krainer, Speckwürstl, Salzburger Knacker, Pusta Krainer, Käsekrainer, Batschka zum Sieden, Batschka als Hartwurst & scharfe Seppl. Berichte, Rezepte folgen… ;-)

    Und nun noch ein paar Salzburg-Impressionen für euch:

    Ein Blick vom Stein-Cafe über die Salzburger Altstadt zur Festung Die Wurststände am Universitätsplatz Einer der vier Wurststände. Da ist ständig so viel los. Meine Salzburger Frische mit Senf, Kren und einem Salzstangerl

    Das war unser Blick von der SteinTerrasse bei unserem Ankunfts-Cafe. Man sieht die Altstadt und im Hintergrund die imposante Festung. Dann ging’s schnurstracks zu den Wurstständen am Universitätsplatz. Das sind sicher wahre Goldgruben. Dort ist immer die Hölle los und es gehen am Tag unzählige Würstl raus. Ich entschied mich für eine Frische mit Senf, Kren und einem Salzstangerl. Die war echt lecker!

    Der Dom zu Salzburg und im Hintergrund die Festun. Vordergrund: Weihnachtsmarktschmuck "Die Pieta" hinter dem Dom Die Salzburger Festung mit der Goldkugel-Installation auf dem Kapitelplatz Die meisten Menschen, die ihr hier in der Getreidegasse seht, sind Italiener.

    Der Blick vom Glühweinstand aus am Dom vorbei Richtung Festung. Hinter dem Dom ist diese Statue versteckt - “Die Pieta” von Anna Chromy1. Diese Statue fasziniert mich jedes Mal wieder aufs Neue!. Inspiriert wurde Chromy durch Mozart’s “Don Giovanni” und Hofmannsthal’s “Jedermann”. Folgendes, etwas nachdenklich stimmendes, steht zur “Erklärung” bei der Statue: Weiter lesen…

    1. Hier geht’s zu ihrer Webseite, wenn du mehr über sie erfahren willst.

    Eine weitere Wurstkarte aus Wien - #6 »

    Eine weitere Wurstpostkarte aus Wien - Schweinegrippe, Rinderwahn - iss mir doch wurschtVor Kurzem war wieder mal eine Wurstpostkarte1 in meinem Briefkasten. Noch dazu eine wunderschön gestaltete, hochaktuelle Wurstkarte. Na gut, das “hochaktuell” nehm ich wieder zurück, denn der Schweinegrippen- wahnsinn hat sich irgendwie gelegt und der Rinderwahn ist ja sowieso schon länger kein Thema mehr - die Vogelgrippe fehlt mir noch auf der Karte. Was nicht heißt, dass diese gehypten Geisteskrankheiten nicht wieder Thema werden können.
    Spätestens dann, wenn die Wahnsinnigen in der Pharmaindustrie wieder einen vollen Geldbeutel brauchen und die Ärzte Blut Geld lecken und auch ihren Teil am Kuchen naschen wollen und spritzen wie die Wahnsinnigen2. Den Staat nicht zu vergessen, der kassiert ja auch wie der Wahnsinnige - aber das ist ja ok, schließlich kommt das uns allen zugute - es wird sicher Steuersenkungen geben (ups, was für ein wahnsinniger Traum! :-D Das wird es natürlich nicht geben!)! Alles Verrückte, sag ich da!

    Die Wurstakademie vertritt jedenfalls folgende Meinung:

    Schweinegrippe? Rinderwahnsinn? Iss mir doch Wurscht.

    M.D. schrieb diese Karte, die der bekannte österreichische Karikaturist Gerhard Haderer3 zeichnete, aus Wien, wie man lesen kann: Weiter lesen…

    1. Diese Wurstkarte stammt vom Verlag “Inkognito”, Erkelenzdamm 11-13, 10999 Berlin, der alle möglichen Karten, Lesezeichen und sonst noch vieles, das man brauch oder auch nicht, verkauft. Auf die Webseite schauen lohnt sich auf jeden Fall.
    2. Ausnahmen bestätigen bei den Ärzten natürlich die Regel. Hier geht es zu einem interessanten Artikel zum Thema von Dr. Geyer aus Heidenheim, auf den ich über einen Blogbeitrag mit dem Schweinegrippensong von DocSarah gekommen bin
    3. Mehr zu Gerhard Haderer auf Wikipedia. Wer mehr Bilderchen von Haderer sehen will, schaut einfach mal hier.

    Der Sehtest mit der Wurst-Schrift »

    Das gesamte ABC mit der Wurst-Schrift...Gestern war ich auf der Suche nach ganz etwas anderem, als plötzlich diese appetitliche Wurst-Schrift namens “Alpha Sausage” auf dem Bildschirm erschien. Noch dazu gratis zum runterladen und verwenden. Als ich mir dann meine Kontaktlinsen herausnahm und wieder meine Brille aufsetzte, kam mir die Idee mit dieser Wurstschrift einen wurstakademischen Sehtest mit euch durchzuführen. Ihr könnt diesen Test nun vor dem Bildschirm machen oder auch herunterladen und ausdrucken. Weitere Infos zum Downloaden am Ende des Artikels.

    Also, lasst uns beginnen! Zuerst gehen Sie mal 2m vom Bildschirm weg! Na los! Und nun lesen Sie bitte die Buchstaben, die in der obersten Zeile stehen laut vor…. Gut so! Dann die Buchstaben der 2 Reihe - von rechts aber, bitte schön!…. Auch noch gut. Kommen wir zur 3. Zeile……

    Der wurstakademische Sehtest...

    Also Wurst, Knacker, Prof. Wurst, Frankfurter, Waldviertler, Currywurst und Wurstbaum konntest du gut lesen, aber bei der untersten Zeile tatest du dir schwer? Na, dann solltest du aber schon mal einen Termin beim Augenarzt ausmachen und das noch genauer ansehen lassen. Vielleicht brauchst du ja wirklich eine Brille oder eine stärkere Brille… :-D

    Du kannst diesen wurstakademischen Sehtest auch gerne downloaden und ausdrucken. Formate stehen alle bereit: Von DIN A4 bis DIN A0 - also Weiter lesen…

    Durch den Linkwolf gedreht #5 »

    Durch den Linkwolf gedreht - Links zum Thema Wurst und WurstkulturIn der Rubrik “Durch den Linkwolf gedreht” gibt es in unregelmäßigen Abständen alle möglichen und unmöglichen wurstigen Links für euch, über die im Laufe der Zeit gestolpert bin, aber über die ich keinen Bericht schreiben will-kann-werde. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie für einige von euch evt. doch interessant sind.

    1. Kosmonauten auf der ISS leiden unter Wurstmangel
      Der russische Kosmonaut Maxim Surajew ist stinksauer, weil den Russen keine Wurst auf die ISS geliefert wird - die Amerikaner werden aber mit Würsten beliefert. Surajew empfindet das als Diskriminierung. Ich sehe das auch so und finde das nicht in Ordnung. Eins weiß ich: Wenn ich mal die ISS1 besuche, werde ich mich sicherlich im amerikanischen Küchenbereich aufhalten. ;-)
    2. Der Würstchenverkäufer von Sanssouci in Potsdam
      Von diesem Würstchenverkäufer habe ich schon mal was gehört. Der ist wirklich was Besonderes! Denn in diesem Fall trifft der Spruch “Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, geht der Prophet einfach zum Berg” zu. Der Berg sind in diesem Fall die Wurstgenießer und der Prophet dieser Wurstverkäufer mit seinem mobilen Wurststand! Absolut sehenswert!
    3. Salzburger Jäger, Wild und Würste
      Über Jäger habe ich hier ja noch nie berichtet. Ich weiß gar nicht warum, denn nur durch sie können wir beste und sehr geschmackvolle Würste genießen. Dieser Artikel vom salzburger-fenster.at über Salzburger Jäger ist nett geschrieben und man kann was lernen. Bei meinem nächsten Salzburg-Besuch werde ich dann auf die Pirsch gehen – genauer gesagt: zur Schranne2, ganz hinten, zum Tauernlamm-Stand und erlege dort ein paar Wild-Würste! :-D
    4. Schutz für die “Ahle Wurscht”
      Nachdem ja die Münchner Weisswurst den Weißwurst-Krieg, wie hier berichtet, verloren hat, versucht es nun ein anderes Wurstvolk. Das Volk der Ahle Wurscht scheut keine Mühen, um den Krieg zu gewinnen. Der Antrag auf Anerkennung als geschützte Ursprungsbezeichnung wurde schon auf den Weg gebracht. Nun kann es sich nur mehr um Jahre handeln, bis das durch ist. Viel Glück, liebes Volk der Ahle Wurscht oder auch Worscht.
    5. Endlich gibt es die Wurst auch im Plastikeimer
      Auf das haben wir alle gewartet! Auf Würstchen im Plastikeimer! Mir taten ja schon die Würstchen im Glas leid, obwohl die wenigstens aus ihrem “Aquarium” schauen konnten, aber Würste im Plastikeimer können nicht mal das. Es hat etwas gedauert, bis man die Behälter soweit hatte. Es gibt aber nun eine spezielle luftundurchlässige Schicht im Eimer. Tests ergaben, dass auch nach vielen Monaten “keine geschmacklichen, mikrobiologischen und äußerlichen Veränderungen an den Würsten festzustellen sind”. Wunderbar, sag ich da nur!
    1. Die ISS ist die bemannte internationale Raumstation, die viele Kilometer über unseren Köpfen herumschwirrt. Mehr dazu auf Wikipedia.
    2. Die „Schranne“ ist Seit 1906 Wochenmarkt für Salzburger „Landesprodukte“ mitten in Salzburg.

    Was haben Hausschlachtungen mit Martinslaternen zu tun? »

    Vor kurzem kam ich an einem Wurststand mit einem alten Mann ins Gespräch, der vor ewig langer Zeit einmal Bauer und/oder Fleischer war. Im Laufe des Gesprächs fragte er mich, ob ich wüsste, was Hausschlachtungen mit Martinslaternen zu tun haben. Ich hatte keine Ahnung, nur eine Vermutung. Und da ja heute Martinstag ist, passt seine Antwort perfekt hierher:

    Ein uraltes Bild von einer Hausschlachtung. Da hat sich bis heute nicht viel geändert...Der November war am Land bzw. auf Bauernhöfen traditionell der Monat des Schlachtfestes. Der Winter nahte in großen Schritten und so schlachtete man ein Schwein, um genug Würste und Fleisch für die kalten Wintermonate zu haben. Außerdem waren die Fleischprodukte in der kalten Jahreszeit natürlich auch haltbarer, Kühlschränke gab es ja damals noch nicht.
    Das Schlachten selbst war schon hart und es brauchte eine Menge Personen, die dabei halfen, das Schwein zu schlachten, es zu zerlegen und zu Würsten weiterzuverarbeiten. Im Endeffekt verwertete man das komplette Schwein. Sogar die Knochen - die verwendete man zum Suppe kochen.
    Nach getaner Arbeit ging es ans Feiern und die Helfer wurden meistens mit Naturalien, sprich: Würste und Fleisch, entlohnt.

    Kinder mit Laternen - aber ich vermute, dass es keine Schweinsblasenlaternen sind... Also irgendwie ist es halt ein Symbolbild.Aber nun zur Beantwortung der eigentlichen Frage, was das alles mit Martinslaternen zu tun hat. Früher gab es ja noch keinen Strom am Land und somit auch keine Straßenbeleuchtung und so verwendete man Laternen, um wenigstens ein bisschen zu sehen, wo man hintritt, wenn man in der Nacht unterwegs war. Also nahm man die Schweinsblasen der geschlachteten Schweine, zog sie über vorher angefertigte Drahtgestelle und ließ sie trocknen. Als sie getrocknet waren, stellte man ein kleines mit Öl gefülltes Gefäß hinein und befestigte die Schweinsblasenlaterne an einem hölzernen Stöckchen.
    Und fertig waren die (Martins)Laternen, die bis heute den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie ganz stolz am Martinstag oder am Vorabend des Martinstages damit in der Gegend herumspazieren.

    Hab ich wieder mal etwas gelernt am Wurststand! Danke für die Info, mein lieber Herr… äh, ich weiß ja nicht mal seinen Namen, komme ich gerade drauf… Naja, trotzdem Danke!

    Eine Wurstkarte aus Nürnberg - #5 »

    Die Wurstpostkarte aus Nürnberg - Wurst-AkupunkturWunderbar! Die nächste amüsante Wurstkarte1 erreichte mich am Freitag. Sebastian aus Nürnberg schickte sie mir. Zuerst dachte ich “Oha, eine Voodoo-Wurst!”. Aber als ich den Text las, war mir klar, dass es sich um eine Wurst mit einem ganz normalen Problem handelte - sie fühlt sich einfach zu dick! Und wenn eine normale Diät nichts nützt, versucht man es mit allen anderen “Zaubereien”. In diesem Fall mit Akupunktur. Ob diese was genützt hat, kann ich leider nicht sagen. Ich denke wohl eher nicht. Denn aus einer dicken Burenwurst kann nie eine elegante, schlanke Sacherwurst werden, da helfen auch hunderte Akupunktur-Nadeln nichts. So ist das leider im Leben. Aber nimm’s nicht tragisch, liebe Postkarten-Akupunktur-Wurst, du bist nicht die Einzige mit diesem Problem. Auch die Waldviertler und die Käsekrainer haben dieses Problem, und was soll erst die Salzburger Knacker sagen, die ist noch dazu klein. Steh einfach zu deinem Erscheinungsbild, da lebt es sich gleich leichter!

    Der große Schreiber ist Sebastian nicht. Aber es geht ja um die Karte, nicht um den Text. ;-) :

    Hallo Prof. Wurst!
    Habe diese Wurstkarte entdeckt und dachte, die müssen Sie haben! :-)
    Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg,
    Sebastian

    Gut gedacht Sebastian! Danke für diese Wurstkarte!

    Ich bin gespannt, wer mir die nächste Karte schickt und vor allem woher sie kommt - Berlin, München, Wien und Salzburg hätten wir ja nun schon.2 Auf alle Fälle wird sie dann hier in der “Postkarten-Rubrik” präsentiert. Kann auch mal von weiter weg sein…

    1. Diese Wurstkarte stammt vom Verlag Rainer Tritschel, Tübingen. Vertrieben wird sie modern times - www.postkarten.de (modern times GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 31, D-33719 Bielefeld), die sich auf den Vertrieb von Spass-Postkarten spezialisiert haben.
    2. Die Karte einfach an folgende Adresse schicken: Wurstakademie, z.Hd. Mario Pizzinini, Schneeburggasse 7/4, A-6020 Innsbruck

    Prof. Wursts Beitrag zum Weltvegetariertag 2009 »

    Hätte ich fast vergessen… Heute ist ja der 1. Oktober, sprich Weltvegetariertag1! Mein Beitrag zu diesem besonderen Tag ist ein absolut wurst- bzw. fleischfreies Foto: Erdbeeren mit Kren/Meerrettich, Senf und Brot! Na dann, guten Appetit!

    Das wurstfreie Foto: Erdbeeren mit Senf, Kren/Meerrettich und Brot...

    1. Der Weltvegetariertag findet seit 1977 statt, um die Vorzüge der vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen. :-D

    Das Sternbild der großen und kleinen Wurst »

    Schule… Astronomie… Wer kann sich nicht daran erinnern: Sternbilder pauken und reingehämmert bekommen, wie man den Nord-/Polarstern am Nachthimmel findet. Wie war das nochmal? Zuerst muss man das Sternbild des großen Wagen bzw. des großen Bären1 finden. Wenn wir bei der Wagen-Bezeichnung bleiben, müssen wir das Heck gedanklich 5x verlängern und schon sind wir beim Nordstern, der ein Stern im Sternbild des kleinen Wagens bzw. kleinen Bärens ist. So ähnlich hörte man das im Unterricht. Ist ja alles gut und recht, aber es gibt da doch einen entscheidenden Fehler! Es gibt nämlich keine Sternbilder des großen und kleinen Wagens Die Sternbilder "kleine Wurst" und "große Wurst" mit Nordsternoder Bärens - diese Sternbild- Bezeichnungen sind absolut falsch! Ich kann mich erinnern, dass ich das bei einer Prüfung im Astronomie-Unterricht auch mal sagte und dass ich zu den Sternbildern lieber kleine und große Wurst sagen würde. Die Antwort des Lehrers war eindeutig: “Fünf!2 Setzen!” Aber nun, viele Jahre später, kann ich mit meiner Theorie endlich an die Öffentlichkeit gehen.

    Ganz kurz und schmerzlos: Also, meiner Meinung nach sehen diese zwei Sternbilder aus wie 2 Pappteller und 2 Würstchen. Im Sternbild der kleinen Wurst (lat. Botulus Minor3) ist auch der Polar- bzw. Nordstern zu finden. Zu diesem gelangt man über das Sternbild der großen Wurst (lat. Botulus Maior4). Und zwar muss man die wurstentfernte Breitseite des Papptellers “nehmen” und diese - Daumen mal Pi - 5x verlängern und schon hat man ihn entdeckt, den Polar- bzw. Nordstern im Sternbild der kleinen Wurst - und zwar am papptellerentfernten Ende der Wurst.

    Tja, so einfach ist meine Theorie…! Eigentlich hätte ich mir damals in der Schule schon einen 1er bei der Prüfung verdient, findet ihr nicht?! :-D 5

    1. Mehr Infos zum großen Wagen/Bär und zum kleinen Wagen/Bär gibt’s auf Wikipedia. Aber diese Beiträge müssen nach meiner Theorie nun umgeschrieben werden…
    2. In Österreich ist die Note 5 die am wenigsten erstrebenswerteste Note. Nur zur Info für unsere deutschen Wurststudenten, bei denen es ja auch eine 6 gibt.
    3. eigentlich “kleinere Wurst”, Botulus ist das lateinische Wort für Wurst.
    4. eigentlich “größere Wurst”, Botulus ist das lateinische Wort für Wurst.
    5. Muss mich an dieser Stelle bei Sebastian bedanken, der im Planetarium in Schwaz/Tirol arbeitet. Ohne ihn hätte ich meine Theorie sicher noch länger nicht veröffentlicht… ;-)