By Prof. Wurst on Sep 2, 2009 in Wurstakademie-Internes | 2 Comments
So, heute ist es endlich soweit, und es geht am späten Nachmittag - um halb 6, um genauer zu sein - mit dem Zug für 4 Tage nach Wien. Eigentlich ist es ja ein verlängertes Urlaubswochenende, aber ich bin mir sicher, dass mich dort mein Forschungsgebiet - sprich: die Wurst - sicher nicht loslassen wird, bei all den guten Würsten, die es dort gibt.
Ich finde sicher genug Wurstiges, das ich euch anschließend hier an der Wurstakademie präsentieren kann… Mein Assistent Mario kann leider nicht mit nach Wien, da er hier in Innsbruck einiges zu erledigen hat. Also fahr ich halt alleine nach Wien… Dummerweise werdet ihr mich dann nicht auf den Fotos sehen können - tja, was soll’s.
Um euch die nächsten 4 Tage auf dem Laufenden zu halten, gibt es ja das gute alte Twitter. In Twitter werde ich öfter Meldungen schreiben, was ich gerade tue, wo ich gerade bin und was für eine Wurst ich gerade esse. Im Twitter-Widget unten stehen immer die letzen 20 Meldungen, inklusive den Links zu den den Fotos, die ich in Wien mache und auf TwitPic online stelle.

Oder ihr geht direkt auf mein Twitter-Profil, um alle Textmeldungen und Links, nicht nur die letzten 20, zu lesen & direkt auf mein TwitPic-Profil für alle von mir online gestellten Fotos… Einfach auf die folgenden 2 Bildchen unten klicken…

Also dann, euch viel Spaß zu Hause, im Urlaub oder was ihr sonst vor habt. Ich melde mich hier wieder Anfang nächster Woche. Bis dann!
Alle Tweets, die ich während der Wien-Wurst-Reise gemacht habe, kannst du hier lesen: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jul 2, 2009 in Wurstkultur in Österreich | 0 Comments
Genau so will ich die Wurst sehen - kulturell eingebettet. Vom 9. Juli bis zum 8. August 2009 findet in Innsbruck ein prozessorientiertes Projekt statt. Initiator ist kein geringerer als Patrick Baumüller von den uns schon bekannten Wursthaberern und betrieben wird das Projekt von der Tiroler Künstlerschaft.
Worum geht es bei diesem Projekt? Der Vorstand der Tiroler Künstlerschaft gestaltet mit unterschiedlichen Gästen eine frei zugängliche Diskussionsrunde an der großen Tafel in der Stadtturmgalerie. Mit wechselnden GastgeberInnen wird das Thema “Zukunft der Kunst und deren Arbeits- und Kommunikationsweisen” von verschiedenen Perspektiven aus diskutiert. Besonders die zunehmend immer schwieriger werdende Situation für Kunstproduzierende und die öffentliche Förderpolitik sollen bei diesen Diskussionen thematisiert werden. Aktive Beiträge der Besucher sind natürlich erwünscht, jedoch keineswegs verpflichtend. Also keine Hemmungen, einfach hingehen und mal was anderes erfahren und erleben.
Die Gäste und Themen des Tages werden auf der Webseite der Tiroler Künstlerschaft veröffentlicht.
Und was hat nun die Wurst damit zu tun? Abgesehen davon, dass Patrick von den Wursthaberern der Initiator der Veranstaltung ist, soll die Wurst - als günstiges Lebensmittel - symbolisch das Diskussionsthema unterstreichen und natürlich für Gaumenfreuden sorgen. Die Wursthaberer haben dafür sogar eine eigene Wurst kreiert. Wenn ihr die Überschrift nochmal durchlest, erratet ihr sicher, wie der Name der Wurst lauten wird. Ganz genau: sie wird passenderweise “Krise” genannt.
Ich freu mich auf jeden Fall auf die Veranstaltung und werde sicherlich das eine oder andere Mal dabei sein. Ein Höhepunkt wird für mich mit Sicherheit die Frage sein: “Willst du eine Krise?“. Und meine Antwort wird lauten: “Auf jeden Fall! Aber warum nur eine?“.
Und hier noch das Originaltitelblatt der Einladungskarte: Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Jan 9, 2009 in Wurst-Lokalitäten International, Wurstkultur International | 4 Comments
“Ni hau!“ So fängt das E-Mail an, dass mir JudgeReini, ein guter Freund, heute
aus China gemailt hat. Er flog am Mittwoch ins Reich der Mitte um beim 7ten Red Bull Nanshan Open als Judge dabei zu sein. Er arbeitet u.a. bei der Innsbrucker Firma Mellow Constructions, die sich auf Snowpark-Bau spezialisiert hat und nicht nur hier in den Alpen sondern auch in China Snowparks baut. So auch diesen in Nanshan.
Und dort sah er etwas, dass ihn an mich denken ließ.
Ein paar Tage vor seinem Abflug haben wir noch beim Squashen darüber gesprochen und uns gefragt, ob es dort in China wohl Würste
gibt… Tja, und nun ist er hier, der Beweis, dass es auch in China eine Wurstkultur gibt. Vielleicht ist es etwas übertrieben von einer Wurstkultur zu sprechen - ich werde in dieser Richtung einmal etwas nachforschen - aber zumindest kann man dort im Skigebiet an einem chinesischen Würstelstand - anscheinend gute - Würste genießen!
Die Bauweise dieses Wurststandes bringt vielleicht manche zum Schmunzeln. Aber denkt nicht, dass das dilettantisch ist oder gar Anfänger am Werk sein müssen, die ganz einfach nur einen Tisch aufbauen und die benötigten Geräte daraufstellen. Nein, ganz im Gegenteil! Dieses Würstelstand erinnert mich an die Salzburger Wurstkultur mit ihren Wurstständen auf dem Universitätsplatz. Auch dort stehen “nur” Tische mit den Geräten drauf und einen Regen- bzw. Sonnenschutz darüber. Schaut minimalistisch aus, ist es auch, aber es gibt wenige Städte, die die Wurstkultur so zelebrieren wie die Salzburger. Es kommt nämlich immer auf die Wurst an, nicht auf das drumherum! Das weiß ich aus eigener Erfahrung! Was nützt denn der schönste Wurststand, wenn die Würste von minderer Qualität sind? Nichts!
Ich wär ja sehr gespannt auf eine echte chinesische Wurst! Hat jemand von euch denn schon Erfahrungen mit chinesischer Wurst gemacht? Ich bin gespannt!
JudgeReini, noch viel Spass in China und Thailand! Genieß die Zeit und die Sonne!!!
By Prof. Wurst on Jan 1, 2009 in Mini-Info | 3 Comments
Ich hoffe sehr, dass ihr alle gut im Jahr 2009 angekommen seid und heute ohne Kopfschmerzen oder sonstigen Beschwerden das neue Jahr beginnen könnt. Auf alle Fälle von uns die allerbesten Wünsche für euch für das kommende Jahr!
Manche sind ja schon gespannt darauf, wie das kommende Jahr für die Wurstakademie aussehen wird und was wir so alles geplant haben. Pläne haben wir viele, dass soll schon mal gesagt sein.
- Es wird auf jeden Fall weiterhin viele interessante Berichte zur Wurstkultur geben.
Schöne und teils auch hungrig machende Fotos, wie das Foto rechts
, sind obligatorisch.
- Gewinnspiele und ein Fotowettbewerb sind auch geplant.
- Außerdem soll es den Wurstakademie-Blog auch in englischer Sprache geben.
- Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Der nächste größere Schritt ist ein Wurstakademie-Online-Shop! In den nächsten Wochen sollte er online gehen. Zu den ersten Produkten werden die Salami-Tinte und einige Senfsorten der Senferey gehören. Weitere Produkte kommen dann laufend dazu.
- Eine ganz tolle Entwicklung ist, dass die Wurstakademie den Generalvertrieb für den Senf der Senferey in Österreich und Südtirol übernehmen wird und somit den Senf auch an Wiederverkäufer verkaufen wird.
- Und über 2 weitere größere Projekte im Print- und Online-Bereich können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts rauslassen, sorry! Aber sie werden euch gefallen, da sind wir uns sicher.
Ihr könnt euch also auf ein spannendes Jahr mit der Wurstakademie freuen! Und wir freuen uns auch ganz besonders auf viele Kommentare von euch! Denn nur durch Menschen die aktiv hier mitmachen, wird einem Projekt wie der Wurstakademie Leben eingehaucht! Wir werden unser Bestes tun, um unseren Teil so gut wie möglich für euch zu erledigen - nämlich tolle Infos und Produkte rund um die Wurst bereit zu stellen und für Anregungen und Wünsche von eurer Seite offen zu sein!
UPDATE, am 5. Mai 2009:
Es tut mir sehr leid, aber wegen nicht so feinen Ereignissen in den letzten Wochen/Monaten werden sich die 2 Punkte (Online-Shop, Generalvertrieb) heuer leider nicht wirklich ausgehen. Naja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben… 
By Prof. Wurst on Dez 31, 2008 in Bildende & Darstellende Kunst | 1 Comment
Als Jahresabschlussbeitrag 2008 stelle ich euch heute an der Wurstakademie einen amüsanten und spannenden Kurzfilm vor: Den 10-Minuten-Kurzfilm “Würstelstand” aus dem Jahr 2004. Buch und Regie
hat der österreichische Filmemacher Nicolas Neuhold in die Hand genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Nicolas verfilmte die Geschichte von zwei Einbrechern in Wien, die nach einem erfolgreichen Einbruch Hunger bekommen. Und was tut man da in der Stadt der Würstel- stände am Besten? Natürlich, man ver- schafft sich den Zugang zu einem solchen Standl. Allerdings sollte man bei so einer Idee nie die Realität des Wiener Nachtlebens außer acht lassen! Und so erregt das Einbrecher- pärchen die Aufmerk- samkeit von hungrigen Polizisten im Nachtdienst und von Ballbesuchern, die ja liebend gerne nach einer durchtanzten Nacht ein Würstchen essen gehen. Und mit einem Wiener Sandler machen sie auch noch Bekanntschaft. Und genau das alles ist gut für uns: Wir haben etwas zu Schmunzeln! Und spannend ist der Film obendrein!
Der Film “Würstelstand” wurde übrigens in Erinnerung an den von so vielen Österreichern heißgeliebten österreichischen Schilling gedreht. Es soll ja immer noch eine Menge Österreicher geben, die dem Schilling nachweinen - aber das ist eine andere Geschichte!
Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins Jahr 2009!
By Prof. Wurst on Nov 19, 2008 in Wurst | 0 Comments
Wie schon in dem früheren Artikel hier auf der Wurstakademie über die Frankfurter/Wiener angesprochen, gibt es eine österreichische Abwandlung dieser allseits bekannten Wurst - nämlich das Sacherwürstl. Wer schon einmal in Wien war, kommt an den Sacherwürsteln mit Sicherheit nicht vorbei. Sacherwürstel stehen für Wien genauso wie die Sachertorte. Gemeinsam haben sie allerdings nur den Namen “Sacher”. Seit Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger ist das Sacherwürstel als Gattungsbezeichnung im Österreichischen Lebensmittel Codex gelistet. Das Sacherwürstel ist somit genauso wie die österreichische Käsekrainer eine relativ junge Wurstkreation.
Das originale Sacherwürstel, es wird von der Wiener Firma Trünkel produziert, erkennt man an der Goldmedaille, die per Hand bei jedem einzelnen Paar befestigt wird - gleichzeitig wird so jedes Wurstpaar einer Qualitätsprüfung unterzogen.
Jährlich macht Trünkel mit dem Sacherwürstel bei diversen internationalen Wettbewerben mit und gewinnt mit dieser Wurst regelmäßig die Goldmedaille, so auch in diesem Jahr beim internationalen Wettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren 2008 der österreichischen Bundesinnung für Fleischer. Wir gratulieren!
Worin besteht nun der Unterschied zum normalen Frankfurter/Wiener? Die Antwort auf diese Frage gab uns Mag. Hans Trünkel höchstpersönlich: “Für das Sacherwürstel verwenden wir noch hochwertigere Rohstoffe. Einerseits merkt man das am Geschmack und andererseits wird dadurch der Biss noch knackiger!”
Der feine Unterschied ist sogar fürs Auge sichtbar, wie man auf dem folgenden Foto sehen kann Weiter lesen…
By Prof. Wurst on Sep 18, 2008 in Kinderecke von Prof. Wurst, Spass | 3 Comments
Ich glaube, es gibt wenige Würstlstandbesucher, die nicht schon mal gedacht haben, dass es ein Spass sein muss, einmal selber im Wurststand zu stehen, um Würstl zu verkaufen und damit viel Geld zu machen. Es gibt viele Besitzer von Würstlständen, die sich damit eine goldene Nase verdient haben! Aber ich sage euch, es ist Stress pur, wenn ihr da steht und 20 Leute auf einmal ihre Wurst haben wollen.
Mit diesem im Netz gefundenen Spiel könnt ihr euch selber testen, ob ihr fähig seid, Wurstverkäufer zu sein! Dieser Wurststand steht in Wien, einer Stadt in der die Wurstkultur zu Hause ist - es kann sein, dass einige von euch Probleme mit dem Wiener Slang haben, aber man gewöhnt sich an alles.
Man kann sich sogar seine Kunden selber aussuchen - zwischen 4 und 8 müssen es sein. Es stehen mehr oder weniger bekannte österreichische Persönlichkeiten zur Auswahl. Zum Beispiel Kaiser Franz Josef (Wer kennt ihn nicht!), Falco (Gott hab ihn selig)!, Arnold Schwarzenegger (Arni for President!), DJ Ötzi und Hansi Hinterseer (Wer will sie kennen?), Sigmund Freud (Was der wohl dazu gesagt hätte, wenn man sagt, man liebt Würstel? Nein, ich will’s nicht wissen!), Gerda Rogers (Was sagen die Sterne?) und einige mehr.
Durch Mausklick kann der Spieler zwischen Bratwurst, Debreziner und Käsekrainer wählen. Eine kleine Uhr zeigt dabei immer
die optimale Dauer des Grillvorganges an. Ist das Würstel fertig, muss es dem Kunden in den Mund serviert werden. Dabei ist zu beachten, dass Weiter lesen…
By Prof. Wurst et al. on Sep 9, 2008 in Wurstkultur in Österreich | 2 Comments
Sobald Salzburger Kinder nicht mehr an der mütterlichen Milchbar nuckeln, werden sie auf Wurst geeicht. Das heißt im Klartext, dass man mit Ihnen an einen der Salzburger Märkte geht oder besser gesagt, sie im Kinderwagen dorthin schiebt. Dort wird ein Einspänner bestellt und nun beginnt sie - die Salzburger Wurstkultur. Dazu die gebürtige Salzburgerin Silvia:
“Als Salzburger Stadtkind beginnt die Ausbildung zum Wurstfeinschmecker bzw. zur Wurstfeinschmeckerin im frühen Kindesalter, wie Prof. Wurst so treffend beschreibt. Das Einkaufen auf den zwei schönsten Märkten in Salzburg, dem Grünmarkt am Universitätsplatz und die Schranne am Mirabellplatz ist untrennbar mit einem Besuch an einem der Würstlstände verbunden.

Die erste Lektion beginnt mit einer Frankfurter, die von den Eltern oder Großeltern liebevoll für das Kind ein Stück geschält wird - d. h. von Wursthaut befreit wird - und mit dem ungeschälten Ende dem Kind in die Hand gedrückt wird. Das Geschmackserlebniss dieser warmen weichen milden Wurstmasse lässt bald die Mutterbrust vergessen. Das ist der Beginn einer nie enden werdenden Liebe für Würstl, allerdings nur für wirklich Gute. Denn, was an Salzburger Würstlständen geboten wird ist 1A-Qualität, sowohl die Wurst als auch das Gebäck.
Herangewachsen hat dann jeder oder jede WürstlfeinschmeckerIn seinen Liebligswürstlstand inklusive Lieblingswürstl mit speziellem Gebäck. Wenn es vorkommt, dass man später als Salzburger WurstfeinschmeckerIn das Land verlässt und in die große Welt hinaus zieht, dann ist man ewig und meist erfolglos auf der Suche nach dieser vertrauten Wurstkultur. Deshalb ist bei jedem Heimatbesuch in Salzburg Würstlessen am favorisierten Würstlstand eine Pflicht!”
Tja, es gibt wohl keine Stadt, in der die Kinder schon so früh auf Wurst getrimmt werden wie in Salzburg! Danke dir, meine liebste Silvia, für diesen schönen, informativen und gegenderten Beitrag!